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Ein Linienrichter (55) stirbt nach einem Landesliga-Spiel in Marl, was am 11.03.2026 für tiefe Trauer im Amateurfußball sorgt. Der Schiedsrichter-Assistent Horst Mattner brach nach der Partie zwischen dem FC Marl und BV Herne-Süd am Sonntag, den 8. März 2026, im Kabinentrakt zusammen und verstarb später im Krankenhaus. Trotz sofortiger Reanimationsversuche, an denen auch ein Spieler beteiligt war, kam für den 55-Jährigen jede Hilfe zu spät.
Das Wichtigste in Kürze
- Tragischer Vorfall: Linienrichter Horst Mattner (55) kollabierte nach dem Landesliga-Spiel FC Marl gegen BV Herne-Süd.
- Todeszeitpunkt: Der Tod des aus Hattingen stammenden Assistenten wurde am Sonntagabend gegen 20 Uhr bestätigt.
- Ereignisort: Der Zusammenbruch ereignete sich rund 45 Minuten nach Spielende im Kabinentrakt des FC Marl.
- Hilfsmaßnahmen: Notärzte, Sanitäter und Marls Torwart Florian Kraft (27), ein Berufsfeuerwehrmann, kämpften rund eine Stunde um sein Leben.
- Spielverlauf: Die Partie endete 0:2 und musste zwischenzeitlich wegen eines Tumults auf der Tribüne unterbrochen werden.
- Reaktionen: Staffelleiter Klaus Overwien und der Verein zeigten sich tief betroffen von dem Vorfall.
Dramatische Szenen nach dem Abpfiff
Der Amateurfußball in Nordrhein-Westfalen steht unter Schock, denn ein Linienrichter (55) stirbt nach einem Einsatz. Am Sonntag, dem 8. März 2026, ereignete sich nach dem Landesliga-Spiel zwischen dem FC Marl und dem BV Herne-Süd (Endstand 0:2) eine Tragödie. Rund 45 Minuten nach dem Schlusspfiff, als sich die Gemüter nach einer hitzigen Partie längst beruhigt hatten, brach der Schiedsrichter-Assistent Horst „Hotte“ Mattner im Kabinentrakt plötzlich zusammen. Die schlimmen Szenen spielten sich nach der offiziellen Pressekonferenz ab, als der 55-Jährige auf dem Weg von der Kabine war.
Reanimationsversuche im Kabinentrakt: Torwart eilt zur Hilfe
Unmittelbar nach dem Kollaps eilten Helfer herbei. Zu den Ersthelfern gehörte auch Florian Kraft, der 27-jährige Torwart des FC Marl. Kraft, der hauptberuflich als Feuerwehrmann tätig ist, unterstützte die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen. Kurze Zeit später trafen Notärzte und Sanitäter ein und kämpften rund eine Stunde lang auf der Vereinsanlage um das Leben des Mannes aus Hattingen. Trotz aller Bemühungen wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden konnte. Die traurige Nachricht erreichte die im Vereinsheim verbliebenen Offiziellen gegen 20 Uhr.
Große Trauer im Amateurfußball nach dem Tod des Linienrichters
Die Nachricht, dass der Linienrichter (55) stirbt, löste große Bestürzung aus. Klaus Overwien, Staffelleiter der Landesliga, äußerte sich in der „Marler Zeitung“ tief betroffen: „Wie alle habe ich gehofft, dass die Sache gut ausgeht. Dass es dann anders gekommen ist, hat uns alle sehr getroffen“. Auch der Schiedsrichterkreis Bochum, dem Mattner seit 2008 angehörte, veröffentlichte einen Nachruf. Darin wird er als leidenschaftlicher, verlässlicher und engagierter Kamerad gewürdigt, der Spiele bis zur Bezirksliga leitete und als Assistent in der Verbandsliga im Einsatz war. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke. Die aktuellen Ereignisse erinnern an die Diskussionen um die Sicherheit von Schiedsrichtern, wie sie auch im Zusammenhang mit dem U-Ausschuss Pilnacek in Österreich geführt werden, wo es um den Schutz von Amtsträgern geht.
