Der Name Tom Bartels ist für Millionen von Sportfans in Deutschland untrennbar mit großen emotionalen Momenten verbunden. Als einer der profiliertesten Sportkommentatoren der ARD begleitet er seit Jahrzehnten die wichtigsten Fußballspiele und Sportereignisse. Mit dem heutigen Datum, dem 24.03.2026, blicken wir auf seine beeindruckende Karriere, sein Privatleben und die Stationen, die ihn zu einer festen Größe im deutschen Fernsehen gemacht haben.
Thomas „Tom“ Bartels ist ein deutscher Fernsehmoderator, Sportkommentator und Reporter, dessen Stimme vor allem durch die Übertragungen in der ARD bekannt ist. Geboren am 13. September 1965 in Celle, hat er sich durch seine sachkundige und oft emotionale Art des Kommentierens einen Namen gemacht. Insbesondere sein Ausruf „Mach ihn! Er macht ihn! Mario Götze!“ beim Siegtor im WM-Finale 2014 ist legendär.
Werdegang und Karriere von Tom Bartels
Der Weg zum Mikrofon war für Tom Bartels nicht geradlinig. Nach dem Abitur 1985 absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend folgte er jedoch seiner wahren Leidenschaft und studierte an der Deutschen Sporthochschule in Köln mit dem Schwerpunkt Publizistik. Seine Fernsehkarriere begann er als Mitarbeiter in der Sportredaktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR).
1996 wechselte Bartels zum Privatsender RTL und wurde dort zu einer prägenden Stimme der Champions-League-Übertragungen. Ab 2003 arbeitete er für den Pay-TV-Sender Premiere (heute Sky), bevor er nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk zurückkehrte. Seither ist er für den Südwestrundfunk (SWR) und die ARD tätig, wo er nicht nur Fußball, sondern auch andere Sportarten wie Skispringen und Schwimmen kommentiert. Zudem moderiert er seit 2008 die SWR-Sendung „Sport im Dritten“. Passend dazu finden Sie bei uns auch ein Porträt über den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Wichtige Stationen seiner Karriere
- WDR: Beginn der TV-Karriere in der Sportredaktion.
- RTL (1996-2003): Kommentator für die UEFA Champions League und Skispringen.
- Premiere (2003-2006): Reporter für Bundesliga und Champions League.
- SWR/ARD (seit 2006): Kommentator für die Sportschau, Länderspiele und Großereignisse wie Weltmeisterschaften und Olympische Spiele.
Unvergessene TV-Momente mit Tom Bartels
Zwei Momente haben sich besonders in das kollektive Gedächtnis der deutschen Fußballfans eingebrannt und sind untrennbar mit der Stimme von Tom Bartels verbunden.
Der wohl ikonischste Moment ist sein Kommentar zum Siegtor von Mario Götze im WM-Finale 2014 gegen Argentinien. Sein emotionaler Ausbruch – „Schürrle … Der kommt an. Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn! Mario Götze!“ – wurde zum Soundtrack des vierten deutschen WM-Titels. Dieser Moment brachte ihm deutschlandweit große Anerkennung ein.
Ein weiterer Gänsehautmoment ereignete sich bei der WM 2018. Als Toni Kroos in der Nachspielzeit gegen Schweden den Ball zum 2:1 ins Tor zirkelte und damit das drohende Vorrunden-Aus verhinderte, schrie Bartels euphorisch: „Kroos! Er macht das Tor! … Toni Kroos, 2:1. Das ist nicht zu fassen! Halten Sie mich fest!“. Diese emotionalen Ausbrüche zeichnen seinen Stil aus und machen ihn für viele Zuschauer authentisch.
Das Privatleben von Tom Bartels
Über das Privatleben von Tom Bartels ist vergleichsweise wenig bekannt, da er es bewusst aus der Öffentlichkeit heraushält. Er ist nicht auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Twitter aktiv. Fest steht, dass er mit seiner Lebensgefährtin Tina Schlosser zwei Söhne hat. Die Familie lebt in Köln, wo Bartels bereits seit 1989 wohnt. Öffentliche Auftritte mit seiner Partnerin sind eine Seltenheit, da er eine strikte Trennung zwischen Beruflichem und Privatem bevorzugt.
