Papst Leo XIV. leitet erstmals Osterfeierlichkeiten

Papst Leo XIV. leitet im Jahr 2026 erstmals die Osterfeierlichkeiten im Vatikan. Nach dem Tod seines Vorgängers Franziskus im Vorjahr, zelebriert er die Chrisammesse, vollzieht die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag und führt die Karfreitagsprozession am Kolosseum an, bei der er das Kreuz selbst tragen wird.
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Papst Leo XIV. begeht im Jahr 2026 seine ersten Osterfeierlichkeiten als Oberhaupt der katholischen Kirche. Nach dem Tod von Papst Franziskus im vergangenen Jahr leitet er nun die traditionellen Zeremonien in Rom und im Vatikan.

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Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Hintergrund: Die Wahl von Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV., ein US-Amerikaner, wurde im Mai 2025 zum 267. Papst der Kirchengeschichte gewählt. Er trat die Nachfolge von Papst Franziskus an, der am Ostermontag des gleichen Jahres verstorben war. Seine Wahl markierte einen bedeutenden Moment für die weltweit etwa 1,4 Milliarden Katholiken.

Papst Leo XIV. beginnt Osterfeierlichkeiten mit Chrisammesse

Am Gründonnerstag begann Papst Leo XIV. seine ersten Osterfeierlichkeiten mit der Chrisammesse im Petersdom. religion.ORF.at berichtete, dass der Papst bei dieser Messe die Öle weihte, die für Sakramente wie Taufe, Firmung und Priesterweihe verwendet werden. In seiner Predigt betonte er die zentralen Merkmale der Mission der Kirche, die nicht auf die „Logik der Vorherrschaft“ antworten dürfe. „Die Liebe ist nur dann wahr, wenn sie entwaffnet ist“, sagte Papst Leo XIV. (Lesen Sie auch: Papst kritisiert Waffenindustrie: Leo äußert sich zu…)

Die Tradition der Fußwaschung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gründonnerstags ist die Messe vom letzten Abendmahl mit der traditionellen Fußwaschung. Dieses Ritual geht auf eine Geste von Jesus Christus an seine Jünger beim letzten Abendmahl zurück und ist ein Zeichen der Demut. Papst Leo XIV. vollzog die Fußwaschung an zwölf Priestern in seiner römischen Bischofskirche im Lateran. Sein Vorgänger Franziskus hatte diese Tradition genutzt, um marginalisierte Gesellschaftsgruppen in den Mittelpunkt zu rücken, indem er beispielsweise Migranten oder Häftlingen die Füße wusch.

Karfreitagsprozession am Kolosseum: Papst Leo XIV. trägt das Kreuz selbst

Am Karfreitag setzt Papst Leo XIV. die Osterfeierlichkeiten mit der traditionellen Karfreitagsprozession am Kolosseum fort. Vatican News meldete, dass er dabei das Kreuz selbst tragen wird, während des Kreuzwegs Jesu Leidensweg auf den Berg Golgotha nachgegangen wird. Sein Vorgänger Franziskus hatte in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen auf das Tragen des Kreuzes verzichtet.

Segen „Urbi et Orbi“ am Ostersonntag

Am Ostersonntag wird Papst Leo XIV. vor Zehntausenden den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) spenden. Dies ist ein Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten und ein wichtiger Moment für die katholische Kirche weltweit. (Lesen Sie auch: Papst Leo Xiv Wohnung:. bezieht im Apostolischen…)

Die Bedeutung der Osterfeierlichkeiten

Die Osterfeierlichkeiten sind das wichtigste Fest im Kirchenjahr der Christen. Sie erinnern an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und symbolisieren den Sieg des Lebens über den Tod. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Palmsonntag, der an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert, und enden mit dem Ostersonntag.

Reaktionen und Stimmen zur Amtsführung von Papst Leo XIV.

Die Amtsführung von Papst Leo XIV. wird von vielen Katholiken aufmerksam verfolgt. Einige begrüßen seine Rückkehr zu traditionellen Praktiken, wie dem Tragen des Kreuzes bei der Karfreitagsprozession. Andere äußern sich besorgt über mögliche Veränderungen in der Ausrichtung der Kirche.

Was bedeutet das für die katholische Kirche?

Die ersten Osterfeierlichkeiten unter der Leitung von Papst Leo XIV. sind ein wichtiger Meilenstein für die katholische Kirche. Sie geben einen Einblick in die Schwerpunkte und den Stil seines Pontifikats. Seine Entscheidungen und Handlungen werden in den kommenden Jahren die Richtung der Kirche maßgeblich beeinflussen. Beobachter sehen darin sowohl eine Chance für Kontinuität als auch für mögliche Veränderungen innerhalb der katholischen Glaubensgemeinschaft. Die kommenden Monate werden zeigen, inwieweit Papst Leo XIV. eigene Akzente setzen und die Kirche in eine neue Ära führen wird. (Lesen Sie auch: Papst Leo XIV: Beinahe wäre er Salesianer…)

Detailansicht: Papst Leo
Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Die Rolle des Papstes in der heutigen Welt

Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und spielt eine wichtige Rolle in der heutigen Welt. Er ist ein moralischer Kompass für Millionen von Menschen und setzt sich für Frieden, Gerechtigkeit undSolidarität ein. Seine Stimme hat Gewicht in politischen und gesellschaftlichen Fragen. Die katholische Kirche engagiert sich in vielen Bereichen, darunter Bildung, Gesundheitswesen und Entwicklungszusammenarbeit. Mehr Informationen zur Arbeit des Vatikans finden sich auf der offiziellen Webseite des Vatikans.

