OMV Chef Alfred Stern sieht den Staat als Hauptprofiteur der hohen Spritpreise und fordert eine Senkung der Steuern auf Kraftstoffe. In einem Interview mit dem ORF wies er den Vorwurf zurück, die OMV würde sich an den hohen Preisen bereichern.

Hintergrund: Die Rolle von Alfred Stern bei der OMV
Alfred Stern ist seit dem 1. September 2021 Vorstandsvorsitzender und CEO der OMV Aktiengesellschaft. Zuvor war er bereits im Vorstand des Unternehmens für den Bereich Chemicals & Materials verantwortlich. Seine Amtszeit ist geprägt von den Herausforderungen des globalen Energiemarktes und den politischen Debatten um die Energiepreise.
Aktuelle Entwicklung: Sterns Kritik an der Politik
Alfred Stern hat sich in den letzten Tagen mehrfach kritisch zur Politik geäußert. Laut einem Bericht von DiePresse.com warnte er vor einem ernsten Mangel an Treibstoffen in Europa und bezeichnete die Forderung nach einem Spritpreisdeckel als „jämmerlich“. Er betonte, dass der Staat der größte Profiteur der hohen Preise sei und Steuern gestrichen werden müssten, um Tanken rasch billiger zu machen. (Lesen Sie auch: OMV-Chef Alfred Stern warnt vor steigenden Treibstoffpreisen)
Im Gespräch mit dem ORF wies OMV Chef Alfred Stern den Vorwurf zurück, die OMV würde sich ein „Körberlgeld“ an den hohen Spritpreisen verdienen. Stattdessen argumentierte er, dass der Staat den Großteil der Einnahmen aus den Spritpreisen erhalte. Er lehnte staatliche Eingriffe in den Markt ab, da diese die Versorgungssicherheit gefährden könnten. Seiner Aussage nach würden die Preise nicht in den Raffinerien entstehen, sondern an den Rohölmärkten.
Laut ServusTV On fordert der OMV Chef Alfred Stern konkret eine Senkung der Treibstoffsteuer. Er argumentiert, dass dies der einzige Weg sei, um die Preise für die Konsumenten zu senken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.
Reaktionen und Einordnung
Die Aussagen von Alfred Stern haben in Österreich eine breite politische Debatte ausgelöst. Während einige Politiker seine Kritik an der Steuerbelastung teilen, fordern andere weiterhin staatliche Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise. Die Debatte zeigt die Zerrissenheit der Politik angesichts der steigenden Energiepreise und die Suche nach Lösungen, die sowohl die Konsumenten entlasten als auch die Versorgungssicherheit gewährleisten. (Lesen Sie auch: Marco Reus: Schwangere Frau nach Reitunfall im…)
Die Position der OMV unter der Führung von OMV Chef Alfred Stern ist klar: Das Unternehmen sieht sich nicht als Preistreiber, sondern als Akteur, der unter den gegebenen Marktbedingungen agiert. Stern betont, dass die OMV bestrebt ist, die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig auf die wirtschaftlichen Realitäten des Energiemarktes hinzuweisen.
Was bedeutet das? Ausblick auf die weitere Entwicklung
Die Debatte um die Spritpreise und die Rolle der OMV wird voraussichtlich weitergehen. Die Energiepreise sind stark von globalen Faktoren wie der geopolitischen Lage und der Rohölpreisentwicklung abhängig.
Eine Tabelle mit den aktuellen Kraftstoffpreisen in Österreich (Stand: 15. März 2026, Quelle: ÖAMTC): (Lesen Sie auch: Giovanni Zarrella: TV-Panne und neue Show mit…)

| Kraftstoff | Durchschnittspreis |
|---|---|
| Super 95 | 1,85 €/Liter |
| Diesel | 1,78 €/Liter |
Die weitere Entwicklung wird auch davon abhängen, wie sich die Rohölpreise entwickeln und welche Maßnahmen die Europäische Union zur Sicherung der Energieversorgung ergreift. Alfred Stern hat bereits mehrfach betont, dass Europa unabhängiger von Energieimporten werden muss, um nicht länger Opfer der Geopolitik zu sein.
Häufig gestellte Fragen zu omv chef alfred stern
Wer ist Alfred Stern und welche Position bekleidet er?
Alfred Stern ist der Vorstandsvorsitzende (CEO) der OMV Aktiengesellschaft. Er übernahm diese Position am 1. September 2021 und verantwortet die strategische Ausrichtung des Unternehmens in einem global herausfordernden Energiemarkt.
Welche Kritik äußerte Alfred Stern bezüglich der aktuellen Spritpreise?
Alfred Stern kritisierte, dass der Staat der Hauptprofiteur der hohen Spritpreise sei, da ein Großteil des Preises durch Steuern generiert werde. Er forderte eine Senkung der Mineralöl- oder Mehrwertsteuer, um die Konsumenten zu entlasten. (Lesen Sie auch: Richard Gere im TV: "Zwielicht" lässt Fans…)
Welche Maßnahmen schlägt Alfred Stern zur Senkung der Spritpreise vor?
Stern schlägt vor, die Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu senken, um die Spritpreise für die Verbraucher zu reduzieren. Er argumentiert, dass dies der einzige Weg sei, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.
Wie positioniert sich Alfred Stern zur Rolle der OMV in der aktuellen Preissituation?
Stern weist den Vorwurf zurück, dass die OMV sich an den hohen Spritpreisen bereichere. Er betont, dass die Preise an den Rohölmärkten entstehen und die OMV lediglich unter den gegebenen Marktbedingungen agiert.
Welchen Ausblick gibt Alfred Stern bezüglich der Energieversorgung Europas?
Stern betont die Notwendigkeit, dass Europa unabhängiger von Energieimporten werden muss, um nicht länger Opfer der Geopolitik zu sein. Er fordert eineDiversifizierung der Energiequellen und Investitionen in erneuerbare Energien.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
