Duschen kostet: Eine warme Dusche kann bis zu 1,70 Euro kosten, wenn man die Wasser- und Energiekosten zusammenrechnet. Wer täglich duscht, muss also mit erheblichen Nebenkosten rechnen. Sparpotenzial gibt es durch kürzere Duschzeiten und sparsamere Duschköpfe.

+
Zusammenfassung
- Die Kosten für tägliches Duschen können sich summieren und die Nebenkosten erheblich beeinflussen.
- Der Wasserverbrauch beim Duschen ist ein wesentlicher Kostenfaktor, sowohl für das Wasser selbst als auch für die Erwärmung.
- Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Duschkosten zu senken, z.B. durch Sparduschköpfe oder kürzere Duschzeiten.
- Ein bewusster Umgang mit Wasser und Energie schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Warum lohnt es sich, über die Kosten des Duschens nachzudenken?
Die steigenden Energiepreise und die allgemeine Inflation belasten viele Haushalte. Laut einer Meldung von Stern suchen viele Menschen nach Wegen, um im Alltag Geld zu sparen. Ein oft übersehener Bereich ist die Körperpflege, insbesondere das Duschen. Was viele nicht bedenken: Die tägliche Dusche kann sich erheblich auf die Nebenkosten auswirken. Neben den reinen Wasserkosten fallen auch Energiekosten für die Erwärmung des Wassers an. Wer hier spart, kann seine Haushaltskasse entlasten und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Ein bewusster Umgang mit Ressourcen ist nicht nur aus finanzieller Sicht sinnvoll. Angesichts des Klimawandels ist es wichtiger denn je, Energie und Wasser zu sparen. Indem man seine Duschgewohnheiten überdenkt und optimiert, kann jeder Einzelne einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten.
Installieren Sie einen Sparduschkopf. Diese Modelle reduzieren den Wasserverbrauch, ohne das Duscherlebnis zu beeinträchtigen.
Wie viel kostet eine Dusche wirklich?
Die genauen Duschen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Duschdauer, dem verwendeten Duschkopf und der Art der Warmwasserbereitung. Ein durchschnittlicher Duschvorgang dauert in Deutschland etwa acht bis zehn Minuten. Herkömmliche Duschköpfe verbrauchen dabei rund 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute. Das bedeutet: Pro Dusche fließen etwa 100 bis 150 Liter Wasser. Bei einem durchschnittlichen Wasserpreis (inklusive Abwasser) von etwa vier bis sechs Euro pro Kubikmeter (1000 Liter) entstehen allein für das Wasser rund 50 bis 90 Cent pro Dusche. (Lesen Sie auch: Berufswechsel mit 40? Expertin verrät, wie es…)
Hinzu kommen die Energiekosten für das Erwärmen des Wassers. Je nach Energiequelle – Gas, Fernwärme oder Strom – können pro Dusche zusätzliche Kosten von gut einem Euro entstehen. Insgesamt kostet eine warme Dusche also unter ungünstigen Umständen bis zu 1,70 Euro. In einem Vier-Personen-Haushalt, in dem jeder täglich duscht, können sich die jährlichen Kosten schnell auf mehrere hundert Euro summieren.
Das Umweltbundesamt gibt an, dass der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch in Deutschland bei rund 125 Litern pro Person und Tag liegt. Ein erheblicher Teil davon entfällt auf die Körperpflege.
Welche Faktoren beeinflussen die Duschkosten?
Es gibt verschiedene Faktoren, die die Duschen Kosten beeinflussen:
- Duschdauer: Je länger man duscht, desto mehr Wasser und Energie werden verbraucht.
- Duschkopf: Herkömmliche Duschköpfe verbrauchen deutlich mehr Wasser als Sparduschköpfe.
- Warmwasserbereitung: Die Art der Warmwasserbereitung (z.B. Durchlauferhitzer, Boiler) hat einen großen Einfluss auf die Energiekosten.
- Wasserpreis: Die Wasserpreise variieren je nach Region und Anbieter.
- Energiepreis: Auch die Energiepreise sind regional unterschiedlich und beeinflussen die Kosten für die Warmwasserbereitung.
Ein Vergleich der verschiedenen Faktoren kann helfen, die individuellen Duschen Kosten zu ermitteln und Sparpotenziale zu identifizieren.
Ein Durchlauferhitzer verbraucht in der Regel mehr Energie als ein Boiler, da er das Wasser erst bei Bedarf erwärmt. Ein Boiler hingegen hält das Wasser konstant warm, was zu höheren Wärmeverlusten führen kann. (Lesen Sie auch: Telefonzelle Umfunktionierung: Vom Fernsprecher zur Dusche?)
Wie kann man die Duschkosten senken?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Duschen Kosten zu senken, ohne auf die tägliche Dusche verzichten zu müssen:
- Duschzeit verkürzen: Versuchen Sie, die Duschzeit auf maximal fünf Minuten zu begrenzen.
