Mia Goth hat sich in den letzten Jahren als eine der fesselndsten Schauspielerinnen ihrer Generation etabliert, insbesondere im Horrorgenre. Mit unvergesslichen Darbietungen in Filmen wie „X“, „Pearl“ und „Infinity Pool“ hat sie sich den Titel einer modernen „Scream Queen“ redlich verdient. Stand 18.02.2026 ist ihr Einfluss auf das Kino unbestreitbar und ihr Name ein Synonym für anspruchsvollen und psychologisch tiefgründigen Horror.
Mia Goth, mit vollem Namen Mia Gypsy Mello da Silva Goth, ist eine britische Schauspielerin, die sich durch ihre intensiven und oft verstörenden Rollen einen Namen gemacht hat. Ihr Durchbruch gelang ihr mit der „X“-Trilogie von Regisseur Ti West, in der sie durch ihre Doppelrolle als Maxine Minx und die gealterte Pearl brillierte. Diese Leistungen festigten ihren Ruf als eine der führenden Darstellerinnen im Horrorgenre und brachten ihr weitreichende Anerkennung bei Kritikern und Publikum.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Durchbruch: Mia Goth erlangte internationale Bekanntheit durch ihre Doppelrolle als Maxine und Pearl in Ti Wests Horrorfilm „X“ (2022).
- Horror-Ikone: Sie gilt als moderne „Scream Queen“ durch ihre prägenden Rollen in Filmen wie „Pearl“ (2022), „Infinity Pool“ (2023) und der „X“-Filmreihe.
- Frühe Karriere: Vor der Schauspielerei war Goth als Model tätig, nachdem sie mit 14 Jahren von einer Modelagentur entdeckt wurde.
- Wichtige Filme: Zu ihren weiteren bedeutenden Filmen zählen „A Cure for Wellness“ (2016), „Suspiria“ (2018) und Guillermo del Toros „Frankenstein“ (2025).
- Privatleben: Goth hatte eine langjährige, turbulente Beziehung mit dem Schauspieler Shia LaBeouf, mit dem sie eine Tochter hat. Das Paar trennte sich Berichten zufolge im Jahr 2025.
- Aktuelle Projekte: 2026 ist Mia Goth in hochkarätigen Produktionen wie Guillermo del Toros „Frankenstein“ und dem Marvel-Film „Blade“ zu sehen.
- Anerkennung: Für ihre Rolle in „Pearl“ erhielt sie Nominierungen für renommierte Preise wie den Independent Spirit Award.
Wer ist Mia Goth? Herkunft und Anfänge
Mia Gypsy Mello da Silva Goth wurde am 25. Oktober 1993 in London, England, geboren. Ihre Mutter ist Brasilianerin, ihr Vater Kanadier. Diese multikulturelle Herkunft prägte ihre Kindheit, die sie teilweise in Brasilien, Kanada und London verbrachte. Ihre Großmutter ist die bekannte brasilianische Schauspielerin Maria Gladys, was früh ihr Interesse an der Schauspielerei weckte. Ihre Karriere begann jedoch im Modelbusiness. Mit 14 Jahren wurde sie auf einem Festival in London von einer Modelagentur entdeckt und arbeitete für Marken wie Miu Miu und Prada.
Ihren ersten Schritt in die Filmwelt machte Mia Goth mit 18 Jahren in Lars von Triers kontroversem Film „Nymphomaniac: Vol. II“ (2013). Diese Rolle öffnete ihr die Türen zu weiteren Projekten und etablierte sie als eine Schauspielerin, die keine Angst vor herausfordernden und düsteren Charakteren hat. Es folgten Rollen in Filmen wie dem postapokalyptischen Thriller „The Survivalist“ (2015) und dem Katastrophenfilm „Everest“ (2015).
Der Durchbruch mit der X-Trilogie
Der endgültige Durchbruch gelang Mia Goth mit der Horror-Trilogie von Regisseur Ti West. Die Filmreihe, bestehend aus „X“ (2022), dem Prequel „Pearl“ (2022) und dem Sequel „MaXXXine“ (2024), katapultierte sie in den Olymp der modernen Horror-Stars.
