Ein Kaufland Rückruf betrifft aktuell Gorgonzola-Käse der Eigenmarke „K-Favourites“. Der Grund für den Rückruf ist eine mögliche Verunreinigung mit Listerien (Listeria monocytogenes), die bei einer Routinekontrolle entdeckt wurde. Auch andere Supermärkte sind betroffen.

Hintergrund zum aktuellen Kaufland Rückruf von Gorgonzola
Der aktuelle Rückruf betrifft nicht nur Kaufland, sondern auch die Supermarktketten Aldi und Netto. Der Lebensmittelkonzern Lactalis Deutschland GmbH hat den Rückruf der Gorgonzola-Produkte verschiedener Handelsmarken initiiert, nachdem bei Routinekontrollen Listeria monocytogenes in einer Probe nachgewiesen wurde. Diese Bakterien können die Krankheit Listeriose auslösen, die insbesondere für Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich sein kann. Die betroffenen Produkte sind bereits seit dem 9. Januar 2026 im Verkauf gewesen.
Listerien sind Bakterien, die in der Umwelt vorkommen und sich auch in Lebensmitteln vermehren können. Eine Infektion mit Listerien kann zu grippeähnlichen Symptomen, aber auch zu schweren Erkrankungen wie Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung führen. Die Symptome treten meist innerhalb von 14 Tagen nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel auf, in einigen Fällen aber auch erst nach bis zu 70 Tagen. (Lesen Sie auch: Listerien-Alarm: Großer Käse-Rückruf bei Aldi, Netto)
Aktuelle Entwicklung: Details zum Gorgonzola-Rückruf
Konkret betroffen von dem Rückruf sind folgende Produkte, die bei Kaufland, Netto und Aldi verkauft wurden:
- Kaufland: K-Favourites GORGONZOLA DOP mild und pikant (200g)
- Netto: Mondo Italiano GORGONZOLA g.U. PICCANTE und DOLCE (200g)
- Aldi Nord / Aldi Süd: Cucina GORGONZOLA D.O.P. Dolce und Piccante (200g)
Alle betroffenen Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum 21.02.2026 und das Identitätskennzeichen IT 03 1 UE. Lactalis bittet Verbraucher dringend, die betroffenen Käsesorten nicht zu konsumieren und sie in die jeweiligen Verkaufsstellen zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Lactalis hat auf seiner Webseite eine Liste mit weiteren Details zu den betroffenen Produkten veröffentlicht.
Wie Produktwarnungen.eu berichtet, wurde der Rückruf am 20. Februar 2026 veröffentlicht. Betroffen sind Produkte, die seit dem 9. Januar 2026 verkauft wurden. Verbraucher, die den betroffenen Käse gekauft haben, sollten ihn nicht essen und zurückgeben. (Lesen Sie auch: Schweizer Bachelorette 2026: Alles über Ariel &…)
Mögliche Symptome und gesundheitliche Risiken
Eine Infektion mit Listerien kann unterschiedliche Symptome hervorrufen. Bei gesunden Erwachsenen verläuft sie oft harmlos oder sogar ohne Symptome. Bei Risikogruppen wie Schwangeren, älteren Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Listeriose jedoch schwerwiegende Folgen haben. Mögliche Symptome sind:
- Fieber
- Muskelschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Durchfall
- In schweren Fällen: Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung
Schwangere sollten besonders vorsichtig sein, da eine Listeriose zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen kann. Bei Verdacht auf eine Listerien-Infektion sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Kaufland Rückruf: Was bedeutet das für Verbraucher? / Ausblick
Der aktuelle Kaufland Rückruf unterstreicht die Bedeutung von Lebensmittelkontrollen und die Notwendigkeit, auf mögliche Gesundheitsrisiken zu achten. Verbraucher sollten generell aufmerksam sein und bei Rückrufen betroffene Produkte nicht konsumieren. Es ist ratsam, die Informationen der Hersteller und Händler zu beachten und bei Unsicherheiten Rücksprache zu halten. Die Verbraucherzentrale bietet umfassende Informationen zu diesem Thema. (Lesen Sie auch: Vanessa Mai: Alle Infos zur Schlager-Queen 2026!)
Für die betroffenen Unternehmen bedeutet ein Rückruf in der Regel einen Imageschaden und finanzielle Einbußen. Es ist daher wichtig, die Ursachen für die Kontamination zu ermitteln und Maßnahmen zu ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
Weitere Informationen und Anlaufstellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Informationen zu Listerien und Listeriose
- Robert Koch-Institut (RKI): Informationen zu Infektionskrankheiten
- Verbraucherzentrale: Beratung und Informationen zu Verbraucherrechten
Häufig gestellte Fragen zu kaufland rückruf
Warum gibt es einen Kaufland Rückruf für Gorgonzola-Käse?
Der Kaufland Rückruf wurde aufgrund einer möglichen Kontamination mit Listerien (Listeria monocytogenes) initiiert. Bei Routinekontrollen wurde das Bakterium in einer Probe des Gorgonzola-Käses der Eigenmarke „K-Favourites“ nachgewiesen. Listerien können die Krankheit Listeriose auslösen, die insbesondere für Risikogruppen gefährlich sein kann.
Welche Gorgonzola-Produkte sind von dem Kaufland Rückruf betroffen?
Von dem Rückruf betroffen sind Gorgonzola-Produkte der Kaufland-Eigenmarke „K-Favourites“ sowie Produkte der Marken „Mondo Italiano“ (Netto) und „Cucina“ (Aldi). Es handelt sich um 200-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.02.2026 und dem Identitätskennzeichen IT 03 1 UE. Kunden sollten die Produkte nicht konsumieren. (Lesen Sie auch: Skibergsteigen Olympia: Polnische Athletin bereut -Debüt)
Was passiert, wenn ich den betroffenen Gorgonzola-Käse bereits gegessen habe?
Wenn Sie den betroffenen Gorgonzola-Käse gegessen haben und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen oder Übelkeit verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Insbesondere Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten vorsichtig sein, da eine Listeriose schwerwiegende Folgen haben kann.
Wie kann ich den betroffenen Gorgonzola-Käse zurückgeben?
Sie können den betroffenen Gorgonzola-Käse in jeder Filiale von Kaufland, Netto oder Aldi zurückgeben, unabhängig davon, wo Sie ihn gekauft haben. Der Kaufpreis wird Ihnen auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Bitte entsorgen Sie den Käse nicht selbst, um eine weitere Verbreitung der Listerien zu vermeiden.
Wo finde ich weitere Informationen zu dem Kaufland Rückruf?
Weitere Informationen zu dem Rückruf finden Sie auf den Webseiten von Lactalis Deutschland GmbH, Kaufland, Netto und Aldi. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Verbraucherzentrale bieten Informationen zu Listerien und Listeriose an. Die Kontaktdaten der Unternehmen sind ebenfalls auf den Webseiten zu finden.
