Miriam Davoudvandi: Podcast, Buch & kritische Stimme 2026

Miriam Davoudvandi ist eine der prägendsten Journalistinnen Deutschlands. Erfahren Sie alles über ihren erfolgreichen Podcast „Danke, gut.“, ihr neues Buch „Das können wir uns nicht leisten“ und ihre Tour 2026.
Miriam Davoudvandi
Miriam Davoudvandi – Miriam Davoudvandi: Podcast, Buch & kritische Stimme 2026

Lesezeit: ca. 8 Minuten

Miriam Davoudvandi ist eine der prägendsten Journalistinnen, Moderatorinnen und Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Bekannt für ihren preisgekrönten Podcast „Danke, gut.“ und ihre scharfsinnigen Analysen zu Popkultur, Politik und Psyche, hat sie sich als unverzichtbare Stimme etabliert. Mit ihrem Buch „Das können wir uns nicht leisten“ und der dazugehörigen Tour sorgt Miriam Davoudvandi auch am 26.03.2026 für Aufsehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer ist Miriam Davoudvandi? Eine 1992 in Bukarest geborene deutsche Journalistin, Moderatorin, Podcasterin und Autorin mit iranischen und rumänischen Wurzeln.
  • Bekanntestes Projekt: Der WDR-Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“, in dem sie seit 2020 mit prominenten Gästen über mentale Gesundheit spricht.
  • Aktuelles Buch & Tour 2026: Ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten“ thematisiert das Aufwachsen in Armut in Deutschland. Die dazugehörige Live-Tour findet 2026 statt.
  • Karriere-Highlights: Sie war die einzige weibliche Chefredakteurin eines deutschen Hip-Hop-Mediums (Splash! Mag) und wurde 2020 als „Musikjournalistin des Jahres“ ausgezeichnet.
  • Themenschwerpunkte: Ihre Arbeit konzentriert sich auf Musik (insbesondere Rap), psychische Gesundheit, Feminismus und Politik.
  • Weitere Tätigkeiten: Sie ist auch als DJ unter dem Pseudonym Cashmiri tätig und schreibt für renommierte Medien wie „Spiegel“ und „Die Zeit“.
  • Persönliches Engagement: Davoudvandi spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen und ADHS, um die Themen zu entstigmatisieren.

Miriam Davoudvandi hat sich in der deutschen Medienlandschaft, die oft von denselben Stimmen dominiert wird, einen festen Platz erobert. Ihre Arbeit, die am 26.03.2026 aktueller denn je ist, zeichnet sich durch eine seltene Kombination aus Empathie, kritischer Distanz und popkultureller Expertise aus. Sie verbindet scheinbar gegensätzliche Welten wie Rap und Feminismus und bricht Tabus, indem sie offen über psychische Gesundheit und soziale Ungerechtigkeit spricht.

Herkunft und Ausbildung: Die Wurzeln von Miriam Davoudvandi

Geboren 1992 in Bukarest, Rumänien, als Tochter eines iranischen Vaters und einer rumänischen Mutter, zog Miriam Davoudvandi im Alter von sechs Jahren nach Bad Säckingen in Süddeutschland. Diese frühe Migrationserfahrung und das Aufwachsen in einer Kleinstadt prägten ihre Perspektive nachhaltig. Nach dem Abitur studierte sie Medien-, Kommunikations- und Politikwissenschaft, wo ihr Interesse für feministische Theorien geweckt wurde. Diese akademische Grundlage ist in ihrer journalistischen Arbeit bis heute spürbar, in der sie persönliche Geschichten mit strukturellen Analysen verknüpft.