- X (2022): In diesem Slasher-Film, der eine Hommage an Klassiker wie „The Texas Chain Saw Massacre“ ist, spielt Goth eine beeindruckende Doppelrolle. Sie verkörpert sowohl die junge, aufstrebende Pornodarstellerin Maxine Minx als auch die mörderische, alte Farmerin Pearl. Für die Rolle der Pearl unterzog sie sich einer stundenlangen Make-up-Prozedur.
- Pearl (2022): Das Prequel erzählt die Origin-Story der titelgebenden Antagonistin und Goth liefert eine hypnotisierende Performance als junge, psychisch labile Frau, deren Träume vom Star-Dasein zerplatzen. Goth war hier auch als Co-Autorin am Drehbuch beteiligt. Ihre Darstellung wurde von Kritikern gefeiert und brachte ihr mehrere Preisnominierungen ein.
- MaXXXine (2024): Der dritte Teil der Reihe folgt Maxine auf ihrem Weg, in den 1980er Jahren in Hollywood Fuß zu fassen, während sie von einem Serienmörder verfolgt wird. Der Film wurde zum kommerziell erfolgreichsten der Trilogie.
Diese Trilogie zementierte nicht nur Goths Status als Horror-Ikone, sondern zeigte auch ihre enorme schauspielerische Bandbreite. Wie bereits im Artikel über den Film „Trap“ auf Netflix diskutiert, ist die Fähigkeit, das Publikum zu fesseln, im Thriller- und Horrorgenre entscheidend.
Welche Filme prägten Mia Goths Karriere noch?
Neben der „X“-Reihe hat Mia Goth in einer Vielzahl weiterer bemerkenswerter Filme mitgewirkt, die ihre Vielseitigkeit unterstreichen. Ihre Bereitschaft, sich auf komplexe und oft düstere Stoffe einzulassen, ist ein Markenzeichen ihrer Karriere.
Ein wichtiger Film war Gore Verbinskis „A Cure for Wellness“ (2016), ein visuell opulenter Psycho-Thriller, in dem sie eine geheimnisvolle Patientin in einem Sanatorium in den Schweizer Alpen spielt. Es folgten Nebenrollen in Luca Guadagninos Remake des Horrorklassikers „Suspiria“ (2018) und Claire Denis‘ Science-Fiction-Drama „High Life“ (2018), wo sie an der Seite von Robert Pattinson spielte.
Ein weiterer Höhepunkt war ihre Rolle in Brandon Cronenbergs Sci-Fi-Body-Horror „Infinity Pool“ (2023). An der Seite von Alexander Skarsgård spielt sie Gabi, eine manipulative und verführerische Touristin, die einen Schriftsteller in eine Welt hedonistischer Gewalt und surrealer Rituale zieht. Ihre Performance wurde als furchtlos und hypnotisierend gelobt.
Mia Goths Privatleben: Beziehung und Familie
Das Privatleben von Mia Goth war oft Gegenstand öffentlichen Interesses, vor allem ihre On-Off-Beziehung mit dem Schauspieler Shia LaBeouf. Die beiden lernten sich 2012 am Set von „Nymphomaniac: Vol. II“ kennen. Sie heirateten 2016 in Las Vegas, trennten sich 2018, fanden aber 2020 wieder zusammen. Im März 2022 wurden sie Eltern einer Tochter.
Anfang 2026 wurde bekannt, dass sich das Paar bereits im Vorjahr still und leise getrennt hatte. Die Trennung erfolgte inmitten erneuter Kontroversen um LaBeouf, der nach einer Schlägerei in New Orleans verhaftet wurde. Das turbulente Privatleben scheint Goths Karriere jedoch nicht geschadet zu haben; im Gegenteil, viele Fans feierten ihre beruflichen Erfolge nach der Trennung. Die Herausforderungen, die öffentliche Aufmerksamkeit mit sich bringen kann, wurden auch im Fall von Roland Trettls Trennung deutlich, wo private Details schnell in den Fokus der Medien gerieten.
Aktuelle Projekte und Zukunftsaussichten 2026
Das Jahr 2026 markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Karriere von Mia Goth. Sie ist Teil des hochkarätig besetzten Ensembles in Guillermo del Toros lang erwarteter Verfilmung von „Frankenstein“. In dem Film, der für fünf Golden Globes nominiert wurde, spielt sie eine Doppelrolle als Victor Frankensteins Mutter und seine Verlobte Elizabeth. Ihre Zusammenarbeit mit dem visionären Regisseur unterstreicht ihren Status als gefragte Schauspielerin für anspruchsvolle Projekte.
Zudem wurde ihre Beteiligung am Marvel Cinematic Universe bestätigt. Sie wird die Rolle der Lilith im kommenden „Blade“-Film an der Seite von Mahershala Ali übernehmen. Dieser Schritt in ein großes Hollywood-Franchise zeigt, dass ihre Anziehungskraft weit über das Independent-Kino hinausgeht.
Filmografie von Mia Goth (Auswahl)
| Jahr | Titel | Rolle |
|---|---|---|
| 2013 | Nymphomaniac: Vol. II | P |
| 2015 | The Survivalist | Milja |
| 2016 | A Cure for Wellness | Hannah |
| 2018 | Suspiria | Sara Simms |
| 2020 | Emma. | Harriet Smith |
| 2022 | X | Maxine Minx / Pearl |
| 2022 | Pearl | Pearl |
| 2023 | Infinity Pool | Gabi Bauer |
| 2024 | MaXXXine | Maxine Minx |
| 2025 | Frankenstein | Elizabeth |
Video-Empfehlung: Ein Interview mit Mia Goth über ihre Rolle in „MaXXXine“, das tiefere Einblicke in ihre Arbeit und ihre Entwicklung als Schauspielerin gibt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Wodurch wurde Mia Goth berühmt?
- Mia Goth wurde vor allem durch ihre Doppelrolle als Maxine und Pearl in dem Horrorfilm „X“ (2022) und die Hauptrolle im Prequel „Pearl“ (2022) berühmt. Diese Filme etablierten sie als eine führende Figur im modernen Horrorkino.
- In welchen Filmen spielt Mia Goth die Hauptrolle?
- Mia Goth spielt die Hauptrolle in den Filmen „The Survivalist“ (2015), „Pearl“ (2022) und „MaXXXine“ (2024). In „X“ (2022) und „Infinity Pool“ (2023) hatte sie ebenfalls zentrale und prägende Rollen.
- Sind Mia Goth und Shia LaBeouf noch zusammen?
- Nein, Berichten vom Februar 2026 zufolge haben sich Mia Goth und Shia LaBeouf im Laufe des Jahres 2025 getrennt. Sie haben eine gemeinsame Tochter.
- Hat Mia Goth deutsche Wurzeln?
- Nein, Mia Goth hat keine direkten deutschen Wurzeln. Ihre Mutter ist Brasilianerin und ihr Vater ist Kanadier. Sie wurde in London geboren und ist britische Staatsbürgerin.
- Was sind die nächsten Projekte von Mia Goth?
- Zu ihren kommenden Projekten gehören Guillermo del Toros „Frankenstein“, wo sie die weibliche Hauptrolle spielt, und der Marvel-Film „Blade“, in dem sie die Antagonistin Lilith verkörpern wird. Weitere Informationen zu ihren Projekten finden Sie auf ihrer IMDb-Seite.
Fazit: Eine unverwechselbare Ikone
Mia Goth hat sich mit ihrer furchtlosen Rollenwahl und ihren intensiven Darbietungen als eine der wichtigsten Schauspielerinnen im Horrorgenre etabliert. Ihre Fähigkeit, komplexe, verstörende und gleichzeitig sympathische Charaktere zu verkörpern, macht sie einzigartig. Vom Model zur gefeierten „Scream Queen“ hat sie einen bemerkenswerten Weg zurückgelegt. Mit anstehenden Blockbustern wie „Frankenstein“ und „Blade“ steht fest, dass ihr Einfluss auf die Filmwelt weiter wachsen wird. Ihr Name ist, wie auch Anya Taylor-Joy, zu einem Garanten für qualitativ hochwertiges und unkonventionelles Genrekino geworden.
Über den Autor:
Max Mustermann ist ein erfahrener Online-Redakteur und SEO-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in der Analyse von Film- und Kulturthemen. Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Schnittstelle von Popkultur und gesellschaftlichen Trends. Er hat für führende deutsche Medienhäuser geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen aktueller Kinophänomene.