Matej Svancer verärgert: Trick-Diebstahl vor Olympia-Finale?

Der österreichische Freeskier Matej Svancer zeigte sich vor dem olympischen Big-Air-Finale in Livigno verärgert darüber, dass Konkurrenten seinen Trick „Nosebutter Triple 19“ kopieren. Der fünffache Weltcup-Sieger, der im Slopestyle-Bewerb Rang sieben belegte, möchte sich nun etwas Neues einfallen lassen, um seine erste Olympiamedaille zu gewinnen.
federico frusciante

Matej Svancer, einer der Top-Freeskier Österreichs, sieht sich vor dem olympischen Big-Air-Finale in Livigno mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert: Konkurrenten scheinen seinen berühmten „Nosebutter Triple 19“-Trick zu kopieren. Diese Entwicklung sorgt für Unmut beim fünffachen Weltcup-Sieger, der am Sonntag (15.02.2026) in der Qualifikation für das Finale antrat.

Symbolbild zum Thema Matej Svancer
Symbolbild: Matej Svancer (Bild: Picsum)

Hintergrund: Wer ist Matej Svancer?

Matej Svancer, geboren in Tschechien, hat sich in der internationalen Freestyle-Szene einen Namen gemacht. Seine Spezialität sind innovative und technisch anspruchsvolle Tricks, die ihm bereits mehrere Weltcup-Siege bescherten. Der „Nosebutter Triple 19“ ist einer seiner bekanntesten Moves, bei dem er eine fünffache Drehung ausführt. Svancer gilt als einer der Hoffnungsträger des österreichischen Skiverbands (ÖSV) für die Olympischen Spiele in Livigno.

Aktuelle Entwicklung: Svancer kritisiert „Trickkopierer“

Wie sport.ORF.at berichtet, äußerte sich Matej Svancer verärgert über die Tatsache, dass andere Athleten seinen „Nosebutter Triple 19“ im Training kopieren. „Das ist ein bisschen eine Respektsache, aber anscheinend ist das jedem egal“, so Svancer. Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld des Big-Air-Qualifikationswettbewerbs in Livigno, der am Sonntag stattfand. Trotz seiner Verärgerung gab sich Svancer kämpferisch: „Dann lasse ich mir halt irgendwas Geileres einfallen.“ (Lesen Sie auch: Oliver Stone: Doku über den Regisseur der…)

Stimmen und Einordnung

Die Kritik von Matej Svancer wirft ein Schlaglicht auf die Wettbewerbsdynamik im Freestyle-Skiing. Einerseits ist es üblich, dass sich Athleten von den Besten inspirieren lassen und deren Tricks adaptieren. Andererseits gibt es eine unausgesprochene Regel, dass man keine Tricks eins zu eins kopiert, insbesondere wenn sie von einem Athleten entwickelt wurden. Svancers Unmut zeigt, dass er diese Respektlosigkeit als eine Verletzung des sportlichen Fairplays empfindet.

Sein Teamkollege Julius Forer kämpfte ebenfalls mit Herausforderungen. Nach einem Sturz in der Slopestyle-Qualifikation gab er jedoch Entwarnung und zeigte sich bereit für den Big-Air-Wettbewerb, wie VOL.AT berichtet. Forer betonte, dass er sich von den Schmerzen erholt habe und wieder normal Ski fahren könne. Sein Ziel sei es, die Qualifikation zu überstehen und ins Finale einzuziehen.

Svancer souverän im Finale

Trotz der Aufregung im Vorfeld zeigte Matej Svancer eine starke Leistung in der Qualifikation. Wie die Salzburger Nachrichten berichten, zog er als Zweiter in das Finale ein. Mit 182,25 Punkten überzeugte er die Jury mit einem Switch Tailbutter 1800 und einer speziellen Ausführung eines Triple Cork 1620. Nun peilt er seine erste olympische Medaille an. (Lesen Sie auch: Megan Fox: Amanda Seyfried deutet Fortsetzung)

Matej Svancer: Was bedeutet das für das Finale?

Die Kontroverse um die kopierten Tricks könnte Matej Svancer zusätzlich motivieren, im Finale eine außergewöhnliche Leistung zu zeigen.Sollte ihm dies gelingen, könnte er nicht nur eine Medaille gewinnen, sondern auch ein Zeichen setzen und die Bedeutung von Originalität im Freestyle-Skiing unterstreichen.

Das Finale verspricht Spannung, da Svancer unter Beweis stellen will, dass er trotz der Widrigkeiten zu Höchstleistungen fähig ist. Seine Ankündigung, sich etwas „Geileres“ einfallen zu lassen, lässt auf einen spektakulären Auftritt hoffen. Die Konkurrenz wird jedoch ebenfalls alles daransetzen, um Svancer zu schlagen und eine Medaille zu gewinnen.

Die Olympischen Spiele in Livigno sind nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch eine Bühne für Innovation und Kreativität. Athleten wie Matej Svancer tragen dazu bei, die Grenzen des Freestyle-Skiing immer weiter hinauszuschieben und das Publikum mit neuen, atemberaubenden Tricks zu begeistern. Die Frage ist, wer wird sich am Ende durchsetzen und die Goldmedaille gewinnen? (Lesen Sie auch: Till Death: Thriller-Wiederholung im TV und online)

Detailansicht: Matej Svancer
Symbolbild: Matej Svancer (Bild: Picsum)

Zeitplan und Übertragung

Das Finale des Big-Air-Wettbewerbs der Herren findet am Dienstag, den 18. Februar 2026, um 19:30 Uhr im Livigno Snow Park statt. Fans können das Spektakel live im Fernsehen oder im Stream verfolgen.

Zeitplan Big-Air-Finale
Datum Uhrzeit Event
18. Februar 2026 19:30 Uhr Big-Air-Finale Herren
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FAQ zu Matej Svancer

Mehr Informationen zum Thema Freestyle Skiing finden sich auf der offiziellen Website des Internationalen Ski Verbandes FIS.

Illustration zu Matej Svancer
Symbolbild: Matej Svancer (Bild: Picsum)
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