Alexander Fehling Interview: Über Grenzen und neue Energie

„Du musst nicht in jeder Szene alles von dir zeigen“, dieser Rat von Klaus Maria Brandauer hat Alexander Fehling geprägt. Im Interview spricht Alexander Fehling über die Herausforderungen, denen er sich als Schauspieler stellen muss, und wie er lernt, seine Energie am Set einzuteilen. Der Schauspieler verrät, dass es nicht immer einfach ist, mit den
alexander fehling interview

„Du musst nicht in jeder Szene alles von dir zeigen“, dieser Rat von Klaus Maria Brandauer hat Alexander Fehling geprägt. Im Interview spricht Alexander Fehling über die Herausforderungen, denen er sich als Schauspieler stellen muss, und wie er lernt, seine Energie am Set einzuteilen. Der Schauspieler verrät, dass es nicht immer einfach ist, mit den äußeren Umständen eines Drehs umzugehen. Alexander Fehling Interview steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Alexander Fehling Interview
Symbolbild: Alexander Fehling Interview (Bild: Picsum)
Steckbrief: Alexander Fehling
Vollständiger Name Alexander Fehling
Geburtsdatum 29. März 1981
Geburtsort Berlin, Deutschland
Alter 43 Jahre
Beruf Schauspieler
Bekannt durch „Inglourious Basterds“, „Goethe!“, „Homeland“
Aktuelle Projekte „Verbrannte Erde“ (ARD Mediathek, ab 10. Mai 2026)
Wohnort Berlin
Partner/Beziehung Nicht öffentlich bekannt
Kinder Nicht öffentlich bekannt
Social Media Nicht öffentlich bekannt

Alexander Fehling: Zwischen Bühne und Bildschirm

Alexander Fehling, geboren in Berlin, hat sich zu einem der gefragtesten Schauspieler Deutschlands entwickelt. Seine Vielseitigkeit und sein Talent, komplexe Charaktere authentisch darzustellen, haben ihm sowohl national als auch international Anerkennung eingebracht.

Seine Karriere begann auf der Theaterbühne, wo er sein Handwerk von der Pike auf lernte. Schnell folgten erste Rollen in Film und Fernsehen. Der Durchbruch gelang ihm mit Filmen wie „Inglourious Basterds“ und „Goethe!“. Seitdem ist er regelmäßig in großen Kinoproduktionen und TV-Serien zu sehen.

📌 Hintergrund

Fehling absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Schon während des Studiums sammelte er erste Bühnenerfahrungen.

„Verbrannte Erde“: Alexander Fehling in der Rolle des Bösewichts

In der Kinokoproduktion „Verbrannte Erde“, die ab dem 10. Mai 2026 in der ARD Mediathek verfügbar sein wird, übernimmt Alexander Fehling erneut eine Rolle, die ihn von einer dunklen Seite zeigt. Laut Gala verkörpert er einen Bösewicht mit viel Tiefgang, was ihm die Möglichkeit gibt, die Vielschichtigkeit menschlicher Charaktere auszuloten. (Lesen Sie auch: Alexander Fehling: Alexander Fehling über Grenzen als…)

Fehling selbst sieht gerade in solchen Rollen eine besondere Herausforderung: „Es ist wichtig, auch die Motivation hinter den Handlungen einer vermeintlich bösen Figur zu verstehen“, erklärt er in einem Interview. „Nur so kann man eine glaubwürdige Darstellung erreichen.“ Diese Herangehensweise macht seine Performance so fesselnd und authentisch.

Was sind die Herausforderungen am Filmset für Alexander Fehling?

Für Alexander Fehling liegen die Herausforderungen am Filmset in verschiedenen Aspekten. Einerseits sind es die äußeren Bedingungen, wie Drehorte, die oft wenig Komfort bieten, oder Nachtdrehs bei eisiger Kälte. Andererseits ist es die Ökonomie des Drehs, die es erfordert, den eigenen Energiehaushalt optimal einzuteilen, um in den entscheidenden Momenten Höchstleistungen zu bringen.

„Man dreht nachts irgendwo, es ist eiskalt, hat kaum Platz – oft an Orten, die für Filmteams eigentlich gar nicht gemacht sind“, so Fehling. „Das beschäftigt mich dann schon sehr, aber genau darin steckt auch eine besondere Spannung. Das ist fast schon ein Geschenk, weil Momente entstehen, die man nicht planen kann.“

💡 Tipp

Um sich auf seine Rollen vorzubereiten, recherchiert Fehling intensiv und versucht, sich in die Gefühlswelt seiner Charaktere hineinzuversetzen. Gespräche mit dem Regisseur und den Kollegen sind für ihn dabei unerlässlich.

