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Busbrand Kerzers: 6 Tote bei Inferno in Linienbus

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Ein verheerender Busbrand in Kerzers im Schweizer Kanton Freiburg hat am Dienstagabend, dem 10. März 2026, sechs Menschen das Leben gekostet. Fünf weitere Personen wurden verletzt, einige davon schwer. Die Kantonspolizei Freiburg geht von einer vorsätzlichen Tat aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Was geschah? Ein Linienbus (Postauto) geriet am Abend des 10. März 2026 in Kerzers, Kanton Freiburg, in Brand und brannte vollständig aus.
  • Opferbilanz: Sechs Menschen starben bei dem Inferno, fünf weitere wurden verletzt, darunter ein Rettungssanitäter.
  • Schwerverletzte: Drei der verletzten Passagiere befanden sich am Abend in einem kritischen Zustand.
  • Brandursache: Die Polizei geht von Vorsatz aus. In einer Mitteilung hieß es: „Eine vorsätzliche Tat könnte die Ursache für dieses Drama sein“.
  • Terrorverdacht: Aktuell gibt es laut Polizei keine Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund.
  • Identifizierung: Die Identifizierung der Todesopfer dauert an und könnte mehrere Tage in Anspruch nehmen.
  • Ermittlungen: Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Was ist in Kerzers geschehen?

Am Dienstagabend, gegen 18:25 Uhr, ereignete sich die Tragödie. Ein Postauto, das auf der Linie zwischen Düdingen und Kerzers verkehrte, geriet kurz vor der Endstation an der Murtenstrasse in Kerzers plötzlich in Brand. Augenzeugen berichteten von meterhohen Flammen und einer dichten Rauchsäule, die weithin sichtbar war. Videos, die in sozialen Medien kursierten, zeigten das erschreckende Ausmaß des Feuers.

Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte brannte der Bus vollständig aus. Feuerwehr, Polizei, mehrere Ambulanzen und ein Helikopter der REGA waren im Großeinsatz. Der Bereich um den Unglücksort wurde weiträumig abgesperrt.

Opfer und Verletzte beim Busbrand Kerzers

Die Bilanz des schrecklichen Ereignisses ist verheerend. Die Kantonspolizei Freiburg bestätigte am späten Abend sechs Todesopfer. Die Identifizierung der Verstorbenen gestaltet sich schwierig und wird voraussichtlich mehrere Tage dauern, wie ein Sprecher am Mittwochmorgen mitteilte.

Zudem wurden fünf Menschen verletzt. Unter den Verletzten sind vier Passagiere, von denen sich drei in einem kritischen Zustand befinden und in umliegende Spitäler gebracht wurden. Außerdem wurde ein Rettungssanitäter bei dem Einsatz verletzt. Für Angehörige wurde eine spezielle Hotline unter der Nummer 0800 261 700 eingerichtet, wie die Kantonspolizei Freiburg mitteilte.

Ermittlungen zur Brandursache: Stand der Dinge

Die Ermittlungen zur Ursache des Busbrandes in Kerzers laufen auf Hochtouren. Die Behörden gehen klar von einer vorsätzlichen Tat aus. „Möglicherweise wurde das Feuer absichtlich gelegt“, so die Polizei in einer offiziellen Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Medienberichte, die sich auf Augenzeugen berufen, sprechen davon, dass ein Mann im Bus Benzin verschüttet und sich selbst angezündet haben soll. Eine Polizeisprecherin bestätigte den Eingang dieser Hinweise, wollte diese aber zunächst nicht offiziell bestätigen. Ob es sich bei einem der Todesopfer um den mutmaßlichen Täter handelt, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler derzeit aus, wie der Kommunikationschef der Kantonspolizei am Mittwochmorgen im Radio erklärte. Weitere Informationen werden von einer Pressekonferenz erwartet, die für 14 Uhr angesetzt ist. Der Vorfall weckt tragische Erinnerungen an andere Unglücke, wie den Tod eines Linienrichters in Marl nach einem Spiel.

Reaktionen auf die Tragödie

Das Unglück löste in der ganzen Schweiz Bestürzung aus. Bundespräsident Guy Parmelin äußerte sich auf der Plattform X (vormals Twitter) schockiert und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Er zeigte sich traurig, dass erneut Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen sind. Auch das betroffene Transportunternehmen Postauto AG zeigte sich schockiert und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus. In Zeiten, in denen viele über die Kosten von Mobilität diskutieren, wie etwa beim Tankrabatt, rückt eine solche Tragödie die Sicherheit in den Vordergrund.

FAQ zum Busunglück in Kerzers

Was genau ist in Kerzers passiert?

Am Abend des 10. März 2026 ist in Kerzers im Kanton Freiburg ein Linienbus in Brand geraten und komplett ausgebrannt. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt.

Wie viele Tote und Verletzte gab es beim Busbrand Kerzers?

Bei dem Busbrand in Kerzers starben sechs Menschen. Fünf weitere Personen wurden verletzt, darunter vier Passagiere und ein Rettungssanitäter. Drei der Verletzten sind in einem kritischen Zustand.

Was ist die Ursache für das Feuer?

Die Kantonspolizei Freiburg geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Es gibt Augenzeugenberichte, wonach eine Person im Bus Benzin verschüttet haben soll. Diese Angaben werden derzeit überprüft.

Schließt die Polizei einen Terroranschlag aus?

Ja, nach derzeitigem Ermittlungsstand (11. März 2026) sehen die Schweizer Ermittler keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund.

Wo erhalten Angehörige Informationen?

Die Polizei hat für Angehörige eine Hotline eingerichtet. Sie ist unter der Telefonnummer 0800 261 700 erreichbar.

Fazit

Der schreckliche Busbrand in Kerzers hat eine ganze Region in Schock versetzt und sechs Menschenleben gefordert. Während die Rettungskräfte und Spitäler um das Leben der Schwerverletzten kämpfen, konzentrieren sich die Ermittlungen der Polizei auf die Klärung der genauen Umstände. Die starke Vermutung einer vorsätzlichen Tat wiegt besonders schwer und wirft viele Fragen auf, deren Beantwortung in den kommenden Tagen und Wochen im Fokus stehen wird. Die Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Angehörigen.

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