Cheval: Mann im Pferde-Kostüm wegen Tierquälerei verurteilt

Ein Mann, verkleidet als Cheval, jagte im Zürcher Oberland eine Pferdeherde auf. Eines der Tiere verletzte sich schwer. Das Schweizer Gericht verurteilte den Mann daraufhin zu einer Geldstrafe von fast 3000 Schweizer Franken.
cheval

Ein ungewöhnlicher Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit die Gemüter in der Schweiz: Ein Mann, der sich als Cheval verkleidet hatte, wurde im Zürcher Oberland verurteilt, weil er eine Pferdeherde erschreckt und dadurch ein Tier verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich bereits im Mai 2025, doch erst jetzt wurde das Urteil öffentlich.

Symbolbild zum Thema Cheval
Symbolbild: Cheval (Bild: Picsum)

Hintergrund: Was war geschehen?

Laut einem Bericht von 20 Minuten ereignete sich der Vorfall am 16. Mai 2025. Der Mann, kostümiert als Pferd, tanzte und sprang auf einer Weide herum, auf der sich eine Pferdeherde befand. Seine Freunde feuerten ihn dabei lautstark an. Diese ungewöhnliche Darbietung versetzte die Pferde in Panik. (Lesen Sie auch: Gotthardpass früher geöffnet: Stauprognosen zu Auffahrt)

Der Vorfall im Detail

Die Situation eskalierte, als eines der Pferde so verängstigt war, dass es über den Zaun der Weide sprang und auf eine asphaltierte Straße stürzte. Wie die NZZ berichtete, galoppierte das verletzte Tier anschließend auf der Straße in Richtung eines Industriegebiets, das stark von Lastwagen befahren wird. Die Gruppe um den verkleideten Mann verließ den Ort des Geschehens, ohne sich um das Schicksal des Pferdes zu kümmern.

Die Folgen für das Pferd und den „Cheval“

Das Pferd erlitt bei dem Vorfall mehrere Verletzungen, darunter einen Bruch des linken Oberschenkelknochens. Dieser Bruch wird voraussichtlich zu einer lebenslangen Lahmheit des Tieres führen. Der Mann im Pferde-Kostüm wurde daraufhin wegen Tierquälerei angeklagt und zu einer Geldstrafe von fast 3000 Schweizer Franken verurteilt. (Lesen Sie auch: Harald Vilimsky: EU-Ausschuss stimmt für Aufhebung)

Reaktionen auf den Fall

Der Fall hat in der Schweizer Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt. Tierschutzorganisationen äußerten sich entsetzt über die Tat und forderten eine härtere Bestrafung von Tierquälerei. Einige Kommentatoren in den sozialen Medien kritisierten das Urteil als zu milde.

Cheval: Was bedeutet das für die Zukunft?

Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die Verantwortung, die Menschen im Umgang mit Tieren haben. Es zeigt, dass auch vermeintlich harmlose Streiche oder unüberlegte Handlungen schwerwiegende Folgen für Tiere haben können. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Urteil eine abschreckende Wirkung hat und dazu beiträgt, das Bewusstsein für den Tierschutz zu schärfen. (Lesen Sie auch: Liga für Menschenrechte feiert großes Jubiläum in…)

Neben diesem kuriosen Fall, gibt es jedoch auch erfreulichere Nachrichten rund um das Thema Pferd. So wurde beispielsweise bekannt, dass Rabat, die Hauptstadt Marokkos, zur „Welthauptstadt des Buches 2026“ von der UNESCO ernannt wurde. Im Rahmen der 31. Internationalen Buchmesse (SIEL) wird Frankreich Ehrengast sein, was die Bedeutung des Buchmarktes in Marokko unterstreicht. Ein neues Label namens „Manara“ soll unabhängige Buchhandlungen im Land unterstützen.

Detailansicht: Cheval
Symbolbild: Cheval (Bild: Picsum)
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