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Corinne Suter ist eine der erfolgreichsten Schweizer Skirennfahrerinnen der Gegenwart. Die Speed-Spezialistin aus Schwyz hat in ihrer Karriere bereits Olympiagold und einen Weltmeistertitel gewonnen. Nach einer Verletzungspause kämpfte sie sich eindrucksvoll zurück und bleibt eine feste Grösse im internationalen Skizirkus.
Die am 28. September 1994 in Schwyz geborene Corinne Suter ist eine Schweizer Skirennfahrerin, die sich auf die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert hat. Seit ihrem Weltcup-Debüt im November 2011 hat sie sich zu einer der Top-Athletinnen in ihrem Sport entwickelt. Ihre Karriere ist geprägt von grossen Triumphen, aber auch von schweren Rückschlägen durch Verletzungen, die sie jedoch immer wieder überwinden konnte.
Insbesondere ihre Fähigkeit, bei Grossanlässen Bestleistungen abzurufen, zeichnet sie aus. Mit dem Gewinn von Olympiagold 2022 und dem Weltmeistertitel 2021 in der Abfahrt hat sie sich in die Geschichtsbücher des Schweizer Skisports eingetragen. Zudem konnte sie in der Saison 2019/20 den Disziplinenweltcup in Abfahrt und Super-G für sich entscheiden, was ihre Konstanz auf höchstem Niveau unterstreicht. Ihre Karriere ist ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit und den unbedingten Willen, an die Spitze zurückzukehren.
Der Start in die Olympiasaison 2025/26 verlief für Corinne Suter alles andere als nach Plan. Anfang Dezember 2025 stürzte sie bei einem Abfahrtstraining in St. Moritz schwer. Die Diagnose: ein Muskelfaserriss im linken Unterschenkel, eine Prellung des linken Kniegelenks und eine Fraktur im rechten Hinterfussbereich. Eine Operation war glücklicherweise nicht notwendig, dennoch zwang die Verletzung sie zu einer mehrwöchigen Pause mitten in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2026.
Doch Suter bewies einmal mehr ihr Kämpferherz. Dank intensiver Rehabilitation und Betreuung durch die Spezialisten von Swiss-Ski gelang ihr ein schnelles Comeback. Bereits am 10. Januar 2026 stand sie bei der Abfahrt in Zauchensee wieder am Start. Bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina im Februar 2026 erlebte das Schweizer Speed-Team der Damen jedoch eine Enttäuschung. Suter belegte als beste Schweizerin Platz 14 in der Abfahrt und Platz 11 im Super-G, was die hohen Erwartungen nicht erfüllte. Trotz der schwierigen Vorbereitung zeigte sie, dass sie weiterhin zur Weltspitze gehört, wie auch ein zweiter Platz im Training in Soldeu kurz nach den Spielen unterstrich.
Die Erfolgsliste von Corinne Suter ist lang und beeindruckend. Ihre Fähigkeit, auf den Punkt genau topfit zu sein, hat ihr die wichtigsten Titel im alpinen Skisport eingebracht. Sie ist nicht nur eine Seriensiegerin im Weltcup, sondern vor allem eine Championne für die grossen Rennen. Ihre Karriere ist ein Beleg für ihre mentale Stärke. Beispielsweise konnte sie vor ihrem Olympiasieg mit einem Sieg in Garmisch-Partenkirchen wichtiges Selbstvertrauen tanken.
Ihre bisherigen Karriere-Highlights umfassen:
Die Karriere von Corinne Suter wurde immer wieder von schweren Verletzungen überschattet. Bereits früh musste sie lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Im Januar 2015 zog sie sich einen Innenbandriss im Knie zu. Eine Blutvergiftung kostete sie zwei Monate des Sommertrainings vor der Saison 2018/19. Dennoch kehrte sie stärker zurück und gewann bei der WM in Åre überraschend zwei Medaillen.
Besonders schwerwiegend war die Verletzung im Januar 2024 in Cortina d’Ampezzo, als sie sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung zuzog, was das vorzeitige Saisonende bedeutete. Der Weg zurück war lang und forderte viel Geduld. Suter beschrieb die Reha-Zeit als einen Prozess, in dem sie eine „andere Corinne kennengelernt“ habe und lernen musste, auf die Signale ihres Körpers zu hören. Auch die bereits erwähnte Verletzung im Dezember 2025 war ein weiterer Test für ihre Resilienz. Ihr Weg zurück auf die Piste ist ein Musterbeispiel für den Umgang mit Verletzungen im Spitzensport.
