Die Oscar-Verleihung ist jedes Jahr ein glamouröses Ereignis, bei dem die Besten der Filmindustrie gefeiert werden. Doch die Oscars in Memoriam, das Segment, das den Verstorbenen des vergangenen Jahres gedenkt, sorgte 2026 für Diskussionen. Trotz einer verlängerten Sendezeit wurden einige prominente Namen schmerzlich vermisst.

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- Oscars In Memoriam: Wer fehlte bei der Ehrung?
- Brigitte Bardot: Mehr als nur eine Ikone
- Warum fehlte Brigitte Bardot bei den Oscars in Memoriam?
- Weitere vergessene Gesichter: Eine lange Liste
- Wem wurde die traurige Ehre zuteil?
- Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Brigitte Bardot | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Brigitte Anne-Marie Bardot |
| Geburtsdatum | 28. September 1934 |
| Geburtsort | Paris, Frankreich |
| Alter | 90 Jahre (zum Zeitpunkt ihres Todes) |
| Beruf | Schauspielerin, Sängerin, Model, Tierschützerin |
| Bekannt durch | „Und ewig lockt das Weib“ (1956), „Die Verachtung“ (1963) |
| Aktuelle Projekte | Keine (Ruhestand seit 1973) |
| Wohnort | Saint-Tropez, Frankreich |
| Partner/Beziehung | Verheiratet mit Bernard d’Ormale |
| Kinder | Nicolas-Jacques Charrier |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Oscars In Memoriam: Wer fehlte bei der Ehrung?
Wie Gala berichtet, blieben bei der diesjährigen „In Memoriam“-Ehrung einige prominente Namen unerwähnt. James Van Der Beek (1977-2026), der durch seine Rolle in „Dawson’s Creek“ berühmt wurde, fehlte ebenso wie Eric Dane (1972-2026), bekannt aus „Grey’s Anatomy“, und Malcolm-Jamal Warner (1970-2025), der als Theo Huxtable in der „Cosby Show“ eine ganze Generation prägte.
Besonders überraschend war das Fehlen von Brigitte Bardot (1934-2025). Die französische Filmikone, die das Kino der Nachkriegszeit maßgeblich beeinflusste, wurde nicht gewürdigt. Auch Robert Carradine (1854-2026), June Lockhart (1925-2025) und Bud Cort (1948-2026), der Hauptdarsteller des Kultfilms „Harold and Maude“, wurden bei der Gala nicht erwähnt.
Es ist ein alljährliches Dilemma: Wie kann man allen gerecht werden, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind? Die Academy versucht, eine Balance zu finden, doch zwangsläufig bleiben einige Namen auf der Strecke. Die Entscheidung, wer in das „In Memoriam“-Segment aufgenommen wird, ist oft subjektiv und basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter die Bekanntheit der Person, ihr Beitrag zur Filmindustrie und die Verfügbarkeit von Sendezeit.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences veröffentlicht auf ihrer Website eine erweiterte Liste von Verstorbenen, die im Fernsehen nicht gezeigt werden konnten.
Brigitte Bardot: Mehr als nur eine Ikone
Brigitte Bardot war mehr als nur eine schöne Frau. Sie war eine Revolutionärin, eine Rebellin und eine Ikone. Geboren am 28. September 1934 in Paris, eroberte sie die Herzen der Welt im Sturm. Ihr freizügiger Stil und ihre unkonventionelle Art brachen mit den starren Moralvorstellungen der Nachkriegszeit. Sie verkörperte eine neue Weiblichkeit, die selbstbewusst und unabhängig war. (Lesen Sie auch: Harry Styles: Er reagiert auf „Queerbaiting“-Vorwurf)
Ihr Durchbruch gelang ihr 1956 mit dem Film „Und ewig lockt das Weib“ unter der Regie von Roger Vadim. Der Film schockierte und begeisterte zugleich und machte Bardot über Nacht zum Star. Sie wurde zum Sexsymbol und zum Inbegriff der französischen Lebensart. Doch Bardot war mehr als nur ein Objekt der Begierde. Sie war eine talentierte Schauspielerin, die in zahlreichen Filmen ihr Können bewies. Filme wie „Die Verachtung“ (1963) von Jean-Luc Godard zeigten ihre Vielseitigkeit und ihr schauspielerisches Talent.
