Lawine in Südtirol fordert mindestens zwei Todesopfer – Suchaktion läuft
Eine Lawine in Südtirol hat am heutigen Tag mindestens zwei Menschenleben gefordert. Die Schneemassen rissen eine Gruppe von Tourengehern an der Hohen Ferse, nahe Ratschings, mit sich. Die Rettungskräfte suchen noch nach einem vermissten Skifahrer. Lawine Südtirol steht dabei im Mittelpunkt.

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- Lawine in Südtirol fordert mindestens zwei Todesopfer – Suchaktion läuft
- Was ist bisher über die Lawine in Südtirol bekannt?
- Wie kam es zu dem Lawinenunglück in Südtirol?
- Welche Rettungskräfte sind im Einsatz?
- Wie ist die aktuelle Lawinensituation in den Alpen?
- Welche Konsequenzen hat der Klimawandel für die Lawinengefahr?
Das ist passiert
- Eine Lawine erfasste eine Gruppe von Tourengehern an der Hohen Ferse in Südtirol.
- Mindestens zwei Skifahrer kamen ums Leben.
- Ein weiterer Skifahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.
- Die Suchaktion nach einem Vermissten dauert an.
| Datum/Uhrzeit | Unbekannt/Mittagszeit |
|---|---|
| Ort | Hohe Ferse, Ratschings, Südtirol, Italien |
| Art des Einsatzes | Lawinenunglück, Such- und Rettungsaktion |
| Beteiligte Kräfte | Italienische Bergwacht, mehrere Hubschrauber, Rettungsteams |
| Verletzte/Tote | Mindestens 2 Tote, 1 Schwerverletzter, 1 Vermisster |
| Sachschaden | Unbekannt |
| Ermittlungsstand | Laufende Suchaktion nach dem Vermissten, Ursachenforschung |
| Zeugenaufruf | Nein |
Eine Lawine erfasst eine Gruppe von etwa zehn Tourengehern an der Hohen Ferse.
Die italienische Bergwacht wird alarmiert und startet eine großangelegte Suchaktion.
Mehrere Hubschrauber und Rettungsteams sind im Einsatz, um nach dem Vermissten zu suchen und Verletzte zu bergen. (Lesen Sie auch: Wetter in Deutschland: Sonntag gibt’s Sonne für…)
Was ist bisher über die Lawine in Südtirol bekannt?
Bei dem Lawinenunglück in Südtirol an der Hohen Ferse, einem Berg nahe Ratschings, wurden mindestens zwei Skifahrer getötet. Eine Gruppe von etwa zehn Tourengehern wurde von den Schneemassen erfasst. Ein weiterer Skifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Rettungskräfte suchen weiterhin nach einem vermissten Skifahrer. Die Identität der Opfer ist derzeit noch nicht bekannt.
Wie kam es zu dem Lawinenunglück in Südtirol?
Das Lawinenunglück ereignete sich gegen Mittag in hochalpinem Gelände auf einer Höhe von etwa 2.300 Metern. Nach ersten Informationen von Stern wurden die Tourengeher von den Schneemassen überrascht. Die genauen Umstände, die zum Auslösen der Lawine führten, sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Es wird vermutet, dass die ungewöhnlich hohen Temperaturen und starken Winde der letzten Tage zur Bildung von instabilem Triebschnee beigetragen haben könnten.
Zum Zeitpunkt des Unglücks galt in der Region eine erhebliche Lawinenwarnstufe. Tourengeher werden dringend gebeten, sich vor Antritt einer Tour über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und die Warnhinweise ernst zu nehmen.
Welche Rettungskräfte sind im Einsatz?
Die italienische Bergwacht ist mit einem Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Mehrere Hubschrauber unterstützen die Such- und Bergungsarbeiten aus der Luft. Auch Rettungshunde sind im Einsatz, um den vermissten Skifahrer zu finden. Nach Angaben der Bergwacht wurden mehrere Krankenhäuser in der Umgebung, einschließlich der Klinik im österreichischen Innsbruck, in Alarmbereitschaft versetzt, um die Verletzten zu versorgen. (Lesen Sie auch: KI entlarvt KI: Deepfakes: Diese Programme helfen…)
Wie ist die aktuelle Lawinensituation in den Alpen?
In den europäischen Alpen ist es in diesem Winter bereits zu zahlreichen Lawinenunglücken gekommen. Laut einer Übersicht des European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss von Lawinenwarndiensten, sind seit Anfang Oktober bereits mindestens 127 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Italien verzeichnet mit 34 Todesopfern die höchste Zahl, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). In Deutschland gab es bislang keine Todesopfer.
Experten sehen einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Zunahme von Lawinenunglücken. Höhere Temperaturen führen zu einer Veränderung der Schneestruktur und begünstigen die Bildung von instabilem Triebschnee. Zudem werden Skitouren und Abfahrten außerhalb der präparierten Pisten immer beliebter, was das Risiko von Lawinenunfällen erhöht.
Welche Konsequenzen hat der Klimawandel für die Lawinengefahr?
Der Klimawandel beeinflusst die Stabilität der Schneedecke in den Alpenregionen erheblich. Höhere Temperaturen führen dazu, dass der Schnee schneller schmilzt und wieder gefriert, was die Bildung von harten, eisigen Schichten begünstigt. Diese Schichten können als Gleitflächen für darüber liegenden Schnee dienen und so das Risiko von Lawinen erhöhen. Darüber hinaus führen stärkere Winde zu einer ungleichmäßigen Schneeverteilung und zur Bildung von gefährlichem Triebschnee, der sich leicht lösen kann. Der Deutsche Alpenverein warnt vor den steigenden Gefahren und empfiehlt eine sorgfältige Tourenplanung.
Wo genau ereignete sich das Lawinenunglück in Südtirol?
Das Lawinenunglück ereignete sich an der Hohen Ferse, einem 2.669 Meter hohen Berg in der Nähe von Ratschings in Südtirol. Das Gebiet ist bei Tourengehern beliebt, gilt aber auch als lawinengefährdet.
Wie viele Menschen waren von der Lawine in Südtirol betroffen?
Eine Gruppe von etwa zehn Tourengehern wurde von der Lawine erfasst. Mindestens zwei von ihnen kamen ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt und ein Skifahrer wird noch vermisst.
Welche Lawinenwarnstufe galt zum Zeitpunkt des Unglücks?
Zum Zeitpunkt des Lawinenunglücks galt in der Region eine erhebliche Lawinenwarnstufe. Dies bedeutet, dass die Lawinengefahr als hoch eingeschätzt wurde und Tourengeher besondere Vorsicht walten lassen sollten. (Lesen Sie auch: Wie viele Dreiecke Sind es Wirklich? Optische…)
Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der Zunahme von Lawinenunglücken?
Experten sehen einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Zunahme von Lawinenunglücken. Höhere Temperaturen und veränderte Schneeverhältnisse begünstigen die Bildung von instabilem Triebschnee und erhöhen somit die Lawinengefahr.
Was sollten Tourengeher beachten, um sich vor Lawinen zu schützen?
Tourengeher sollten sich vor Antritt einer Tour über die aktuelle Lawinensituation informieren, die Lawinenwarnstufen beachten, eine sorgfältige Tourenplanung durchführen, die richtige Ausrüstung mitführen (Lawinenschaufel, Sonde, LVS-Gerät) und sich im Umgang damit auskennen.