Klaus Maria Brandauer: Ein prägender Einfluss

Ein prägender Moment in Alexander Fehlings Karriere war die Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer am Theater. Brandauer gab ihm den Rat, nicht in jeder Szene alles von sich zu zeigen, sondern die Figur nach und nach zu entwickeln. Dieser Ratschlag hat Fehling nachhaltig beeinflusst und hilft ihm bis heute, seine Rollen differenziert und nuanciert anzugehen. (Lesen Sie auch: Alexander Fehling: Alexander Fehling über Grenzen als…)

Die Arbeit mit erfahrenen Kollegen wie Brandauer ist für junge Schauspieler von unschätzbarem Wert. Sie können von deren Erfahrungsschatz profitieren und wichtige Lektionen für ihre eigene Karriere lernen. Fehling betont immer wieder, wie wichtig der Austausch mit Kollegen für ihn ist.

Alexander Fehling privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?

Über das Privatleben von Alexander Fehling ist wenig bekannt. Er schützt seine Privatsphäre und konzentriert sich lieber auf seine schauspielerische Arbeit. Fehling lebt in Berlin, wo er sich auch gerne in seiner Freizeit aufhält. Über seinen Beziehungsstatus oder seine Familie ist öffentlich nichts bekannt.

In einem Interview verriet Fehling einmal, dass er in seiner Freizeit gerne liest, ins Kino geht oder Zeit mit Freunden verbringt. Er versucht, einen Ausgleich zu seinem anstrengenden Beruf zu finden und neue Energie zu tanken. Auch Sport spielt eine wichtige Rolle in seinem Leben.

Obwohl er ein gefragter Schauspieler ist, ist Alexander Fehling bodenständig geblieben. Er legt Wert auf Authentizität und versucht, sich nicht von dem Rummel um seine Person beeinflussen zu lassen. Seine Fans schätzen ihn gerade für diese Natürlichkeit.

Detailansicht: Alexander Fehling Interview
Symbolbild: Alexander Fehling Interview (Bild: Picsum)

Alexander Fehling ist nicht nur ein talentierter Schauspieler, sondern auch ein Mensch mit Tiefgang und Prinzipien. Er setzt sich für soziale Projekte ein und engagiert sich für eine gerechtere Welt. Seine Stimme wird gehört und er nutzt seine Bekanntheit, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. (Lesen Sie auch: Alyssa Milano David Bugliari: Seltene Worte über…)

R

Über den Autor
✓ Verifiziert

Redaktion

Online-Redakteur

Unser erfahrenes Redaktionsteam recherchiert und verfasst täglich aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte zu relevanten Themen.

📰 Redaktion
✓ Geprüfter Inhalt

Häufig gestellte Fragen

Wie alt ist Alexander Fehling?

Alexander Fehling wurde am 29. März 1981 geboren, was ihn aktuell 43 Jahre alt macht. Er gehört zu den talentiertesten Schauspielern seiner Generation.

Hat Alexander Fehling einen Partner/ist er verheiratet?

Über den Beziehungsstatus von Alexander Fehling ist öffentlich nichts bekannt. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Hat Alexander Fehling Kinder?

Es gibt keine öffentlichen Informationen darüber, ob Alexander Fehling Kinder hat. Er schützt sein Privatleben und gibt diesbezüglich keine Auskünfte. (Lesen Sie auch: Nadja Abd el Farrag: Das waren die…)

Welche Rolle spielt Alexander Fehling in „Verbrannte Erde“?

In „Verbrannte Erde“ verkörpert Alexander Fehling einen Bösewicht mit viel Tiefgang. Die Kinokoproduktion wird ab dem 10. Mai 2026 in der ARD Mediathek verfügbar sein.

Welchen Rat hat Alexander Fehling von Klaus Maria Brandauer erhalten?

Klaus Maria Brandauer riet Alexander Fehling, nicht in jeder Szene alles von sich zu zeigen, sondern die Figur nach und nach zu entwickeln. Dieser Rat hat ihn nachhaltig geprägt.

Alexander Fehling ist ein Ausnahmeschauspieler, der sein Publikum immer wieder aufs Neue begeistert. Seine Vielseitigkeit, sein Talent und seine Authentizität machen ihn zu einem der wichtigsten Gesichter der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.

Illustration zu Alexander Fehling Interview
Symbolbild: Alexander Fehling Interview (Bild: Picsum)
Previous Post
Next Post

Alexander Fehling: Alexander Fehling über Grenzen als Schauspieler

Alexander Fehling ist ein fester Name in der nationalen und internationalen Filmlandschaft. Im Interview mit GALA spricht er über das Älterwerden und die Schwere mancher Gefühle. 
alexander fehling interview

Alexander Fehling ist ein fester Name in der nationalen und internationalen Filmlandschaft. Im Interview mit GALA spricht er über das Älterwerden und die Schwere mancher Gefühle. 

Vielseitige Charaktere, mal besonders charismatisch, mal böse, liegen beinahe in der Natur von Alexander Fehling, 45, – zumindest glaubt man das, wenn man sein Spiel betrachtet. In „Verbrannte Erde“ (Kinokoproduktion vom WDR, ab 10. Mai 2026 in der ARD Mediathek) spielt er wieder einen der Bösen, aber mit viel Tiefgang. 

