Die Regionalliga Nordost ist auch am 27.02.2026 wieder Schauplatz für packenden Fußball, große Emotionen und den Traum vom Aufstieg in den Profifußball. Traditionsvereine mit großer Vergangenheit kämpfen Woche für Woche um Punkte und die Meisterschaft in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Diese Saison verspricht ein besonders enges Rennen an der Spitze und im Tabellenkeller.
Die Regionalliga Nordost, eine von fünf Staffeln der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland, wird vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) organisiert. Sie umfasst Vereine aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Liga ist bekannt für ihre hohe Zuschauerresonanz und die leidenschaftlichen Fans.
Das Wichtigste in Kürze
- Aktueller Stand: Die Saison 2025/26 läuft und der 1. FC Lokomotive Leipzig ist nach einer starken Hinrunde Herbstmeister geworden.
- Aufstiegsregelung: Der Meister der Regionalliga Nordost steigt nicht direkt auf, sondern muss in der Saison 2025/26 in Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern antreten.
- Traditionsvereine: Mit Teams wie dem BFC Dynamo, FC Energie Cottbus, Hallescher FC, Chemnitzer FC und dem 1. FC Lok Leipzig ist die Liga prominent besetzt.
- Zuschauermagnet: Die Liga zieht regelmäßig hohe Zuschauerzahlen an, wobei Vereine wie Rot-Weiß Erfurt, FC Carl Zeiss Jena und der Hallesche FC oft Tausende Fans in ihre Stadien locken.
- Reformdebatte: Die umstrittene Aufstiegsregelung ist ein Dauerthema. Viele Vereine fordern eine Reform, damit alle Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen können.
- Torschützen: Jonas Nietfeld von der VSG Altglienicke führt aktuell die Torschützenliste an.
Aktuelle Tabelle der Regionalliga Nordost 2025/26
Der Kampf um die Spitze in der Regionalliga Nordost ist in vollem Gange. Nach der Hinrunde hat sich der 1. FC Lokomotive Leipzig als Herbstmeister positioniert, doch die Verfolger aus Jena, Erfurt und Halle lauern dicht dahinter. Jeder Punktverlust kann im engen Titelrennen entscheidend sein.
| Platz | Verein | Spiele | Tordifferenz | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1. FC Lokomotive Leipzig | 21 | +27 | 49 |
| 2 | FC Carl Zeiss Jena | 20 | +21 | 44 |
| 3 | Rot-Weiß Erfurt | 21 | +12 | 40 |
| 4 | Hallescher FC | 21 | +12 | 38 |
| 5 | FSV Zwickau | 20 | +6 | 35 |
| 6 | VSG Altglienicke | 19 | +10 | 34 |
| 7 | Chemnitzer FC | 21 | +2 | 31 |
| … | … | … | … | … |
| 15 | BFC Dynamo | 18 | -10 | 17 |
| 18 | Hertha 03 Zehlendorf | 17 | -19 | 8 |
Stand: 27.02.2026. Quelle: Angelehnt an Daten von Flashscore.de und Wikipedia
Der Meisterkampf in der Regionalliga Nordost
Die Saison 2025/26 zeichnet sich durch einen spannenden Mehrkampf um die Meisterschaft aus. Neben Herbstmeister Lok Leipzig haben sich vor allem der FC Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Erfurt und der Drittliga-Absteiger Hallescher FC als ernsthafte Titelanwärter etabliert. Diese Teams überzeugen nicht nur sportlich, sondern werden auch von einer großen und lautstarken Anhängerschaft getragen. Insbesondere die direkten Duelle dieser Mannschaften sind oft entscheidend und ziehen viele Zuschauer an. Der hohe Konkurrenzdruck führt zu einer ständigen Weiterentwicklung, was sich auch auf dem Transfermarkt zeigt, wo Vereine wie ambitionierte Personalentscheidungen treffen.
