Krankschreibung Was erlaubt ist? das Sollten Sie Jetzt Wissen!

Krankschreibung, was erlaubt ist, regelt sich primär danach, was die Genesung fördert. Wer krankgeschrieben ist, muss alles unterlassen, was die Heilung verzögern könnte. Erlaubt sind grundsätzlich Aktivitäten, die der Genesung dienen oder diese nicht beeinträchtigen. Dies umfasst beispielsweise Arztbesuche, Spaziergänge zur Erholung oder das Erledigen notwendiger Einkäufe. Krankschreibung Was Erlaubt steht dabei im Mittelpunkt.
prinz william kate

Krankschreibung, was erlaubt ist, regelt sich primär danach, was die Genesung fördert. Wer krankgeschrieben ist, muss alles unterlassen, was die Heilung verzögern könnte. Erlaubt sind grundsätzlich Aktivitäten, die der Genesung dienen oder diese nicht beeinträchtigen. Dies umfasst beispielsweise Arztbesuche, Spaziergänge zur Erholung oder das Erledigen notwendiger Einkäufe. Krankschreibung Was Erlaubt steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Krankschreibung Was Erlaubt
Symbolbild: Krankschreibung Was Erlaubt (Bild: Picsum)

Was ist während einer Krankschreibung erlaubt und was nicht?

Während einer Krankschreibung ist alles erlaubt, was die Genesung nicht gefährdet. Das bedeutet, dass Aktivitäten, die der Gesundheit zuträglich sind, wie Spaziergänge an der frischen Luft oder leichte sportliche Betätigungen, grundsätzlich in Ordnung sind. Allerdings sollten anstrengende Aktivitäten oder solche, die den Genesungsprozess behindern, vermieden werden. Im Zweifelsfall sollte man sich ärztlichen Rat einholen.

Die wichtigsten Fakten

  • Genesung hat Priorität: Alles, was die Heilung verzögert, ist tabu.
  • Erlaubte Aktivitäten: Arztbesuche, Spaziergänge, leichte Einkäufe.
  • Verbotene Aktivitäten: Anstrengende Arbeit, riskantes Verhalten.
  • Arbeitgeber informieren: Bei längerer Krankheit oder Zweifel.

Aktuelle Rechtsprechung zur Krankschreibung

Die aktuelle Rechtsprechung zur Krankschreibung betont die Eigenverantwortung des Arbeitnehmers für seine Genesung. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer während ihrer Krankschreibung alles unterlassen müssen, was ihre Genesung verzögern oder gefährden könnte. Gleichzeitig haben sie aber auch das Recht, Aktivitäten auszuüben, die ihre Genesung fördern, beispielsweise Spaziergänge an der frischen Luft oder leichte sportliche Betätigungen. Wie Stern berichtet, ist die individuelle Situation entscheidend.

Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aus dem Jahr 2021 (Az. 5 AZR 149/20) verdeutlicht, dass ein Arbeitnehmer, der während seiner Krankschreibung einer Nebentätigkeit nachgeht, die seine Genesung beeinträchtigt, seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung verlieren kann. Das Gericht betonte, dass die Nebentätigkeit in einem direkten Zusammenhang mit der Erkrankung stehen und die Genesung tatsächlich behindern muss. (Lesen Sie auch: Krankschreibung Was Erlaubt ist? das Sollten Sie…)

Was Sie bei einer Krankschreibung unternehmen dürfen

Grundsätzlich gilt: Was der Genesung dient, ist erlaubt. Das bedeutet, dass Sie beispielsweise Arzttermine wahrnehmen, notwendige Medikamente besorgen oder sich schonen dürfen. Auch leichte Aktivitäten, die der Entspannung dienen, wie Lesen, Fernsehen oder Spaziergänge, sind in der Regel unproblematisch. Wichtig ist, dass Sie sich nicht überanstrengen und auf Ihren Körper hören.

