Pendler in Hamburg müssen sich erneut auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 17., Mittwoch, den 18. und Donnerstag, den 19. Februar 2026 sogenannte Wellenstreiks bei der Hochbahn und der VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) angekündigt. Der HVV Streik soll den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen.

Hintergrund: Warum kommt es zum HVV Streik?
Hintergrund des HVV Streiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen ver.di und den Verkehrsbetrieben. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent. Laut NDR.de habe die Hochbahn in der vergangenen Verhandlungsrunde noch kein Angebot vorgelegt, während das Angebot der VHH für ver.di nicht zufriedenstellend sei. Die nächsten Verhandlungen sind für den 20. und 24. Februar 2026 geplant. Die Tarifverhandlungen im ÖPNV stehen laut NDR in keinem Zusammenhang mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder, der am vergangenen Sonnabend erzielt wurde.
Aktuelle Entwicklung: Wellenstreiks legen Teile des HVV lahm
Die von ver.di angekündigten Wellenstreiks sehen vor, dass an den drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils Teile der Hochbahn, zum Beispiel in Form einzelner Bereiche oder Betriebshöfe, bestreikt werden. Welche Bereiche genau betroffen sind, will ver.di erst am jeweiligen Vortag bekannt geben. Die Hamburger Hochbahn AG rechnet aktuell damit, während der Streikmaßnahmen den Betrieb nur eingeschränkt aufnehmen zu können. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die hvv switch- oder hvv App oder auf hvv.de über ihre Linien zu informieren. (Lesen Sie auch: масленица 2026: Russland feiert den Beginn der…)
Als Alternative sollten Fahrgäste auf die S-Bahnen ausweichen, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch die Fähren der HADAG sind nicht betroffen und können als alternative Verkehrsmittel genutzt werden.
Reaktionen und Einordnung
Die Hamburger Hochbahn AG hat für die angekündigten Streikmaßnahmen kein Verständnis. Arbeitsdirektorin Saskia Heidenberger betont, dass man sich mit ver.di auf einen konkreten Verhandlungsfahrplan verständigt habe und einen vorherigen Streik deshalb als nicht konstruktiv betrachtet. „Wir haben uns mit ver.di auf einen konkreten Verhandlungsfahrplan verständigt. Ein Streik vorher ist unnötig und nicht konstruktiv“, so Heidenberger laut NDR.
Ver.di hingegen argumentiert, dass die Streiks notwendig seien, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen und ein zufriedenstellendes Angebot zu erreichen. Die Gewerkschaft betont, dass man sich bemühe, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, indem man auf Wellenstreiks setze und die betroffenen Bereiche kurzfristig bekannt gebe. Laut ver.di wolle man mit den Teilstreiks Druck auf die Arbeitgeber ausüben, aber gleichzeitig Rücksicht auf die Fahrgäste nehmen. (Lesen Sie auch: Wetter Hamburg: Winterwetter in: Schnee und Eis…)
HVV Streik: Was bedeutet das für Hamburg?
Der angekündigte HVV Streik bedeutet für die Hamburger Pendler eine erhebliche Beeinträchtigung. Viele Fahrgäste werden auf alternative Verkehrsmittel umsteigen müssen, was zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen führen kann. Auch die S-Bahnen, die nicht vom Streik betroffen sind, dürften stärker frequentiert sein als üblich. Es ist ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Lage zu informieren und gegebenenfalls mehr Zeit einzuplanen.
Für die Hamburger Wirtschaft könnte der Streik ebenfalls negative Auswirkungen haben, da er die Mobilität der Arbeitnehmer einschränkt und zu Verspätungen oder Arbeitsausfällen führen kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifparteien bald eine Einigung erzielen, um weitere Streiks und Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Eine langfristige Lösung des Konflikts ist entscheidend, um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg zu erhalten und die Verkehrswende voranzutreiben. Dazu gehört auch eine faire Bezahlung der Beschäftigten, die einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Stadt leisten. Informationen zum Hamburger Verkehrsverbund (HVV) finden sich auch auf Wikipedia. (Lesen Sie auch: Landkreis Cloppenburg: Starke Wirtschaft & Lebensqualität)
FAQ zum HVV Streik in Hamburg
Häufig gestellte Fragen zu hvv streik
Warum kommt es zum Streik im Hamburger Nahverkehr?
Der Streik im Hamburger Nahverkehr findet aufgrund von Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Verkehrsbetrieben statt. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent für die Beschäftigten, um deren Arbeitsbedingungen zu verbessern und die steigenden Lebenshaltungskosten auszugleichen. Bisher konnten sich die Parteien nicht einigen.
Welche Bereiche des HVV sind vom Streik betroffen?
Vom Streik betroffen sind voraussichtlich Teile der Hamburger Hochbahn und der VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein). Welche Bereiche genau bestreikt werden, gibt ver.di erst am jeweiligen Vortag bekannt. S-Bahnen und die HADAG-Fähren sind nach jetzigem Stand nicht Teil des Streiks und können als Alternative genutzt werden.
Wann genau findet der HVV Streik statt?
Der HVV Streik ist für Dienstag, den 17., Mittwoch, den 18. und Donnerstag, den 19. Februar 2026 geplant. An diesen Tagen soll es zu sogenannten Wellenstreiks kommen, bei denen jeweils Teile der Hochbahn und der VHH bestreikt werden. Es ist ratsam, sich kurzfristig vor Fahrtantritt zu informieren. (Lesen Sie auch: Wetter Osnabrück: Biowetter in: Aktuelle Auswirkungen)
Wie können sich Fahrgäste über die Auswirkungen des Streiks informieren?
Fahrgäste können sich über die hvv switch- oder hvv App sowie auf der Website hvv.de über die Auswirkungen des Streiks informieren. Dort werden aktuelle Informationen zu den betroffenen Linien und альтернативных Verkehrsmitteln bereitgestellt. Es empfiehlt sich, diese Informationsquellen regelmäßig zu prüfen.
Welche Alternativen gibt es während des Streiks im Hamburger Nahverkehr?
Während des Streiks im Hamburger Nahverkehr können Fahrgäste auf die S-Bahnen ausweichen, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch die Fähren der HADAG stehen als alternative Verkehrsmittel zur Verfügung. Zudem können Fahrgäste auf Taxis, Fahrräder oder Carsharing-Angebote zurückgreifen, um ihr Ziel zu erreichen.
Weitere geplante Streiks im Überblick
| Datum | Betroffene Bereiche | Auswirkungen |
|---|---|---|
| 17. Februar 2026 | Teile der Hochbahn (Details folgen) | Eingeschränkter Betrieb möglich |
| 18. Februar 2026 | VHH (Details folgen) | Eingeschränkter Betrieb möglich |
| 19. Februar 2026 | Hochbahn und VHH (Details folgen) | Eingeschränkter Betrieb möglich |
Hinweis: Die genauen Details zu den betroffenen Bereichen und Auswirkungen werden von ver.di jeweils am Vortag bekannt gegeben.