Der Durchbruch im Musikjournalismus: Splash! Mag und Rap

Ihren Einstieg in den Journalismus fand Miriam Davoudvandi in der Männerdomäne des Hip-Hop. Als Chefredakteurin des „Splash! Mag“ war sie bis zur Einstellung des Magazins 2019 die einzige Frau in einer solchen Position in einem deutschen Hip-Hop-Medium. Ihr Ziel war es, „Rap wieder weich“ zu machen, indem sie in Interviews nicht nur die Fassaden der Künstler, sondern auch deren Gefühle und Verletzlichkeit thematisierte. Für das Online-Musikmagazin Diffus moderiert sie zudem die Doku-Reihe „Untergrund“. Diese Herangehensweise, die Rap und Feminismus verbindet, wurde zu ihrem Markenzeichen und von Kritikern wie Philipp Bovermann von der Süddeutschen Zeitung als wichtige neue Perspektive gewürdigt.

Podcast „Danke, gut.“: Das Thema Mental Health im Fokus

Seit 2020 ist Miriam Davoudvandi Host des erfolgreichen WDR-COSMO-Podcasts „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“. Das Format bricht mit der oberflächlichen Alltagsfrage „Wie geht’s dir?“ und schafft einen Raum für ehrliche Gespräche über psychische Gesundheit. Prominente Gäste wie Kurt Krömer, Sido, Bill Kaulitz oder Sarah Wagenknecht sprachen mit ihr offen über Depressionen, Sucht und andere psychische Herausforderungen. Davoudvandi, die selbst seit ihrer Jugend von Depressionen betroffen ist und öffentlich über ihre ADHS-Diagnose spricht, nutzt ihre Plattform gezielt zur Entstigmatisierung. Der Podcast gilt als Meilenstein in der öffentlichen Auseinandersetzung mit Mental Health in Deutschland. Wer sich für die Hintergründe psychischer Erkrankungen interessiert, findet beim Bundesministerium für Gesundheit weiterführende Informationen.

Autorin und Bühnenprogramm: „Das können wir uns nicht leisten“

Im Jahr 2026 steht Miriam Davoudvandi auch als Autorin im Rampenlicht. Ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten“ erscheint und wird von einer ausgedehnten Live-Tour begleitet. Darin verarbeitet sie ihre eigene Geschichte des Aufwachsens in Armut in Deutschland – von der Scham, Freunde nach Hause einzuladen, bis hin zum Fernsehen als Fenster zur Welt. Die Tour ist als multimediale Show konzipiert, die Lesung mit persönlichen Anekdoten, Humor und popkulturellen Analysen verbindet. Sie thematisiert, wie soziale Herkunft die Lebenschancen prägt, ein Thema, das in der öffentlichen Debatte oft zu kurz kommt. Das Buch ist eine wichtige Ergänzung zu ihrem journalistischen Schaffen und wird unter anderem auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Für viele ist auch die Steuererklärung 2025 ein Thema, das finanzielle Belastungen aufzeigt.

Positionen und Engagement: Feminismus und Politik

Miriam Davoudvandi ist eine dezidiert politische Journalistin. Sie nutzt ihre Reichweite, um immer wieder feministische und antirassistische Anliegen zur Sprache zu bringen. In ihren Texten für Medien wie „Spiegel“ und „Die Zeit“ sowie in öffentlichen Auftritten analysiert sie strukturelle Machtverhältnisse und kritisiert neoliberale Tendenzen, auch innerhalb der Hip-Hop-Kultur. Ihr Beitrag „Unlearn Mental Health“ in der Bestseller-Anthologie „Unlearn Patriarchy II“ unterstreicht ihre Position als wichtige intellektuelle Stimme, die persönliche Erfahrungen politisch kontextualisiert. Ihre Arbeit ist ein Beispiel dafür, wie Popkultur als Ausgangspunkt für tiefgreifende gesellschaftliche Debatten dienen kann, ähnlich wie es bei der Diskussion um die Social Media Nutzung im Alter der Fall ist.

Auszeichnungen und Anerkennung

Die Qualität und Relevanz von Davoudvandis Arbeit spiegelt sich in mehreren Auszeichnungen wider. 2020 erhielt sie den renommierten International Music Journalism Award in der Kategorie „Musikjournalistin des Jahres“. 2022 wurde sie vom „Medium Magazin“ in die Liste der „Top 30 bis 30“ der talentiertesten jungen Journalist:innen aufgenommen. Diese Ehrungen bestätigen ihren Status als eine der einflussreichsten und innovativsten Stimmen ihrer Generation.