Einer der Wendepunkte in Bardots Karriere war ihr Rückzug aus dem Filmgeschäft im Jahr 1973. Im Alter von nur 39 Jahren entschied sie sich, ihr Leben der Tierschutzarbeit zu widmen. Sie gründete die „Fondation Brigitte Bardot“ und setzte sich unermüdlich für das Wohl der Tiere ein. Ihr Engagement für den Tierschutz brachte ihr nicht nur Anerkennung, sondern auch Kritik ein. Sie scheute sich nicht, kontroverse Meinungen zu äußern und sich mit mächtigen Interessengruppen anzulegen.
„Ich habe meine Jugend und Schönheit den Männern gegeben, jetzt gebe ich meine Weisheit und Erfahrung den Tieren“, sagte Bardot einmal in einem Interview. Dieses Zitat verdeutlicht ihre tiefe Verbundenheit zu Tieren und ihre Entschlossenheit, ihnen eine Stimme zu geben.
Warum fehlte Brigitte Bardot bei den Oscars in Memoriam?
Die Frage, warum Brigitte Bardot bei den Oscars in Memoriam nicht geehrt wurde, ist berechtigt. Obwohl sie hauptsächlich für ihre Arbeit in europäischen Filmen bekannt war, hatte sie auch in einigen amerikanischen Produktionen mitgewirkt. Ihr Einfluss auf die Filmindustrie und die Popkultur ist unbestreitbar. Möglicherweise spielte ihr späteres Engagement für den Tierschutz und ihre kontroversen politischen Ansichten eine Rolle bei der Entscheidung der Academy.
Es ist auch möglich, dass die Academy sich auf Schauspieler und Filmemacher konzentrierte, die hauptsächlich in Hollywood gearbeitet hatten. Die Kriterien für die Aufnahme in das „In Memoriam“-Segment sind nicht immer transparent, und es ist oft schwierig, die genauen Gründe für die Auswahl oder Nichtauswahl einzelner Personen nachzuvollziehen.
Viele Fans und Brancheninsider äußerten in den sozialen Medien ihr Unverständnis über das Fehlen bestimmter Namen im „In Memoriam“-Segment. (Lesen Sie auch: Rob Reiner Todesursache: Oscars-Ehrung mit Ryan und…)
Weitere vergessene Gesichter: Eine lange Liste
Neben Bardot gab es noch weitere prominente Namen, die im „In Memoriam“-Segment fehlten. George Wendt, das gemütliche Barhocker-Gesicht aus „Cheers“, wurde ebenso wenig erwähnt wie Julian McMahon, James Ransone, Danielle Spencer und Demond Wilson. Auch Loretta Swit, der „MASH“-Star, der jahrelang als Hot Lips Houlihan zum Inventar des amerikanischen Fernsehens gehörte, blieb dem Live-Publikum vorenthalten. Diese Namen wurden zwar auf der Website der Academy gelistet, aber nicht in der Fernsehübertragung gezeigt.
Es ist verständlich, dass die Academy nicht alle Verstorbenen ehren kann, aber das Fehlen einiger dieser bekannten Gesichter wirft Fragen auf. Es zeigt, wie schwierig es ist, eine umfassende und gerechte Liste zu erstellen, die alle verdientermaßen würdigt.
Die Filmdatenbank IMDb bietet oft eine umfassendere Liste von verstorbenen Filmschaffenden.
Wem wurde die traurige Ehre zuteil?
