Ein Hackerangriff Unternehmen lahmlegen kann. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zeigt, dass im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen in Deutschland von Cyberattacken betroffen waren, die zu Betriebsausfällen und finanziellen Schäden führten. Besonders gefährdet sind größere Firmen und solche, die in der Informationswirtschaft tätig sind.
Laut der ZEW-Studie gab in der Informationswirtschaft etwa jedes siebte Unternehmen an, im Jahr 2025 Schäden durch Cyberangriffe erlitten zu haben. In der Industrie war es etwa jede achte Firma. Größere Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten waren häufiger betroffen: In der Informationswirtschaft meldete ein Fünftel Schäden, in der Industrie 17 Prozent. (Lesen Sie auch: Krankmeldung Was erlaubt ist? das Sollten Sie…)
Die häufigste Folge eines Hackerangriff Unternehmen ist laut der ZEW-Befragung die Unterbrechung des Betriebs. In der Informationswirtschaft trat dies etwas häufiger auf (9 Prozent) als in der Industrie (7 Prozent). Finanzielle Verluste, Lösegeldforderungen und der Abfluss sensibler Daten wurden ebenfalls gemeldet, allerdings in geringerem Umfang. Wie Stern berichtet, beteiligten sich an der Umfrage im Dezember und Januar rund 1.100 Unternehmen.
Die Studie des ZEW zeigt, dass größere Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten häufiger von Cyberangriffen betroffen sind. In der Informationswirtschaft meldete ein Fünftel dieser Unternehmen Schäden, in der Industrie 17 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass größere Unternehmen aufgrund ihrer komplexeren IT-Infrastruktur und der größeren Menge an sensiblen Daten ein attraktiveres Ziel für Cyberkriminelle darstellen. (Lesen Sie auch: Mieterschutz Heizungsgesetz: SPD fordert Mehr Schutz!)
Im Februar war die Deutsche Bahn (DB) einem großangelegten Cyberangriff ausgesetzt. Betroffen waren sowohl die Buchungsapp DB-Navigator als auch die Internetseite bahn.de. Die Auskunftssysteme des Konzerns waren dadurch beeinträchtigt. Solche Angriffe verdeutlichen die täglichen Cyberbedrohungen, denen Unternehmen ausgesetzt sind, so Studienleiter Daniel Erdsiek.
Die ZEW-Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von rund 1.100 Unternehmen in Deutschland, die im Dezember und Januar durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es, das Ausmaß und die Folgen von Cyberangriffen auf Unternehmen zu untersuchen. (Lesen Sie auch: Pflegegeld Einkommen Rente: Wird es auf die…)
Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Cyberangriffe ist es für Unternehmen unerlässlich, umfassende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören unter anderem die Implementierung von Firewalls und Antivirenprogrammen, die regelmäßige Durchführung von Sicherheitsaudits und die Schulung der Mitarbeiter im Bereich Cybersicherheit. Auch eine Cyberversicherung kann sinnvoll sein, um finanzielle Schäden durch Cyberangriffe abzudecken.
Die Ergebnisse der ZEW-Studie unterstreichen die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre IT-Sicherheit zu priorisieren und in entsprechende Schutzmaßnahmen zu investieren. Nur so können sie sich effektiv vor Cyberangriffen schützen und die negativen Folgen für ihren Geschäftsbetrieb minimieren. (Lesen Sie auch: KI Arbeitsplatzverluste: Droht Jobabbau durch KI-Investitionen?)
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