Ein Stromausfall hat am Dienstag und Mittwoch in Teilen Österreichs für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Besonders betroffen waren Kärnten und Wien, wo Hunderte Haushalte zeitweise ohne Elektrizität auskommen mussten.

Hintergrund: Stromausfälle und ihre Ursachen
Stromausfälle können vielfältige Ursachen haben. Naturgewalten wie heftiger Schneefall, Stürme oder Blitzeinschläge können Stromleitungen beschädigen und so zu Ausfällen führen. Aber auch technische Defekte, Bauarbeiten oder menschliches Versagen können die Ursache sein. Die Auswirkungen reichen von kurzzeitigen Unterbrechungen bis hin zu stunden- oder tagelangen Blackouts.
In Österreich ist die Stromversorgung generell sehr zuverlässig. Das österreichische Stromnetz ist gut ausgebaut und wird regelmäßig gewartet. Dennoch lassen sich Stromausfälle nie ganz vermeiden, da unvorhersehbare Ereignisse immer wieder zu Störungen führen können. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzen die Netzbetreiber auf verschiedene Maßnahmen wie redundante Leitungen, Notstromaggregate und eine enge Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften. (Lesen Sie auch: Meteo: Unwetter in Europa: Tote und Chaos…)
Aktuelle Entwicklung: Stromausfälle in Kärnten und Wien
Am Dienstag, dem 19. Februar 2026, sorgte starker Schneefall in Kärnten für einen Stromausfall. Wie 5 Minuten berichtete, waren rund 800 Haushalte im Hochtal Bad Bleiberg betroffen. Die KNG-Kärnten Netz GmbH bestätigte den Ausfall und teilte mit, dass die Monteure bereits an der Behebung des Schadens arbeiteten. Am Abend konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.
Auch in Wien kam es am Dienstag zu einem Stromausfall. Im Bezirk Liesing waren rund 800 Haushalte betroffen, vor allem in der Gegend Rodaun. MeinBezirk.at meldete, dass die Ursache für den Ausfall zunächst unklar war. Die Wiener Netze vermuteten äußere Einflüsse als Grund, konnten aber Blitzschlag aufgrund des sonnigen Wetters ausschließen. Am Nachmittag war bereits die Hälfte der betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt.
Ein kurzfristiger Stromausfall beeinträchtigte am Dienstagabend auch den U-Bahn-Verkehr in Wien. Laut Kurier kam es an der U-Bahn-Station Stephansplatz zu einer Stromstörung, die nur wenige Minuten dauerte. Die Wiener Linien meldeten eine „Stromstörung“ im Bereich der U1. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. (Lesen Sie auch: Fleischereien in Not: Was die Westdeutsche Allgemeine)
Reaktionen und Einordnung
Die Stromausfälle in Kärnten und Wien haben gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige Stromversorgung für das tägliche Leben ist. Viele Menschen sind auf Strom angewiesen, um zu heizen, zu kochen, zu arbeiten oder sich zu informieren. Ein Ausfall kann daher erhebliche Unannehmlichkeiten verursachen.
Die betroffenen Netzbetreiber haben schnell reagiert und die Schäden behoben bzw. mit der Behebung begonnen. Die KNG-Kärnten Netz GmbH konnte die Stromversorgung in Bad Bleiberg innerhalb weniger Stunden wiederherstellen. Die Wiener Netze arbeiteten ebenfalls mit Hochdruck daran, die Ursache für den Ausfall in Liesing zu finden und die betroffenen Haushalte wieder mit Strom zu versorgen.
