Liga für Menschenrechte feiert großes Jubiläum in Graz

Die Österreichische Liga für Menschenrechte feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Graz. Gleichzeitig wird das 80-jährige Jubiläum der Wiederbegründung der steirischen Landesgruppe gewürdigt. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Bildung und Gesellschaft nahmen an der Feier teil.
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Die Österreichische Liga für Menschenrechte begeht in diesem Jahr ihr Jubiläum. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Liga fand am 5. Mai 2026 eine Festveranstaltung im BG/BRG Oeverseegasse in Graz statt. Im Rahmen der Feier wurde auch das 80-jährige Jubiläum der Wiederbegründung der steirischen Landesgruppe gewürdigt.

Symbolbild zum Thema Jubiläum
Symbolbild: Jubiläum (Bild: Picsum)

Hintergrund: 100 Jahre Einsatz für Menschenrechte

Die Österreichische Liga für Menschenrechte setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1926 ehrenamtlich für den Schutz, die Verteidigung und die Weiterentwicklung der Menschenrechte in Österreich sowie auf europäischer und internationaler Ebene ein. Die Liga versteht sich als unabhängige und überparteiliche Organisation, die sich für eine Gesellschaft einsetzt, in der die Menschenrechte geachtet und geschützt werden. Zu den zentralen Aufgaben der Liga gehören die Aufklärung über Menschenrechte, die Beratung und Unterstützung von Menschen, deren Rechte verletzt wurden, sowie die Beobachtung und Kritik von Menschenrechtsverletzungen.

Die Liga engagiert sich in verschiedenen Bereichen, darunter: (Lesen Sie auch: Wolfgang Niedecken: Karriere, BAP-Jubiläum & Zukunft 2026)

  • Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung
  • Schutz von Flüchtlingen und Migranten
  • Einsatz für die Rechte von Frauen und Kindern
  • Förderung der Menschenrechtsbildung
  • Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern

Festveranstaltung in Graz: Ein Zeichen der Wertschätzung

Die Festveranstaltung zum Jubiläum der Österreichischen Liga für Menschenrechte im BG/BRG Oeverseegasse in Graz war ein Zeichen der Wertschätzung für die langjährige Arbeit der Organisation. Zahlreiche Gäste aus Politik, Bildung und Gesellschaft nahmen an der Feier teil, darunter Vertreter der Stadt Graz, des Landes Steiermark sowie der Bundesregierung. Auch internationale Gäste waren anwesend, darunter eine Delegation aus der Ukraine, mit der das BG/BRG Oeverseegasse eine Schulpartnerschaft pflegt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Verdienste der Liga für Menschenrechte gewürdigt und die Bedeutung der Menschenrechte für eine freie und gerechte Gesellschaft hervorgehoben. Es gab Festreden, musikalische Darbietungen und Beiträge von Schülerinnen und Schülern des BG/BRG Oeverseegasse. Zudem wurden mehrere Personen für ihr langjähriges Engagement im Bereich der Menschenrechte ausgezeichnet.

Die Wahl des Veranstaltungsortes war kein Zufall: Das BG/BRG Oeverseegasse ist eng mit der Geschichte der Liga verbunden. Eduard Speck, der erste Nachkriegsbürgermeister von Graz und frühere Lehrer an diesem Gymnasium, setzte sich 1949 für den Beitritt der Stadt zur Liga ein. Wie die Stadt Graz berichtet, laufen hier viele Spuren zur Liga zusammen. (Lesen Sie auch: Charlton Heston: "Die Zehn Gebote" feiern 70.…)

Internationale Zusammenarbeit und Schulpartnerschaft mit der Ukraine

Ein weiterer Schwerpunkt der Jubiläumsfeier war die internationale Zusammenarbeit. Im Zuge der Veranstaltung wurde eine Schulpartnerschaft mit einer Bildungseinrichtung aus der Ukraine offiziell besiegelt. Diese Partnerschaft soll den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen aus Österreich und der Ukraine fördern und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Direktorin Jutta Weiker-Schwarz konnte eine Abordnung aus der Partnerschule Drohobytsch in der Westukraine begrüßen. Begleitet vom Bibliothekar Jaroslaw Lopuschanskyj. Er ist seit Jahren der Verbindungsmann zwischen den beiden Schulen. Seinerzeit noch begründet von Dietmar Dragaric, dem Leiter der Österreichischen Liga für Menschenrechte in der Steiermark. Dieser war bis zu seiner Pensionierung auch Direktor des Oeversee-Gymnasiums. Klipp Magazin berichtet über die Gäste aus der Ukraine.

Reaktionen und Stimmen zum Jubiläum

Die Jubiläumsfeier der Österreichischen Liga für Menschenrechte stieß auf breite Resonanz in der Öffentlichkeit. Politiker, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und engagierte Bürger lobten die Arbeit der Liga und betonten die Bedeutung des Einsatzes für Menschenrechte in einer Zeit, in der diese zunehmend unter Druck geraten.

Barbara Helige, die Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte, betonte in ihrer Festrede die Notwendigkeit, die Menschenrechte weiterhin zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Sie rief dazu auf, sich aktiv für eine Gesellschaft einzusetzen, in der die Menschenrechte geachtet und geschützt werden. (Lesen Sie auch: Groß Umstadt: -: Fördermittel und Jubiläum im…)

Detailansicht: Jubiläum
Symbolbild: Jubiläum (Bild: Picsum)

Was bedeutet das Jubiläum? Ein Ausblick in die Zukunft

Das Jubiläum der Österreichischen Liga für Menschenrechte ist ein Anlass, auf die Erfolge der vergangenen 100 Jahre zurückzublicken und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Die Liga steht vor großen Herausforderungen, denn die Menschenrechte sind weltweit bedroht. Kriege, Terrorismus, Armut, Diskriminierung und Klimawandel gefährden die Menschenrechte vieler Menschen.

Die Liga will sich diesen Herausforderungen stellen und ihren Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Sie will weiterhin Aufklärungsarbeit leisten, Menschenrechtsverletzungen aufdecken und sich für die Rechte von Menschen einsetzen, die diskriminiert, verfolgt oder unterdrückt werden. Dabei setzt die Liga auf die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, mit Regierungen und mit engagierten Bürgern. Nur gemeinsam kann es gelingen, die Menschenrechte zu schützen und eine gerechtere Welt zu schaffen.

Die Österreichische Liga für Menschenrechte hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft eine starke Stimme für die Menschenrechte zu sein. Sie will sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der alle Menschen in Würde und Freiheit leben können. Die offizielle Webseite der Liga bietet weitere Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten und Zielen der Organisation. (Lesen Sie auch: Groß Umstadt: -: Fördermittel und Jubiläum im…)

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FAQ zum Jubiläum der Liga für Menschenrechte

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