- Sparduschkopf installieren: Ein Sparduschkopf reduziert den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent.
- Temperatur senken: Eine niedrigere Wassertemperatur spart Energie.
- Durchlauferhitzer optimieren: Stellen Sie die Temperatur am Durchlauferhitzer nicht zu hoch ein.
- Duschen statt Baden: Ein Vollbad verbraucht deutlich mehr Wasser als eine Dusche.
- Wasserhahn abstellen: Schalten Sie das Wasser ab, während Sie sich einseifen oder die Haare waschen.
Durch die Umsetzung dieser Tipps können Sie Ihre Duschen Kosten deutlich reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen.
Wie Stiftung Warentest erklärt, kann der Austausch eines alten Duschkopfes gegen ein Sparduschmodell die Wasserkosten erheblich senken.
Praxisbeispiel: Familie Müller spart beim Duschen
Familie Müller, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, hat beschlossen, ihre Nebenkosten zu senken. Bisher hat die Familie wenig auf ihren Wasserverbrauch geachtet. Jeder duschte täglich etwa zehn Minuten lang mit einem herkömmlichen Duschkopf. Nach einer Analyse ihrer Nebenkostenabrechnung stellten sie fest, dass ein erheblicher Teil der Kosten auf das Duschen entfiel.
Die Familie beschloss, einige Veränderungen vorzunehmen. Zunächst installierten sie Sparduschköpfe in beiden Badezimmern. Diese reduzierten den Wasserverbrauch von 15 Litern pro Minute auf 7 Liter pro Minute. Außerdem vereinbarten sie, die Duschzeit auf maximal fünf Minuten zu begrenzen. Um dies zu erreichen, stellten sie eine kleine Sanduhr in die Dusche. Zusätzlich achteten sie darauf, das Wasser beim Einseifen abzustellen. (Lesen Sie auch: Strompreise Senkung: So Sparen Haushalte Jetzt 279…)

Nach einem Jahr zog Familie Müller Bilanz. Sie stellten fest, dass sie ihren Wasserverbrauch um etwa 40 Prozent gesenkt hatten. Dadurch reduzierten sich ihre jährlichen Wasserkosten um rund 200 Euro. Auch ihre Energiekosten sanken, da weniger Wasser erwärmt werden musste. Insgesamt sparte Familie Müller durch die veränderten Duschgewohnheiten etwa 300 Euro pro Jahr.
Die Verbraucherzentrale bietet weitere Tipps zum Wassersparen im Haushalt.
Wie viel Wasser verbraucht ein Sparduschkopf im Vergleich zu einem herkömmlichen Duschkopf?
Ein herkömmlicher Duschkopf verbraucht etwa 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute, während ein Sparduschkopf den Verbrauch auf etwa 6 bis 9 Liter pro Minute reduziert. Dies kann zu einer erheblichen Wassereinsparung führen. (Lesen Sie auch: Inflationsrate steigt: Lebensmittelpreise steigen im Januar deutlich…)
Lohnt sich die Investition in einen Sparduschkopf wirklich?
Ja, die Investition in einen Sparduschkopf lohnt sich in der Regel sehr schnell. Durch die Reduzierung des Wasserverbrauchs können Sie Ihre Wasser- und Energiekosten deutlich senken. Die Anschaffungskosten amortisieren sich oft innerhalb weniger Monate.
Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, um beim Duschen Wasser zu sparen?
Neben der Installation eines Sparduschkopfes können Sie Wasser sparen, indem Sie die Duschzeit verkürzen, das Wasser beim Einseifen abstellen und eine niedrigere Wassertemperatur wählen. Auch das Duschen statt Baden hilft, den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Wie wirkt sich die Art der Warmwasserbereitung auf die Duschen Kosten aus?
Die Art der Warmwasserbereitung hat einen großen Einfluss auf die Energiekosten. Ein Durchlauferhitzer verbraucht in der Regel mehr Strom als ein Boiler, insbesondere wenn er älter ist. Moderne Brennwertkessel oder Solaranlagen können die Kosten senken.
Wie kann ich meinen individuellen Wasserverbrauch beim Duschen messen?
Sie können Ihren individuellen Wasserverbrauch messen, indem Sie einen Eimer unter den Duschkopf stellen und die Zeit stoppen, die es dauert, bis der Eimer voll ist. Dividieren Sie das Volumen des Eimers durch die Zeit in Minuten, um den Wasserverbrauch pro Minute zu erhalten.
Fazit
Die Duschen Kosten sind ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Nebenkostenabrechnung. Durch bewusste Verhaltensänderungen und die Investition in wassersparende Technologien lässt sich jedoch bares Geld sparen. Wer seine Duschgewohnheiten überdenkt und optimiert, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Es lohnt sich, die verschiedenen Möglichkeiten zur Senkung der Duschen Kosten zu prüfen und umzusetzen.