Hintergründe zum Landesliga-Spiel
Das Spiel selbst war von hoher Intensität geprägt. Berichten zufolge musste die Begegnung zwischenzeitlich wegen eines Tumults auf der Tribüne unterbrochen werden. Zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs von Horst Mattner hatte sich die Lage auf dem Vereinsgelände jedoch bereits wieder vollständig beruhigt. Der Vorfall steht in keinem direkten Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen während des Spiels. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt. Der tragische Vorfall zeigt, wie schnell der Sport in den Hintergrund rücken kann und unterstreicht die Wichtigkeit von schnellen Hilfsmaßnahmen, wie sie auch bei anderen Notfällen, beispielsweise bei einem Busbrand in Kerzers, lebensrettend sein können.
| Uhrzeit (ca.) | Ereignis | Quelle |
|---|---|---|
| 17:00 Uhr | Schlusspfiff Landesliga-Spiel FC Marl vs. BV Herne-Süd (0:2) | Marler Zeitung / FOCUS online |
| 17:45 Uhr | Linienrichter Horst Mattner (55) kollabiert im Kabinentrakt | Marler Zeitung / FOCUS online |
| 17:45 – 18:45 Uhr | Reanimationsversuche durch Ersthelfer und Rettungsdienst | Marler Zeitung / FOCUS online |
| 19:00 Uhr | Transport ins Krankenhaus | FOCUS online |
| 20:00 Uhr | Todesnachricht wird übermittelt | Radio Vest / FOCUS online |
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Wer ist der verstorbene Linienrichter?
Der verstorbene Linienrichter ist Horst Mattner, 55 Jahre alt, aus Hattingen. Sein Spitzname war „Hotte“. Er war seit 2008 als Schiedsrichter aktiv.
Wann und wo ist der Linienrichter gestorben?
Er kollabierte am Sonntag, den 8. März 2026, etwa 45 Minuten nach dem Landesliga-Spiel zwischen dem FC Marl und BV Herne-Süd im Kabinentrakt. Er verstarb später im Krankenhaus.
Gab es einen Zusammenhang mit dem Tumult während des Spiels?
Nein, Berichten zufolge hatten sich die Gemüter nach dem Spiel längst beruhigt. Der Zusammenbruch steht in keinem direkten Zusammenhang mit den früheren Auseinandersetzungen auf der Tribüne.
Wer leistete Erste Hilfe?
Neben anderen Helfern leistete auch der Torwart des FC Marl, Florian Kraft (27), Erste Hilfe. Er ist von Beruf Feuerwehrmann. Anschließend übernahmen Notärzte und Sanitäter die Versorgung.
Wie reagierte die Fußballgemeinschaft?
Vereinsvertreter, der Staffelleiter und der Schiedsrichterkreis zeigten sich tief bestürzt und sprachen der Familie ihr Beileid aus. Der Vorfall löste große Trauer im Amateurfußball aus.
Fazit
Der plötzliche Tod von Horst Mattner ist eine Tragödie, die weit über das Ergebnis eines Landesliga-Spiels hinausgeht. Dass ein Linienrichter (55) stirbt, rückt den Sport in den Hintergrund und zeigt auf schmerzliche Weise die Vergänglichkeit des Lebens. Die schnelle und professionelle Hilfeleistung, auch durch einen Spieler, war vorbildlich, konnte das Unabwendbare jedoch nicht verhindern. Der Vorfall wird im Amateurfußball von Nordrhein-Westfalen noch lange nachwirken und hinterlässt eine tiefe Lücke. Die Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden. Für weitere Informationen zum Thema Fußball und Sicherheit verweisen wir auf die offizielle Seite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie auf die Berichterstattung lokaler Medien wie der RevierSport.
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