Kritik und Kontroversen
Wie jede Person des öffentlichen Lebens sieht sich auch Tom Bartels gelegentlich Kritik ausgesetzt. Insbesondere bei Großereignissen werden seine Kommentare in den sozialen Medien intensiv diskutiert. Ein Vorfall ereignete sich bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris, als er eine der Fackelträgerinnen nicht sofort erkannte, was zu einer kleinen Panne in der Live-Übertragung führte. Bartels reagierte später gelassen auf die Kritik und erklärte die schwierigen Arbeitsbedingungen vor Ort.
Auch eine unglücklich formulierte Redewendung in Bezug auf den Fußballspieler Antonio Rüdiger im Jahr 2017 sorgte für Diskussionen, obwohl Bartels betonte, dass diese keinesfalls abwertend gemeint war und sich anschließend erklärte. Solche Vorfälle zeigen den hohen Druck, unter dem Live-Kommentatoren stehen. Ähnliche Herausforderungen kennt auch die Politikerin Ina Scharrenbach in ihrem Metier.
Ein dunkles Kapitel: Bartels über seine Spielsucht
In einem Podcast mit seiner Kollegin Marlene Lufen sprach Tom Bartels 2024 sehr offen über eine schwierige Phase in seinem Leben. Als junger Mann während seiner Ausbildung zum Bankkaufmann war er spielsüchtig und hatte sich verschuldet. Er beschrieb, wie ihn Langeweile in die Spielothek führte und er dachte, die Situation im Griff zu haben. Mit Unterstützung seiner Familie, die für ihn bürgte, schaffte er es, die Schulden zurückzuzahlen und sich aus der Sucht zu befreien. Diese Erfahrung, so Bartels, sei eine „Lehre fürs Leben“ gewesen und helfe ihm heute, mit Kritik und Rückschlägen besser umzugehen.
Zukunft und aktuelle Projekte 2026
Auch im Jahr 2026 ist Tom Bartels eine feste Größe im ARD-Sport. Er kommentierte die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand. Zudem ist fest davon auszugehen, dass er bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wieder für die ARD am Mikrofon sitzen wird, wie bereits bei vergangenen Turnieren. Seine Expertise und seine Fähigkeit, Emotionen zu transportieren, machen ihn weiterhin zu einem der gefragtesten Kommentatoren des Landes.
| Fakt | Detail | Quelle |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Thomas Bartels | Wikipedia |
| Geburtsdatum | 13. September 1965 | swp.de |
| Geburtsort | Celle, Deutschland | swp.de |
| Beruf | Fernsehmoderator, Sportkommentator | Wikipedia |
| Arbeitgeber | ARD / SWR | swp.de |
| Familienstand | In einer Beziehung mit Tina Schlosser | news.de |
| Kinder | Zwei Söhne | swp.de |
| Wohnort | Köln | Promipool |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Tom Bartels
Wie alt ist Tom Bartels?
Tom Bartels wurde am 13. September 1965 geboren. Im März 2026 ist er somit 60 Jahre alt.
Hat Tom Bartels eine Frau und Kinder?
Ja, Tom Bartels lebt mit seiner Lebensgefährtin Tina Schlosser zusammen und hat zwei Söhne. Die Familie wohnt in Köln.
Für welchen Sender arbeitet Tom Bartels?
Tom Bartels ist hauptsächlich für die ARD und den Südwestrundfunk (SWR) als freier Mitarbeiter tätig. Er kommentiert dort große Sportereignisse und ist in der Sportschau zu hören.
Was war der bekannteste Spruch von Tom Bartels?
Sein bekanntester Kommentar ist der Ausruf „Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn! Mario Götze!“ beim Siegtor im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014.
War Tom Bartels früher selbst Fußballer?
Ja, Tom Bartels war in seiner Jugend aktiver Fußballspieler bei TuRa Grönenberg Melle. Seine Leidenschaft für den Sport, insbesondere den Fußball, war von Kindesbeinen an groß.
Fazit: Eine prägende Stimme des Sports
Tom Bartels hat sich über Jahrzehnte als eine der markantesten und emotionalsten Stimmen im deutschen Sportjournalismus etabliert. Seine Fähigkeit, die Dramatik und die großen Gefühle des Sports einzufangen, macht ihn für viele Zuschauer unverzichtbar. Trotz seiner Popularität wahrt er sein Privatleben und zeigt sich auch von seiner verletzlichen Seite, wie sein offener Umgang mit seiner früheren Spielsucht beweist. Auch 2026 bleibt er ein zentraler Akteur bei den großen Sportübertragungen der ARD und wird die Fans weiterhin mit seiner Leidenschaft am Mikrofon begleiten.
Quellen: