Marie Nasemann: Ehrliche Worte übers Mama-Sein: "Wenn ich gewusst hätte, dass …"

Marie Nasemann hat auf Instagram einen ehrlich Einblick gegeben und über die Schattenseiten von Schwangerschaft und Mutterschaft gesprochen. 
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Marie Nasemann hat auf Instagram einen ehrlich Einblick gegeben und über die Schattenseiten von Schwangerschaft und Mutterschaft gesprochen. 

Oft und gerne zeigt Marie Nasemann, 37, ihren realen Alltag als Mutter von zwei Kindern und scheut sich auch nicht, dabei Tabuthemen anzusprechen. 

Gemeinsam mit ihrem Expartner Sebastian Tigges, 41, hat die Schauspielerin zwei Kinder: ihr Sohn erblickte 2020 das Licht der Welt, ihre Tochter wurde im darauffolgenden Jahr geboren. Doch der Mama-Alltag ist nicht immer nur lustig und voller Kinderlachen. Es sind oft anstrengende Tage, viele Emotionen und Schlafentzug, was Eltern unter anderem stemmen müssen. Davon kann auch Marie Nasemann ein Lied singen und widmete ihr aktuelles Instagram-Posting ihrer Rolle als Zweifachmama. 

Marie Nasemann: „Wenn ich gewusst hätte, dass … „

So hat die Autorin auf Instagram eine Bilderserie gepostet, die mit den Worten beginnt „Vor sechs Jahren bin ich Mama geworden. Wenn ich gewusst hätte, dass …“ und geht Foto für Foto auf Dinge ein, die sie vor der Schwangerschaft nicht wusste oder nicht hat kommen sehen (können). Das erste Foto widmet sie ihrer Schwangerschaftsübelkeit, die sie sechs Monate lang quälte; eine unglaublich kräftezehrende Zeit für viele werdende Mamas. Die Kommentare ihrer Followerinnen beweisen, dass viele sich mit Maries Worten identifizieren können. 

Im nächsten Bild geht Nasemann auf die weltweite Corona-Pandemie ein, die vier Wochen vor der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2020 ausbrach. Eine äußerst schwierige und ungewisse Zeit. Werdende Mütter mussten im Kreißsaal Masken tragen und mussten in so einem vulnerablen Moment teilweise ohne ihre Partner:innen entbinden.

Vor der Geburt des ersten Kindes freuen sich viele werdende Mamas auf den Moment des Stillens und da der weibliche Körper dafür ausgelegt ist, ist es für viele Frauen ein großer Schock und emotional sehr schmerzhaft zu verkraften, wenn dies nur schwer oder gar nicht klappt. Oder wenn das Stillen einfach nicht die emotionale Verbindung oder das freudige Füttern des Kindes ist. Auch bei Marie Nasemann klappte dies nicht problemlos. So schreibt sie, dass das Stillen „schmerzhaft und kompliziert war“ und ihr „wenig bis keinen Spaß“ gemacht hat. Eine Realität für viele Mamas, über die gesprochen werden und derer man sich nicht schämen muss!  

„Hin- und hergerissen zwischen Job und Kind“

Auch ging sie auf den Balanceakt ein, den Job-Alltag und das Mama-Dasein unter einen Hut bringen zu müssen. So fühlte sie sich „jahrelang ständig zwischen Job und Kind hin- und hergerissen“. Ein Gefühl, was sicherlich viele Eltern nachempfinden können. 

Außerdem spricht die Schauspielerin darüber, dass sie nicht ahnte, dass ihr „ein kleiner Mensch (unabsichtlich) ganz schön doll weh tun würde“ und das kann man als Mutter vermutlich auch wörtlich verstehen. Wie oft bekommt man eine Kopfnuss oder das Gesicht wird im Spiel zerkratzt? Oder wie oft sagen Kinder Dinge, die sie natürlich nicht so meinen? Die Mini-Menschen müssen ja erst noch lernen, wie man sich richtig verhält. Das ist verständlich, doch trotzdem nicht minder anstrengend für Eltern. 

Weiter ging Marie Nasemann darauf ein, ein „Schreikind“ gehabt zu haben, das sich nicht ablegen ließ – man kann erahnen, wie kräftezehrend solche Tage und Nächte sind, wenn ein Kind den ganzen Tag wie am Spieß brüllt und man als Eltern einfach hilflos ist. 

Darüber hinaus waren für die ehemalige „Germany’s next Topmodel“-Kandidatin die bekannten und gefürchteten Kitakeime ein Graus. Ständig bringen die Kleinen Krankheiten mit nach Hause und stecken auch die Eltern an, sodass diese wiederum entweder kranke Kinder betreuen oder selbst krank sind und ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Ein Teufelskreis für so manche Familie. 

Doch ist es auch auf emotionaler Ebene ein Kraftakt, ein oder mehrere Kinder begleiten zu müssen. Gerade, wenn Geschwisterstreits oder Wutanfälle den Tagesablauf bestimmen, müssen Eltern Kapazitäten und Kraft haben, diese Gefühle tragen und begleiten zu können. Ein starkes Nervenkostüm ist da gefragt, was an manchen Tagen aber einfach Risse hat, da Eltern auch nur Menschen sind. So trieben solche Tage auch Marie Nasemann gerne mal „an den Rand des Wahnsinns“, wie sie auf Instagram schreibt. 

„Jeden einzelnen Tag wachsen sie und ich wachse über mich hinaus“ 

Schlussendlich findet die Influencerin mehr als versöhnliche Worte, denn: Wenn sie all das vorher gewusst hätte, hätte sie sich trotzdem für ihre zwei Kinder entschieden, die das Wichtigste in ihrem Leben sind. „Denn jeden einzelnen Tag staune ich über diese lustigen Wesen und bin voller Stolz.“ Weiter schwärmt sie: „Jeden Tag lernen sie von mir und ich von ihnen. Jeden einzelnen Tag wachsen sie und ich wachse über mich hinaus.“ 

Marie Nasemann liebt ihre kleine Familie über alles und möchte jetzt gerne den Moment manchmal einfrieren, weil viele Dinge mit der Zeit einfacher wurden und sie in ihre Rolle als Mutter immer mehr hineingewachsen ist: „Jeden einzelnen Tag überschütten wir uns gegenseitig mit Liebe und während sie dem Größerwerden entgegenfiebern, hoffe ich jetzt still und heimlich, dass die Zeit stehen bleibt.“ 

Verwendete Quelle: instagram.com

Quelle: Gala

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