Abseits der Rennpisten ist Corinne Suter eine ruhige und ausgeglichene Person. Sie beschreibt sich selbst als jemanden, der nicht viel braucht, um die Fassung zu verlieren und gut abschalten kann, am liebsten mit einem guten Buch. Seit Anfang 2019 findet sie privaten Halt bei ihrem Freund, dem Versicherungsberater Angelo Alessandri. Das Paar, das sich über Instagram kennenlernte, teilt die Leidenschaft für Sport und trainiert oft gemeinsam.
Suter, die im September 2024 ihren 30. Geburtstag feierte, träumt von einem eigenen Haus und einem Pferd. Als ihr Lieblingsessen nach einem erfolgreichen Rennen nennt sie gerne ein Cordon Bleu. Diese Einblicke zeigen eine bodenständige Athletin, die trotz ihrer Erfolge die einfachen Dinge im Leben schätzt und in ihrem Partner einen wichtigen Rückhalt gefunden hat. Ihre Beziehung zu Angelo wird oft als eine Kraftquelle für ihre sportlichen Leistungen beschrieben. Für weitere Informationen zur Schweizer Sporthilfe, die Athleten wie Suter unterstützt, kann die offizielle Webseite des Schweizerischen Sporthilfe Verbands besucht werden. Die offiziellen FIS-Profile, wie das von Corinne Suter, bieten zudem detaillierte Rennstatistiken.
| Merkmal | Information | Quelle |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Corinne Silvia Suter | Wikipedia |
| Geburtsdatum | 28. September 1994 | Swiss Ski |
| Geburtsort | Schwyz, Schweiz | Wikipedia |
| Nation | Schweiz | Swiss Ski |
| Disziplinen | Abfahrt, Super-G | Wikipedia |
| Weltcup-Debüt | 26. November 2011 | Swiss Ski |
| Olympiasieg | 1x Gold (Abfahrt 2022) | Wikipedia |
| WM-Titel | 1x Gold (Abfahrt 2021) | Wikipedia |
| Weltcup-Kugeln | 2 (Abfahrt & Super-G 2019/20) | Swiss Ski |
| Weltcupsiege | 5 | Swiss Ski |
Trotz der durchwachsenen Ergebnisse bei den Olympischen Spielen 2026 hat Corinne Suter gezeigt, dass sie auch nach schweren Verletzungen schnell wieder Anschluss an die Weltspitze finden kann. Ihr Fokus liegt nun darauf, die Saison erfolgreich abzuschliessen und wieder vollständig zu ihrer alten Form zurückzufinden. Die Erfahrungen der letzten Monate, insbesondere die mentale Herausforderung der Rehabilitation, haben sie nach eigener Aussage gestärkt. Die verpassten Erfolge bei Olympia könnten für sie und das Schweizer Damenteam, wie es auch beim Ski-Weltcup in Andorra der Fall war, ein Ansporn für die kommenden Wettkämpfe sein.
Die Unterstützung durch ihr Team, ihren neuen Trainer Stefan Abplanalp und ihr privates Umfeld wird entscheidend sein. Mit ihrer Erfahrung und ihrem unbändigen Willen ist es wahrscheinlich, dass Corinne Suter auch in den kommenden Saisons um Siege und Medaillen mitfahren wird. Der Kampf um weitere Kristallkugeln und Erfolge bei zukünftigen Grossanlässen bleibt ihr erklärtes Ziel. Ihr Weg inspiriert viele, ähnlich wie die Geschichte von Fiona Erdmann und ihrer Endometriose-Erkrankung, die ebenfalls grosse Stärke beweist.
Der grösste Erfolg von Corinne Suter ist der Gewinn der Goldmedaille in der Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking.
Corinne Suter gewann in der Weltcup-Saison 2019/20 die kleinen Kristallkugeln für den Sieg in der Disziplinenwertung der Abfahrt und des Super-G.
Zuletzt stürzte Corinne Suter im Dezember 2025 im Training und zog sich einen Muskelfaserriss, eine Knieprellung und eine Fraktur im Fuss zu. Davor erlitt sie im Januar 2024 einen Kreuzbandriss.
Der Freund von Corinne Suter ist Angelo Alessandri. Sie sind seit Anfang 2019 ein Paar.
Ja, Corinne Suter hat nach ihrer Verletzungspause an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina teilgenommen und belegte Platz 14 in der Abfahrt und Platz 11 im Super-G.
Die Karriere von Corinne Suter ist eine beeindruckende Geschichte von Talent, harter Arbeit und ausserordentlicher mentaler Stärke. Trotz zahlreicher Verletzungen hat sie sich immer wieder an die Weltspitze zurückgekämpft und die grössten Titel im alpinen Skisport gewonnen. Ihr Olympiasieg und Weltmeistertitel sind die Höhepunkte einer Laufbahn, die noch nicht zu Ende ist. Auch nach den Herausforderungen der Saison 2025/26 bleibt Corinne Suter eine der prägendsten Figuren im Schweizer Skisport und eine Inspiration für viele Athleten.
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