Trotz der Auslassungen gab es auch bewegende Momente im „In Memoriam“-Segment. Robert Redford (1936-2025) stand im Mittelpunkt der Ehrung. Ihm wurde ein besonderer musikalischer Moment gewidmet: Barbra Streisand, 83, sang einen Ausschnitt aus „So wie wir waren“ (1973), dem Film, in dem sie einst an seiner Seite zu sehen war. Rob Reiner (1947-2025), der Regisseur hinter Klassikern wie „Harry und Sally“, wurde ebenfalls gewürdigt.
Die Ehrung von Robert Redford war besonders bewegend, da sie seine lange und erfolgreiche Karriere in der Filmindustrie würdigte. Streisands Gesang verlieh dem Moment eine zusätzliche emotionale Tiefe und erinnerte an die unvergesslichen Filme, die Redford hinterlassen hat.

Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
Brigitte Bardot zog sich bereits in den 1970er Jahren aus der Öffentlichkeit zurück und lebte sehr zurückgezogen in ihrem Haus in Saint-Tropez. Ihr Privatleben war geprägt von ihrem Engagement für den Tierschutz. Sie setzte sich unermüdlich für das Wohl der Tiere ein und kritisierte die Missstände in der Tierhaltung und der Jagd. Ihre politische Ansichten, insbesondere ihre Kritik an der Einwanderungspolitik, sorgten immer wieder für Kontroversen.
Bardot war viermal verheiratet. Ihr aktueller Ehemann ist Bernard d’Ormale, mit dem sie seit 1992 verheiratet ist. Sie hat einen Sohn, Nicolas-Jacques Charrier, aus ihrer Ehe mit Schauspieler Jacques Charrier. Ihr Verhältnis zu ihrem Sohn gilt als schwierig. (Lesen Sie auch: Rosenstolz Sängerin Tot: AnNa R. bleibt Unvergessen)
Trotz ihres Rückzugs aus der Öffentlichkeit blieb Bardot eine Ikone. Ihr Stil und ihre Persönlichkeit inspirierten Generationen von Frauen. Sie verkörperte eine unabhängige und selbstbewusste Weiblichkeit, die bis heute nachwirkt. Ihr Engagement für den Tierschutz machte sie zu einer Pionierin der Tierrechtsbewegung.
France Info berichtete mehrfach über ihren Einsatz für Tiere.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt war Brigitte Bardot zum Zeitpunkt ihres Todes?
Brigitte Bardot verstarb im Jahr 2025 im Alter von 90 Jahren. Sie wurde am 28. September 1934 geboren und hätte kurz nach ihrem Tod ihren 91. Geburtstag gefeiert.
Hat Brigitte Bardot einen Partner oder war sie verheiratet?
Ja, Brigitte Bardot war zum Zeitpunkt ihres Todes mit Bernard d’Ormale verheiratet. Die beiden heirateten im Jahr 1992 und blieben bis zu ihrem Tod zusammen.
Hat Brigitte Bardot Kinder?
Brigitte Bardot hat einen Sohn namens Nicolas-Jacques Charrier, der 1960 geboren wurde. Er stammt aus ihrer Ehe mit dem Schauspieler Jacques Charrier. (Lesen Sie auch: Lisa Bonet Harry Styles: Was Läuft Da…)
Warum zog sich Brigitte Bardot so früh aus dem Filmgeschäft zurück?
Bardot zog sich im Alter von 39 Jahren aus dem Filmgeschäft zurück, um sich dem Tierschutz zu widmen. Sie war des Ruhms überdrüssig und wollte ihre Bekanntheit nutzen, um sich für Tiere einzusetzen.
Wofür setzte sich Brigitte Bardot nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft ein?
Nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft setzte sich Brigitte Bardot vor allem für den Tierschutz ein. Sie gründete eine Stiftung und kämpfte gegen Tierquälerei, Pelzhandel und andere Formen der Ausbeutung von Tieren.
Das Fehlen von Brigitte Bardot und anderen bekannten Namen im „In Memoriam“-Segment der Oscars 2026 mag enttäuschend gewesen sein, doch ihr Vermächtnis in der Filmgeschichte und ihr Engagement für den Tierschutz werden unvergessen bleiben.