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Papst Leo XIV: Beinahe wäre er Salesianer geworden

Papst Leo XIV. gab bei einem Pfarreibesuch in Rom bekannt, dass er in seiner Jugend fast den Salesianern beigetreten wäre. Er scherzte, die Salesianer seien nur „auf den zweiten Platz gekommen“, und betonte seine Wertschätzung für deren Dienst an jungen Menschen.
kurz schmid

Papst Leo XIV. hat kürzlich ein überraschendes Detail aus seiner Jugend preisgegeben: Bevor er dem Augustinerorden beitrat, erwog er ernsthaft einen Eintritt bei den Salesianern Don Boscos. Diese Enthüllung erfolgte während eines Pfarreibesuchs in Rom und wirft ein neues Licht auf den Werdegang des Kirchenoberhaupts.

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Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Papst Leo XIV. und seine Verbindung zu den Salesianern

Die Salesianer Don Boscos sind eine der größten Ordensgemeinschaften innerhalb der katholischen Kirche. Gegründet im 19. Jahrhundert von Johannes Bosco, widmen sie sich vor allem der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen. Die deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos hat ihren Sitz in München.

Papst Leo XIV. selbst gehört dem Augustinerorden an und war von 2001 bis 2013 dessen Generalprior. Umso überraschender ist seine Aussage, dass er als junger Mann auch mit dem Gedanken spielte, Salesianer zu werden. Laut Vatican News äußerte sich der Papst während seines Besuchs in der Pfarrei Sacro Cuore di Gesù nahe des römischen Hauptbahnhofs Termini wie folgt: „Bevor ich bei den Augustinern eingetreten bin, habe ich als Jugendlicher auch einen Besuch bei der salesianischen Gemeinschaft gemacht.“ (Lesen Sie auch: Silikonfugen-Revolution: Startup erobert "Höhle der Löwen")

Die Enthüllung beim Pfarreibesuch in Rom

Papst Leo XIV. fügte seiner Bemerkung noch scherzhaft hinzu: „Ihr seid nur auf den zweiten Platz gekommen – es tut mir leid!“ Gleichzeitig betonte er aber, dass er seit seiner Wahl zum Papst im Mai 2023 mehr Salesianer- als Augustinergemeinschaften besucht habe. „Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben“, so der Papst.

Dieser Pfarreibesuch bot einen Einblick in die persönlichen Überlegungen des Papstes in seiner Jugend. Es zeigt auch seine Wertschätzung für die Arbeit der Salesianer, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit. Während des Besuchs sprach Papst Leo XIV. auch mit dem Pastoralrat der Pfarrei und hob hervor, wie wichtig ein solcher Rat für das Leben der Kirche sei.

Reaktionen und Einordnung

Die Äußerungen des Papstes wurden von verschiedenen Seiten positiv aufgenommen. Sie zeigen, dass Papst Leo XIV., obwohl er dem Augustinerorden angehört, die Arbeit anderer Ordensgemeinschaften wertschätzt und ihre Bedeutung für die Kirche anerkennt. Seine Worte unterstreichen die Vielfalt innerhalb der katholischen Kirche und die unterschiedlichen Schwerpunkte, die die einzelnen Orden setzen. (Lesen Sie auch: John Davidson: Was hinter dem BAFTA-Vorfall wirklich…)

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen in ihrem Leben mit verschiedenen spirituellen Wegen liebäugeln, bevor sie sich für einen entscheiden. Die Tatsache, dass Papst Leo XIV. offen über seine frühere Überlegung spricht, Salesianer zu werden, macht ihn nahbarer und zeigt, dass auch er als junger Mann auf der Suche nach seiner Berufung war.

Papst Leo XIV.: Was bedeutet diese Enthüllung?

Die Enthüllung von Papst Leo XIV. mag auf den ersten Blick wie eine kleine Anekdote erscheinen. Sie verdeutlicht jedoch, dass der Papst eine tiefe Wertschätzung für die Arbeit der Salesianer hat. Dies könnte sich in Zukunft in einer stärkeren Unterstützung der salesianischen Jugendarbeit durch den Vatikan äußern. Es zeigt auch die menschliche Seite des Papstes, der in seiner Jugend ähnliche Fragen und Entscheidungen treffen musste wie viele andere junge Menschen.Sie ist aber in jedem Fall ein interessanter Einblick in die Biografie von Papst Leo XIV. und seine Verbindung zu einer der wichtigsten Ordensgemeinschaften der katholischen Kirche.

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Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Die Orden im Vergleich

Die katholische Kirche kennt eine Vielzahl von Orden, die sich in ihrer Ausrichtung und ihren Schwerpunkten unterscheiden. Hier ein kurzer Vergleich zwischen den Augustiner und den Salesianern: (Lesen Sie auch: Siegfried Mazet: Der Biathlon-Erfolgscoach im Fokus 2026)

Orden Gründungszeit Schwerpunkte
Augustiner 13. Jahrhundert Bildung, Seelsorge, Wissenschaft
Salesianer Don Boscos 19. Jahrhundert Jugendarbeit, Erziehung, Berufsbildung
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