Über seine Arbeit, große Emotionen und Herausforderungen, die er erst im Alter kennengelernt hat, spricht er im Interview mit GALA.

Hier kommt Alexander Fehling an seine Grenzen 

Welche Herausforderungen erleben Sie an Filmsets?
Alexander Fehling: Es gibt wirklich verschiedenste Facetten: Man dreht nachts irgendwo, es ist eiskalt, hat kaum Platz – oft an Orten, die für Filmteams eigentlich gar nicht gemacht sind. Das beschäftigt mich dann schon sehr, aber genau darin steckt auch eine besondere Spannung. Das ist fast schon ein Geschenk, weil Momente entstehen, die man nicht planen kann. 

Die eigentliche Herausforderung ist dann die Ökonomie des Drehs: Man dreht ein paar Szenen am Tag und ich muss meinen eigenen Energiehaushalt mit dem Plan in Einklang bringen. Wenn die Kamera dann läuft, läuft sie und genau das macht es zugleich so spannend und ist auch eine Herausforderung! Es muss also immer viel balanciert werden in diesen Augenblicken.

Haben Sie am Set jemals Anweisungen erhalten, die Sie nachhaltig geprägt haben und durch die Sie sich selbst besser kennengelernt haben?
Man hört natürlich generell nie auf, sich selbst kennenzulernen, und manche Dinge verändern sich auch immer. Aber ich erinnere mich an einen Moment im Theater zusammen mit Klaus Maria Brandauer, wo er zu mir meinte: ‚Du musst nicht in jeder Szene alles von dir zeigen – nicht alles empfinden und zeigen von der Figur, sondern nach und nach.‘ Daran muss ich häufiger denken. 

Was genießen Sie besonders am Theater im Vergleich zu einem Filmset?
Meist ist es wirklich die Zeit vor denVorstellungen – die Wochen, in denen man probt. Das ist einfach das Beste. Es fühlt sich an, als sei man in einer Art Parallelwelt. Man arbeitet in der Gruppe, und es kann einfach nichts Schlimmes passieren, weil noch niemand zuguckt. Es geht darum, auszuprobieren und auch eben Fehler zu machen. 

Beim Film arbeitest du auch sehr viel allein – klar mit der Crew um dich, aber du hast in dem Moment auch viel weniger Zeit und musst praktisch direkt einsteigen. 

Gibt es Dinge, die Sie in beiden Welten verbinden?
In beiden Welten entwickelt man sich als Schauspieler und lernt sich kennen – aber das passiert sogar, wenn man nicht spielt. Das passiert die ganze Zeit. Es geht dabei auch darum, wie wir mit uns selbst und mit dem Leben umgehen, in dem, was wir tun. Im besten Falle jedenfalls und das läuft die ganze Zeit mit. Es ist alles miteinander verwoben und deshalb kann ich das gar nicht auseinanderhalten.

„Da muss ich noch eine Balance finden“

Wie gehen Sie mit Rollen um, die Sie emotional stark beanspruchen?
Ich lerne diesbezüglich immer noch dazu. Es ist nicht so, dass ich nach einem Dreh noch in der Rolle bin, aber natürlich habe ich im besten Falle beim Dreh besondere Erlebnisse und das kann dann auch schon tief gehen, weil es körperlich, trotz des Spiels, natürlich ein reales Erlebnis für einen selbst ist. Nach einem Dreh ist da viel Energie, die weiß nicht wohin, weil ich dann plötzlich wieder anders funktionieren muss oder auch anders andere Sachen bewältigen muss. 

Und dann spüre ich, wo ich auch älter werde, das Körperliche. Ich interessiere mich sehr für die körperliche Arbeit, denn das ist unser Zuhause und ich werde älter und erkenne, dass ich mich gut darum kümmern muss. 

Wenn ich wochenlang auf Dreh bin, muss ich einen Ausgleich finden. Das ist ein neuer Gedanke für mich! Wenn du superjung bist, merkst du das nicht. Da muss ich noch eine Balance finden. 

Verspüren Sie am Set von internationalen Produktionen einen besonderen Druck?
Wenn es bei einer kleinen deutschen Produktion losgeht, bin ich genauso aufgeregt wie bei einer internationalen. Das ist kein Unterschied für mich. Der Unterschied ist meist dann nur die andere Sprache, da es zum Beispiel auf Englisch oft mehr Arbeit bedeutet. 

Ich habe aber auch viele Personen erlebt, die sehr berühmt oder erfolgreich waren und sich für wen auch immer gehalten haben, und dann gibt es einfach Menschen, die sind gut in dem, was sie tun. Das ist für mich das Entscheidende – mit den Guten ist es sowieso leicht zu arbeiten und man verbindet sich automatisch über die Arbeit. Da ist es egal, ob der Name bekannt ist oder nicht. 

Previous Post
Next Post
Advertisement