Was bedeutet das? Ausblick auf die zukünftige Stromversorgung
Die Ereignisse in Kärnten und Wien verdeutlichen die Bedeutung einer robusten und widerstandsfähigen Infrastruktur. Angesichts des Klimawandels und der zunehmenden Extremwetterereignisse wird es immer wichtiger, das Stromnetz vor Schäden zu schützen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört beispielsweise der Ausbau von Erdkabeln, die weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen. Auch der Einsatz von Smart-Grid-Technologien kann helfen, das Netz stabiler zu machen und Ausfälle schneller zu erkennen und zu beheben. (Lesen Sie auch: Taylor Fritz im Fokus: Delray Beach Open…)

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Diversifizierung der Energiequellen. Eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Energieträgern kann die Versorgungssicherheit gefährden. Daher ist es wichtig, auf einen Mix aus erneuerbaren Energien, Kernkraft und fossilen Brennstoffen zu setzen. Auch die Förderung von Energiespeichertechnologien kann dazu beitragen, die Stromversorgung stabiler zu machen.
Die Europäische Union setzt sich ebenfalls für eine sichere und nachhaltige Stromversorgung ein. Im Rahmen des TEN-E-Programms fördert die EU den Ausbau der transeuropäischen Energienetze. Ziel ist es, die Energieversorgung in Europa zu sichern und den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen.
Überblick: Stromausfälle in Österreich 2026
| Region | Datum | Betroffene Haushalte | Ursache | Dauer |
|---|---|---|---|---|
| Bad Bleiberg, Kärnten | 19.02.2026 | 800 | Schneefall | Wenige Stunden |
| Liesing, Wien | 19.02.2026 | 800 | Unbekannt (äußere Einflüsse) | Unbekannt |
| Stephansplatz, Wien | 17.02.2026 | U-Bahn-Verkehr | Unbekannt | Wenige Minuten |
Häufig gestellte Fragen zu stromausfall
Was sollte ich tun, wenn der Strom ausfällt?
Prüfen Sie zuerst, ob nur Ihre Wohnung oder das ganze Haus betroffen ist. Informieren Sie sich bei Ihren Nachbarn. Melden Sie den Stromausfall Ihrem Netzbetreiber. Schalten Sie empfindliche Geräte aus, um Schäden durch Überspannung zu vermeiden, wenn der Strom wiederkommt. Nutzen Sie Kerzen oder Taschenlampen zur Beleuchtung. (Lesen Sie auch: U2 überrascht Fans mit neuer EP "Days…)
Wie kann ich mich auf einen längeren Stromausfall vorbereiten?
Legen Sie einen Notvorrat an haltbaren Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten an. Besorgen Sie sich eine Taschenlampe, ein Radio mit Batterien und eventuell einen Campingkocher. Informieren Sie sich über Notfallpläne Ihrer Gemeinde. Denken Sie auch an alternative Heizmöglichkeiten, falls Sie im Winter auf Strom zum Heizen angewiesen sind.
Welche Ursachen kann ein Stromausfall haben?
Die Ursachen für einen Stromausfall sind vielfältig. Dazu gehören Naturkatastrophen wie Stürme, Blitzeinschläge oder Überschwemmungen, aber auch technische Defekte an Kraftwerken oder Stromleitungen. Auch Bauarbeiten oder menschliches Versagen können zu Ausfällen führen. In seltenen Fällen sind auch Cyberangriffe auf die Stromnetze möglich.
Wer ist für die Behebung von Stromausfällen zuständig?
Für die Behebung von Stromausfällen sind in der Regel die regionalen Netzbetreiber zuständig. Diese Unternehmen betreiben und warten die Stromnetze und sind im Falle eines Ausfalls für die Reparatur der Schäden verantwortlich. Bei größeren Ausfällen arbeiten die Netzbetreiber eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten zusammen.
Wie kann ich einen Stromausfall meinem Netzbetreiber melden?
Die meisten Netzbetreiber bieten eine kostenlose Hotline an, über die Sie Stromausfälle melden können. Die Telefonnummer finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder auf der Website des Netzbetreibers. Oft ist es auch möglich, den Ausfall online über ein Formular zu melden. Geben Sie dabei möglichst genaue Informationen zum Ort und Umfang des Ausfalls an.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
