Mailand San Remo: –Sanremo 2026: Pogacar fordert van

Mailand–Sanremo ist ein Eintagesrennen im Radsport, das jährlich in Italien stattfindet. Die Strecke führt von Mailand nach Sanremo und ist bekannt für ihre Länge und den oft entscheidenden Anstieg am Poggio kurz vor dem Ziel. 2026 trifft Tadej Pogacar auf Mathieu van der Poel.
basil heeb

Das Radsportjahr nimmt Fahrt auf, und mit dem Frühjahrklassiker Mailand–Sanremo steht eines der prestigeträchtigsten Eintagesrennen bevor. Am 21.Die Radsportwelt blickt gespannt auf das Duell der beiden Ausnahmekönner.

Symbolbild zum Thema Mailand San Remo
Symbolbild: Mailand San Remo (Bild: Picsum)

Hintergrund: Das Monument Mailand–Sanremo

Mailand–Sanremo, auch bekannt als „La Primavera“ (Der Frühling), ist nicht nur eines der fünf Monumente des Radsports, sondern auch eines der längsten Eintagesrennen im Kalender. Die erste Austragung fand bereits 1907 statt. Die Strecke führt traditionell von Mailand an der Küste Liguriens entlang nach Sanremo. Charakteristisch für das Rennen sind die vielen kleinen Anstiege, die es Fahrern mit unterschiedlichen Stärken ermöglichen, sich in Szene zu setzen. Besonders berüchtigt sind die Anstiege Cipressa und Poggio, wobei letzterer oft die finale Entscheidung bringt.

Das Duell der Giganten: Pogacar gegen van der Poel

Die diesjährige Ausgabe von Mailand–Sanremo verspricht ein besonderes Spektakel zu werden, da zwei der aktuell größten Stars des Radsports aufeinandertreffen: Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel. Pogacar, der slowenische Superstar, hat bereits zahlreiche Erfolge bei großen Rundfahrten und Klassikern gefeiert, doch Mailand–Sanremo fehlt noch in seiner Sammlung. Van der Poel hingegen konnte das Rennen im vergangenen Jahr für sich entscheiden und gilt als einer der stärksten Klassiker-Spezialisten der Welt. (Lesen Sie auch: Milan San Remo 2026: Wer triumphiert bei…)

Pogacars Traum vom Sieg

Tadej Pogacar hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Mailand–Sanremo unbedingt gewinnen möchte. „In gewisser Weise ist Mailand–Sanremo ein beängstigendes Rennen“, wird er von Ntv zitiert. Trotz seiner beeindruckenden Erfolgsliste mit 109 Profisiegen und vier Tour-Titeln, konnte er dieses Monument bisher nicht für sich entscheiden. Seine Stärken liegen vor allem in den Anstiegen, weshalb er versuchen könnte, das Rennen am Poggio zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Van der Poels Titelverteidigung

Mathieu van der Poel geht als Titelverteidiger ins Rennen und wird alles daran setzen, seinen Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Der Niederländer ist bekannt für seine explosive Antrittsstärke und seine Fähigkeit, auch lange Distanzen im hohen Tempo zu bewältigen. Er kann sich auf ein starkes Team verlassen, das ihn optimal unterstützen wird. Seine Chancen stehen gut, erneut ganz vorne mitzufahren.

Weitere Favoriten und Außenseiter

Neben Pogacar und van der Poel gibt es natürlich noch weitere Fahrer, die bei Mailand–Sanremo eine Rolle spielen könnten. Dazu zählen beispielsweise Klassiker-Spezialisten wie Wout van Aert, Julian Alaphilippe und Matej Mohorič. Auch Sprinter wie Caleb Ewan und Arnaud Démare haben bei diesem Rennen schon Erfolge gefeiert, allerdings müssen sie dafür den Poggio in der Spitzengruppe überstehen. (Lesen Sie auch: Paralympics 2026: Der komplette Guide für Mailand…)

Die Strecke von Mailand nach Sanremo

Die Streckenführung von Mailand–Sanremo ist traditionell sehr lang und führt über rund 300 Kilometer von Mailand an die ligurische Küste nach Sanremo. Nach dem Start in Mailand verläuft die Strecke zunächst flach durch die Po-Ebene, bevor sie sich den ersten Hügeln des Apennin nähert. Die entscheidenden Anstiege Cipressa und Poggio liegen im Finale des Rennens und bieten den Fahrern die Möglichkeit, sich voneinander abzusetzen. Vor allem der Poggio ist berüchtigt, da er nur wenige Kilometer vor dem Ziel liegt und oft die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringt. Eine detaillierte Streckenbeschreibung und das Höhenprofil sind auf ProCyclingStats zu finden.

Übertragung im TV und Livestream

Radsportfans können Mailand–Sanremo live im TV und im Livestream verfolgen. Eurosport überträgt das Rennen in voller Länge, und auch andere Sender bieten möglicherweise Zusammenfassungen und Highlights an. Eine vollständige Übersicht über die Übertragungszeiten und -kanäle bietet Eurosport. So können Radsportbegeisterte hautnah miterleben, wie sich das Duell zwischen Pogacar und van der Poel entwickelt.

Detailansicht: Mailand San Remo
Symbolbild: Mailand San Remo (Bild: Picsum)

Mailand–Sanremo: Was bedeutet das für die Radsportsaison?

Mailand–Sanremo markiert traditionell den Auftakt der Klassiker-Saison und gibt einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Rennen im Frühjahr. Der Ausgang des Rennens kann wichtige Erkenntnisse über die Form der Fahrer und die Kräfteverhältnisse im Peloton liefern. Ein Sieg bei Mailand–Sanremo ist nicht nur ein prestigeträchtiger Erfolg, sondern auch ein wichtiger Motivationsschub für die kommenden Aufgaben. (Lesen Sie auch: Schweiz Mailand Cortina 2026: Alle Infos &…)

Die Sieger der letzten Jahre

Ein Blick auf die Siegerliste der letzten Jahre zeigt, dass Mailand–Sanremo ein Rennen für unterschiedliche Fahrertypen sein kann. Sowohl Sprinter als auch Klassiker-Spezialisten konnten sich in der Vergangenheit durchsetzen. Hier eine Übersicht der letzten fünf Sieger:

Jahr Sieger Nationalität
2025 Mathieu van der Poel Niederlande
2024 Jasper Stuyven Belgien
2023 Matej Mohorič Slowenien
2022 Matej Mohorič Slowenien
2021 Jasper Stuyven Belgien
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Illustration zu Mailand San Remo
Symbolbild: Mailand San Remo (Bild: Picsum)
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