Die Schauspielerin Esther Schweins ist am 27.02.2026 eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Fernsehlandschaft und aktuell Teilnehmerin bei der RTL-Show „Let’s Dance“. Bekannt wurde sie in den 90ern mit „RTL Samstag Nacht“, doch ihr Leben abseits der Kameras ist von Höhen, Tiefen und einem starken sozialen Engagement geprägt.
Esther Schweins ist eine deutsche Schauspielerin, Komikerin, Synchronsprecherin und Regisseurin, die 1993 durch die Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“ berühmt wurde. Neben ihrer jahrzehntelangen, erfolgreichen Karriere im Film und Fernsehen ist sie für ihr soziales Engagement und ihr Leben mit ihren zwei Kindern auf Mallorca bekannt. 2026 nimmt sie an der 19. Staffel der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ teil.
Das Wichtigste in Kürze
- Bekannt aus: Esther Schweins wurde als festes Mitglied der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“ (1993–1998) einem breiten Publikum bekannt.
- Karriere-Highlights: Sie spielte in über 70 Film- und Fernsehproduktionen, ist die deutsche Stimme von Prinzessin Fiona in den „Shrek“-Filmen und arbeitet als Theaterregisseurin.
- Privatleben: Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt seit 2008 überwiegend auf Mallorca. Ihr langjähriger Lebensgefährte und Vater ihrer Kinder verstarb 2017 an Krebs.
- Aktuelles Projekt: Im Frühjahr 2026 ist Esther Schweins Kandidatin bei der 19. Staffel der RTL-Show „Let’s Dance“.
- Soziales Engagement: Nach dem Überleben der Tsunami-Katastrophe 2004 engagiert sie sich für Opfer in Sri Lanka und setzt sich für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ein.
- Auszeichnungen: Für ihre Arbeit bei „RTL Samstag Nacht“ erhielt sie 1994 den Bambi und den Bayerischen Fernsehpreis.
Einleitung
Die Schauspielerin Esther Schweins ist am 27.02.2026 durch ihre Teilnahme an der populären RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ wieder in aller Munde. Doch die talentierte Künstlerin ist weit mehr als nur eine Ulknudel aus den 90er-Jahren. Ihre beeindruckende Karriere, ihr bewegtes Privatleben und ihr unermüdliches Engagement zeichnen das Bild einer starken und vielseitigen Frau.
Durchbruch und Karriere: Von „RTL Samstag Nacht“ bis heute
Geboren am 18. April 1970 in Oberhausen, begann Esther Schweins ihre Karriere nach Schauspielunterricht in Karlsruhe und Bochum zunächst am Theater. Der große Durchbruch gelang ihr 1993, als sie von Hugo Egon Balder und Jacky Drecksler für die bahnbrechende Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“ entdeckt wurde. An der Seite von Kollegen wie Olli Dittrich, Wigald Boning und Mirco Nontschew schrieb sie bis 1998 Fernsehgeschichte und wurde zu einer der bekanntesten Komikerinnen Deutschlands. Für ihre Leistung wurde das Ensemble 1994 mit dem Bambi und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Vielseitigkeit als Schauspielerin und Synchronsprecherin
Nach dem Ende von „RTL Samstag Nacht“ bewies Esther Schweins eindrucksvoll ihre Wandlungsfähigkeit. Sie etablierte sich als ernstzunehmende Schauspielerin in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Dazu gehören Kinofilme wie „Das Superweib“ (1996) und „Mara und der Feuerbringer“ (2015) sowie Auftritte in beliebten Fernsehreihen wie „Tatort“, „Donna Leon“ und „Das Traumschiff“. Einem jüngeren Publikum ist ihre Stimme bestens vertraut: In allen Teilen der erfolgreichen Animationsfilm-Reihe „Shrek“ lieh sie der Prinzessin Fiona ihre deutsche Stimme. Zudem ist sie seit 2020 in der ARD-Serie „Die Kanzlei“ als Staatsanwältin zu sehen.
Esther Schweins bei „Let’s Dance“ 2026
Im Frühjahr 2026 wagt sich Esther Schweins auf ein neues Parkett: Sie ist eine der prominenten Kandidatinnen der 19. Staffel von „Let’s Dance“. In einem Interview mit RTL erklärte die 55-Jährige, sie habe Lust auf die große Show und darauf, mit vollem Fokus Tanzen zu lernen. Eine Anfrage für die Show habe es schon vor vielen Jahren gegeben, doch erst jetzt passte es in ihren Terminkalender. Aufgrund weniger verbleibender Drehtage während der Show-Zeit plant sie, ihr Training teilweise abends oder nachts zu absolvieren, um sich voll auf die Herausforderung konzentrieren zu können. Die Teilnahme ist für sie die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches.
