Der Wettbewerbsfilm „Meine Frau weint“ von Angela Schanelec hat bei der Berlinale 2026 für geteilte Meinungen gesorgt. Während einige Kritiker den Film als sperrig und schwer zugänglich empfinden, sehen andere in ihm ein Werk von meditativer Qualität. Der Film, der ein Kranführer-Drama erzählt, konkurriert um den Goldenen Bären.

Hintergrund zum Berlinale-Beitrag „Meine Frau weint“
Angela Schanelec ist bekannt für ihre kühle und stilisierte Art des Filmemachens. Ihre Werke sind oft spröde und kryptisch, wobei die Handlung nicht immer im Vordergrund steht. Stattdessen überlässt sie es dem Zuschauer, sich die Geschichte selbst zu erschließen. Schanelec gilt als eine der letzten Vertreterinnen der „Berliner Schule“, einer Stilrichtung, die für künstlerisch überhöhte Filme am Rande der Realität steht. Ihre Filme verzichten oft auf eine konventionelle Erzählstruktur und setzen stattdessen auf Beobachtungen und Stimmungen. (Lesen Sie auch: Mônaco – PSG: Ansu Fati fehlt: Monaco)
Aktuelle Entwicklung rund um den Film
Der Film „Meine Frau weint“ wurde am 17. Februar 2026 im Rahmen der Berlinale gezeigt. Die Reaktionen auf den Film waren gemischt. Peter Zander, Kultur-Redakteur der Berliner Morgenpost, bezeichnete ihn als den „schlimmsten Film im Bären-Rennen“. Andere Kritiker lobten hingegen die ruhige und meditative Atmosphäre des Films. Lars-Christian Daniels von der Deutschen Handwerks Zeitung sieht den Film trotz der gemischten Reaktionen als möglichen Kandidaten für den Goldenen Bären.
Reaktionen und Einordnung
Susanne Schütz von der Rheinpfalz beschreibt „Meine Frau weint“ als Film, der mit Sprache spielt und zu Entschleunigung einlädt. Sie hebt hervor, dass der Film sich mit rund einem halben Dutzend Personen beschäftigt, die lose miteinander in Kontakt stehen. Die Kamera beobachtet dabei minutenlang einen langsam ausschwenkenden Kran oder folgt einer Fahrradfahrerin durch grüne Oasen entlang der Autobahn. Diese Beobachtungen können durchaus meditativ wirken und stehen für die zwei Hauptfiguren im Ensemble des Films. (Lesen Sie auch: Loena Hendrickx hält Olympia-Medaillenhoffnungen am Leben)
Die Tatsache, dass ein Film über einen Kranführer im Wettbewerb der Berlinale läuft, unterstreicht die Vielfalt des Festivals. Während das Handwerk hinter den Kulissen, beispielsweise durch die traditionelle Herstellung der Bären-Statuen in der Bildgießerei Hermann Noack, seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielt, sind filmische Geschichten über Handwerker eher selten im Wettbewerb vertreten.
Meine Frau weint: Was bedeutet das für die Berlinale?
Die Nominierung von „Meine Frau weint“ für den Goldenen Bären zeigt, dass die Berlinale weiterhin bereit ist, auch sperrigen und unkonventionellen Filmen eine Plattform zu bieten. Der Film mag nicht jedermanns Geschmack treffen, aber er regt zur Diskussion an und fordert den Zuschauer heraus. (Lesen Sie auch: 2026 Winter Olympics Men's Snowboarding Slopestyle: Olympia)
Unabhängig davon, ob „Meine Frau weint“ einen Preis gewinnt oder nicht, hat der Film bereits jetzt für Aufmerksamkeit gesorgt. Er hat gezeigt, dass das deutsche Kino auch im Jahr 2026 in der Lage ist, Filme zu produzieren, die sich von der Masse abheben und neue Wege gehen.

Zeitplan der Berlinale 2026
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 15. Februar 2026 | Eröffnung der 76. Berlinale |
| 17. Februar 2026 | Vorführung von „Meine Frau weint“ |
| 22. Februar 2026 | Preisverleihung: Goldener und Silberne Bären |
Häufig gestellte Fragen zu meine frau weint
Worum geht es in dem Film „Meine Frau weint“?
„Meine Frau weint“ von Angela Schanelec begleitet lose verbundene Personen, darunter einen Kranführer. Der Film verzichtet auf eine klare Handlung und setzt stattdessen auf Beobachtungen und Stimmungen, die den Zuschauer zur Interpretation einladen. (Lesen Sie auch: Amy Schumer: Gesundheit im Fokus nach Gewichtsverlust)
Wer ist die Regisseurin von „Meine Frau weint“?
Die Regisseurin von „Meine Frau weint“ ist Angela Schanelec. Sie ist bekannt für ihre spröden und kryptischen Filme, die oft der „Berliner Schule“ zugerechnet werden und sich durch eine kühle Stilisierung auszeichnen.
Wie sind die Reaktionen auf den Film „Meine Frau weint“?
Die Reaktionen auf „Meine Frau weint“ sind gemischt. Einige Kritiker bezeichnen ihn als den schlechtesten Film des Wettbewerbs, während andere die meditative Atmosphäre und die künstlerische Eigenständigkeit des Films loben.
Hat „Meine Frau weint“ Chancen auf den Goldenen Bären?
Trotz der gemischten Reaktionen wird „Meine Frau weint“ von einigen Kritikern als möglicher Kandidat für den Goldenen Bären gehandelt. Die Entscheidung der Jury bleibt jedoch abzuwarten, da der Film stark polarisiert.
Wo kann man mehr über die Berlinale erfahren?
Weitere Informationen zur Berlinale, zum Wettbewerb und zu den einzelnen Filmen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Berlinale. Dort gibt es auch Details zu den Preisen und den Gewinnern.