Miriam Davoudvandi – Wichtige Stationen
Jahr Ereignis Medium/Projekt
1992 Geburt in Bukarest
bis 2019 Chefredakteurin Splash! Mag
2020 Start des Podcasts Danke, gut. (WDR COSMO)
2020 Auszeichnung International Music Journalism Award
2022 Auszeichnung Medium Magazin „Top 30 bis 30“
2026 Buchveröffentlichung & Tour „Das können wir uns nicht leisten“

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Miriam Davoudvandi

Wer ist Miriam Davoudvandi?

Miriam Davoudvandi ist eine 1992 in Bukarest geborene deutsche Journalistin, Moderatorin, Podcasterin und Autorin. Sie ist bekannt für ihre Arbeit zu den Themen Musik, psychische Gesundheit, Feminismus und Politik.

Wofür ist Miriam Davoudvandi am bekanntesten?

Am bekanntesten ist sie für ihren WDR-COSMO-Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“, in dem sie seit 2020 mit prominenten Gästen offen über mentale Gesundheit spricht.

Wie heißt das aktuelle Buch von Miriam Davoudvandi?

Ihr aktuelles Buch, das 2026 erscheint, trägt den Titel „Das können wir uns nicht leisten“. Es thematisiert ihre Erfahrungen mit dem Aufwachsen in Armut in Deutschland.

Welche Auszeichnungen hat Miriam Davoudvandi erhalten?

Sie wurde unter anderem 2020 mit dem International Music Journalism Award als „Musikjournalistin des Jahres“ und 2022 vom Medium Magazin als „Top 30 bis 30“ Journalistin ausgezeichnet.

Woher kommt Miriam Davoudvandi?

Sie wurde in Bukarest, Rumänien, geboren und hat eine rumänische Mutter und einen iranischen Vater. Im Alter von sechs Jahren kam sie nach Deutschland und wuchs in Bad Säckingen auf.

Fazit

Miriam Davoudvandi hat sich als eine unverzichtbare und mutige Stimme im deutschen Journalismus etabliert. Sie scheut sich nicht, komplexe und oft tabuisierte Themen wie psychische Krankheiten und soziale Ungleichheit anzupacken. Mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ hat sie eine Bewegung zur Entstigmatisierung von Mental Health angestoßen. Ihr Buch und die Tour 2026 zeigen eindrücklich, dass sie ihre persönliche Geschichte nutzt, um auf größere gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Ihre Arbeit ist ein Beleg dafür, dass kritischer, empathischer und politischer Journalismus ein breites Publikum erreichen und zum Nachdenken anregen kann.


Über den Autor

Hans Schreiber ist seit über 15 Jahren als Online-Redakteur und SEO-Experte tätig. Er hat für führende deutsche Nachrichtenportale gearbeitet und sich auf die Themen Gesellschaft, Kultur und Medien spezialisiert. Seine Analysen basieren auf sorgfältiger Recherche und dem Ziel, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten.

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Facebook/Instagram: Miriam Davoudvandi ist eine der wichtigsten Stimmen Deutschlands. Mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ bricht sie Tabus über Mental Health. 2026 geht sie mit ihrem Buch „Das können wir uns nicht leisten“ auf Tour, in dem sie über das Aufwachsen in Armut spricht. Alle Infos zur Journalistin, Autorin und Moderatorin. #MiriamDavoudvandi #DankeGut #MentalHealth #DasKönnenWirUnsNichtLeisten #Journalismus

Twitter/X: Wer ist Miriam Davoudvandi? Die preisgekrönte Journalistin hinter dem Podcast „Danke, gut.“ geht 2026 mit ihrem Buch „Das können wir uns nicht leisten“ auf Tour. Eine kritische Stimme zu Mental Health, Feminismus & sozialer Ungleichheit. #Davoudvandi #Podcast #Buchtipp2026

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