Das Privatleben von Esther Schweins: Mallorca und Schicksalsschläge
Abseits des Rampenlichts führte Esther Schweins ein bewegtes Leben, das von großen Glücksmomenten und tiefen Schicksalsschlägen geprägt ist. Seit 2008 hat sie ihren festen Wohnsitz auf der Baleareninsel Mallorca. Dort lebte sie mit ihrem Lebensgefährten, einem mallorquinischen Landwirt, und den beiden gemeinsamen Kindern, Tochter Mina (*2007) und Sohn Pau (*2008). Im September 2017 verstarb ihr Partner im Alter von 53 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Seitdem zieht die Schauspielerin ihre Kinder alleine groß.
Tsunami-Erlebnis und frühere Beziehungen
Ein weiteres einschneidendes Erlebnis war die Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004, die Esther Schweins während eines Urlaubs mit ihrer Mutter in Sri Lanka überlebte. Beide wurden von der Welle mitgerissen, überstanden das Unglück aber. Dieses Ereignis prägte sie nachhaltig und führte dazu, dass sie ihren materiellen Besitz reduzierte und sich sozial engagierte. In den 90er-Jahren war sie von 1995 bis 1997 mit ihrem Schauspielkollegen Ralf Bauer liiert, den sie bei Dreharbeiten kennengelernt hatte. Mehr über die Herausforderungen bei der Deutsche Bahn Komfort zu reisen, ist oft ein Thema, das Menschen wie sie, die zwischen Deutschland und Mallorca pendeln, betrifft.
Soziales Engagement und weitere Projekte
Esther Schweins nutzt ihre Bekanntheit regelmäßig, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Sie engagiert sich für die Tsunami-Opfer in Sri Lanka und ist eine klare Stimme, wenn es um Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung geht. So moderierte sie beispielsweise für den NDR die Sendung „Mehr wissen – besser leben“, die sich mit Lebensmittelverschwendung und Plastikmüll befasste. Sie war zudem als EU-Gemüsebotschafterin tätig. In ihrem 2025 erschienenen Buch „Unglaublich krank“, das sie gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Mücke verfasste, sowie im gleichnamigen Podcast, widmet sie sich dem Thema seltener Erkrankungen. Ihr soziales Engagement, wie beispielsweise für die Krebshilfe, zeigt die Tiefe ihres Charakters. Eine stabile Reallohnentwicklung 2025 ist für die Finanzierung solcher wichtiger sozialer Projekte von großer Bedeutung.
Filmografie und Auszeichnungen von Esther Schweins
Die Karriere von Esther Schweins ist lang und vielfältig. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Stationen und Ehrungen.
| Jahr | Titel | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1993–1998 | RTL Samstag Nacht | TV-Comedy-Show |
| 1994 | Bambi | Auszeichnung für „RTL Samstag Nacht“ |
| 1994 | Bayerischer Fernsehpreis | Auszeichnung für „RTL Samstag Nacht“ |
| 1996 | Das Superweib | Kinofilm |
| 2001–2010 | Shrek (dt. Version) | Stimme von Prinzessin Fiona |
| seit 2020 | Die Kanzlei | TV-Serie (ARD) |
| 2021 | Lucy ist jetzt Gangster | Kinofilm |
| 2026 | Let’s Dance | TV-Show (RTL), Teilnehmerin |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wo lebt Esther Schweins heute?
Esther Schweins lebt seit 2008 mit ihren Kindern hauptsächlich auf der spanischen Insel Mallorca. Sie hat aber auch einen Wohnsitz in Berlin, wo sie zeitweise in einer WG wohnt.
Hat Esther Schweins Kinder?
Ja, Esther Schweins ist Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter Mina wurde 2007 geboren, ihr Sohn Pau kam 2008 zur Welt. Der Vater der Kinder, ihr langjähriger Partner Lorenzo Mayol Quetlas, verstarb 2017.
Wodurch wurde Esther Schweins bekannt?
Esther Schweins wurde durch ihre Mitwirkung in der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“ bekannt, die von 1993 bis 1998 ausgestrahlt wurde. Die Show war stilbildend für die deutsche Comedy-Szene der 90er-Jahre.
Nimmt Esther Schweins bei Let’s Dance 2026 teil?
Ja, Esther Schweins ist 2026 Kandidatin in der 19. Staffel der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“.
Was hat Esther Schweins mit dem Tsunami 2004 zu tun?
Esther Schweins und ihre Mutter überlebten die Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 während eines Urlaubs in Sri Lanka. Dieses einschneidende Erlebnis hat ihr Leben stark beeinflusst und sie zu sozialem Engagement, insbesondere für die Tsunami-Opfer, motiviert.
Fazit
Esther Schweins ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit der deutschen Unterhaltungsbranche. Sie hat den Sprung von der gefeierten Komikerin zur etablierten Charakterdarstellerin mit Bravour gemeistert. Ihr Leben zeugt von Stärke im Umgang mit schweren Schicksalsschlägen und einem tiefen Bewusstsein für soziale und ökologische Verantwortung. Mit ihrer Teilnahme bei „Let’s Dance“ 2026 zeigt sie einmal mehr ihre Vielseitigkeit und den Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sie bleibt eine feste und hochgeschätzte Größe in der deutschen Medienlandschaft. Mehr Informationen zu ihrer Karriere finden Sie auf ihrer offiziellen Webseite oder in der Internet Movie Database (IMDb).