Christian Ulmen: Produktionsfirma distanziert sich

Nach schweren Vorwürfen von Collien Fernandes distanziert sich die Produktionsfirma Pyjama Pictures von Christian Ulmen.
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Nach schweren Vorwürfen von Collien Fernandes distanziert sich die Produktionsfirma Pyjama Pictures von Christian Ulmen.

Die Produktionsfirma Pyjama Pictures hat sich nach den schweren Vorwürfen von Collien Fernandes, 44, gegen Christian Ulmen, 50, deutlich von dem Schauspieler distanziert. „Wir, die Kolleginnen und Kollegen der Pyjama Pictures GmbH“, zeigen sich in einer bei Instagram veröffentlichten Erklärung „zutiefst schockiert und entsetzt über die Vorwürfe“.

In einem zuvor veröffentlichten Bericht des „Spiegel“ wurde erklärt, dass Fernandes Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen Ulmen erstattet habe. Das Gericht habe dem Artikel zufolge angeblich „sogenannte Vorermittlungen eingeleitet“, ob eine Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt werde, sei aktuell offen, hieß es. Es gilt die Unschuldsvermutung.

„Unsere ganze Loyalität und Empathie gilt Collien Fernandes“

„Von den beschriebenen Ereignissen hatten wir bis gestern keine Kenntnis“, steht weiter in dem Statement, das am Freitag veröffentlicht wurde. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären Carsten Kelber und Frank Buchs von Pyjama Pictures: „Unsere ganze Loyalität und Empathie gilt Collien Fernandes, sowie allen Opfern von sexuellem, phsysischem, sowie emotiononalem Missbrauch. Wir verurteilen Gewalt jeglicher Natur – analog oder digital.“

Weiter wird mitgeteilt, dass der 50-Jährige seine Anteile als Gesellschafter abtreten soll: „Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, sind wir zum Schutz der Firma bereits mit Christian Ulmen im Gespräch, seine Gesellschafteranteile zurückzugeben.“ Ulmen sei demnach schon seit dem Mai 2023 kein Teil der Geschäftsführung mehr und es seien „keine weiteren Projekte mit Christian Ulmen als Showrunner in Planung“.

Was Sie über Christian Ulmen wissen müssen

Pyjama Pictures, eine Tochter von ProSiebenSat.1, hat in der Vergangenheit unter anderem zwei Staffeln der Serie „jerks.“ produziert. Der Streaminganbieter Joyn hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe die Serie „aufgrund der aktuellen Situation […] offline genommen“, erklärte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer auf Nachfrage von spot on news.

Quelle: Gala

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