Die Top-Torschützen der Liga
Ein entscheidender Faktor im Aufstiegsrennen sind die Torjäger. Aktuell führt Jonas Nietfeld von der VSG Altglienicke die Torschützenliste mit 15 Treffern an. Ihm folgen Ayodele Adetula (1. FC Lok Leipzig) mit 12 Toren sowie Obed Chidindu Ugondu (Rot-Weiß Erfurt) und Stefan Maderer (1. FC Lok Leipzig) mit jeweils 10 Treffern. Ihre Leistungen können in den entscheidenden Spielen den Unterschied ausmachen.
Die komplizierte Aufstiegsregelung zur 3. Liga
Ein Dauerthema in der Regionalliga Nordost ist der Modus für den Aufstieg. Anders als in vielen anderen Ligen steigt der Meister nicht automatisch auf. Die aktuelle Regelung sieht vor, dass die Meister der Staffeln West und Südwest einen festen Aufstiegsplatz haben. Ein dritter direkter Aufstiegsplatz rotiert jährlich zwischen den Meistern der Staffeln Nord, Nordost und Bayern. Die beiden übrigen Meister müssen in einer Relegation gegeneinander antreten, um den vierten Aufsteiger zu ermitteln.
Für die Saison 2025/26 bedeutet dies: Der Meister der Regionalliga Nordost trifft in den Aufstiegsspielen auf den Meister der Regionalliga Bayern. Diese Regelung stößt bei Vereinen und Fans seit Jahren auf massive Kritik, da sie als unfair empfunden wird. Die Forderung „Meister müssen aufsteigen!“ wird immer lauter. Eine Arbeitsgruppe des DFB befasst sich zwar mit möglichen Reformen, eine schnelle Lösung ist jedoch nicht in Sicht. Diese Unsicherheit kann für die Vereine eine große Belastung sein, ähnlich wie die Sorge vor einem drohenden Stellenabbau in großen Unternehmen.
Zuschauerzahlen und Fan-Kultur
Die Regionalliga Nordost ist für ihre beeindruckende Fankultur bekannt. Viele Vereine können auf eine treue und große Anhängerschaft zählen, was sich in den Zuschauerzahlen widerspiegelt. Im Schnitt besuchen über 3.000 Zuschauer die Spiele der Liga. Spitzenreiter sind hier oft Vereine wie Rot-Weiß Erfurt, der Hallesche FC und der FC Carl Zeiss Jena, die regelmäßig über 7.000 Fans begrüßen. Diese Kulisse sorgt für eine besondere Atmosphäre, die die Liga auszeichnet. Allerdings kommt es bei brisanten Duellen, wie zwischen Chemie Leipzig und dem Halleschen FC, auch zu Sicherheitsproblemen, die ein großes Polizeiaufgebot erfordern.
Geschichte der Regionalliga Nordost
Die Regionalliga Nordost existierte bereits von 1994 bis 2000 als dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Nach einer Ligareform wurde sie aufgelöst. Zur Saison 2012/13 wurde sie als eine von fünf Regionalligen auf der vierten Ligaebene wieder eingeführt. Seitdem haben zahlreiche Traditionsvereine des ehemaligen DDR-Fußballs hier eine sportliche Heimat gefunden. Rekordmeister der „neuen“ Regionalliga Nordost ist Energie Cottbus mit drei Titeln. Die Geschichte der Liga ist geprägt von sportlichen Erfolgen, aber auch von finanziellen Herausforderungen für die Vereine, die den Sprung in den bezahlten Fußball anstreben. Mehr zur Geschichte des deutschen Fußballs findet sich auf der Historien-Seite des DFB.
Fazit zur Regionalliga Nordost
Die Regionalliga Nordost bleibt ein zentraler Ankerpunkt für den Fußball im Osten Deutschlands. Die Saison 2025/26 beweist einmal mehr die sportliche Attraktivität und die enorme Fan-Unterstützung in dieser Liga. Während der Kampf um die Meisterschaft bis zum Schluss spannend bleiben wird, schwebt die Debatte um eine faire Aufstiegsregelung weiterhin über allem. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen eine Lösung finden, die der sportlichen Leistung der Meister gerecht wird. Die Entwicklung der Liga kann man auch auf Portalen wie kicker.de verfolgen.
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