Es ist auch erlaubt, soziale Kontakte zu pflegen, solange dies nicht zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führt. Ein Treffen mit Freunden oder der Familie kann sogar förderlich für die Genesung sein, da es die psychische Gesundheit stärkt. Allerdings sollte man darauf achten, sich nicht in Situationen zu begeben, die den Heilungsprozess beeinträchtigen könnten, beispielsweise laute oder anstrengende Veranstaltungen.

Grenzen der Erlaubnis: Was ist während der Krankschreibung verboten?

Während der Krankschreibung gibt es klare Grenzen dessen, was erlaubt ist. Tätigkeiten, die den Heilungsprozess verzögern oder gar verhindern, sind strikt untersagt. Dazu zählt beispielsweise das Ausüben einer anstrengenden Nebentätigkeit, die dem eigentlichen Krankheitsbild entgegensteht. Wer beispielsweise wegen eines Bandscheibenvorfalls krankgeschrieben ist, sollte schwere körperliche Arbeit unbedingt vermeiden.

Auch riskantes Verhalten, das die Gesundheit gefährdet, ist während der Krankschreibung nicht erlaubt. Dazu zählt beispielsweise der Konsum von Alkohol oder Drogen, der die Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen oder den Heilungsprozess verlangsamen kann. Ebenso sollte man auf Aktivitäten verzichten, die das Risiko einer Verletzung erhöhen, beispielsweise risikoreiche Sportarten. (Lesen Sie auch: Urlaub Sparen: So planen deutsche Ihren 2026)

⚠️ Wichtig

Im Zweifelsfall sollten Sie sich immer ärztlichen Rat einholen, um sicherzustellen, dass Ihre Aktivitäten während der Krankschreibung Ihrer Genesung nicht im Wege stehen.

Die Rolle des Arbeitgebers bei Krankschreibungen

Der Arbeitgeber hat während einer Krankschreibung des Arbeitnehmers bestimmte Rechte und Pflichten. Einerseits hat er das Recht, sich über die voraussichtliche Dauer der Erkrankung zu informieren. Andererseits hat er die Pflicht, die Privatsphäre des Arbeitnehmers zu respektieren und keine unzulässigen Nachforschungen anzustellen. Eine Überwachung des Arbeitnehmers ist nur in Ausnahmefällen und unter strengen Voraussetzungen zulässig.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, den Arbeitgeber unverzüglich über seine Arbeitsunfähigkeit zu informieren und ihm eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, wenn die Krankheit länger als drei Kalendertage dauert. Der Arbeitgeber kann die Vorlage der Bescheinigung auch früher verlangen. Bei längerer Krankheit kann der Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anbieten, um die Rückkehr des Arbeitnehmers an den Arbeitsplatz zu erleichtern. Informationen zum BEM bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH).

Detailansicht: Krankschreibung Was Erlaubt
Symbolbild: Krankschreibung Was Erlaubt (Bild: Picsum)

Konsequenzen bei Verstößen gegen die Regeln

Verstöße gegen die Regeln während einer Krankschreibung können schwerwiegende Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall droht eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Auch der Anspruch auf Entgeltfortzahlung kann entfallen, wenn der Arbeitnehmer durch sein Verhalten die Genesung verzögert oder gefährdet. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn ihm durch das Fehlverhalten des Arbeitnehmers ein Schaden entstanden ist. (Lesen Sie auch: Strompreise Senkung: So Sparen Haushalte Jetzt 279…)

Es ist daher ratsam, sich während der Krankschreibung an die geltenden Regeln zu halten und im Zweifelsfall den Rat eines Arztes oder eines Rechtsanwalts einzuholen. Eine offene Kommunikation mit dem Arbeitgeber kann ebenfalls dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und das Arbeitsverhältnis nicht unnötig zu belasten. Rechtliche Beratung bietet beispielsweise der Deutsche Anwaltverein an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Krankschreibung nicht bedeutet, dass man keinerlei Aktivitäten mehr ausüben darf. Entscheidend ist, dass die Genesung im Vordergrund steht und alles unterlassen wird, was diese beeinträchtigen könnte. Wer sich unsicher ist, was erlaubt ist und was nicht, sollte sich ärztlichen Rat einholen oder das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen. So lassen sich Missverständnisse und mögliche Konsequenzen vermeiden.

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