Die Österreichische Nationalbibliothek bekommt eine neue Generaldirektorin: Michaela Mayr wird ab dem 1. April 2026 die Nachfolge von Johanna Rachinger antreten. Rachinger, die das Amt 24 Jahre innehatte, wurde nach einem Unfall im vergangenen Sommer aus gesundheitlichen Gründen abberufen.
Johanna Rachinger prägte die Österreichische Nationalbibliothek über zwei Jahrzehnte. In ihrer Amtszeit setzte sie auf Innovation und strategische Weitsicht, wie Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) betonte. Ihr „Mut zur Veränderung“ sei auch ein Auftrag für die Zukunft, so Mayr. Rachinger trieb die Digitalisierung der Bestände voran und öffnete die Bibliothek einem breiteren Publikum. Sie initiierte zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen, die das Haus als lebendigen Ort der Kultur und des Wissens etablierten. Ein besonderes Anliegen war ihr die Vermittlung von Literatur und Geschichte an junge Menschen. Die offizielle Webseite der Nationalbibliothek bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Angebote und Sammlungen. (Lesen Sie auch: Baran Alp Vardar: Türkischer Fußball trauert um…)
Mit Michaela Mayr übernimmt eine ausgewiesene Kennerin der Nationalbibliothek die Leitung. Sie ist seit 2008 in der Institution tätig und war zuletzt Johanna Rachingers Stellvertreterin. Kulturminister Babler lobte Mayrs Ruhe und Professionalität, die sie bereits in der interimistischen Leitung bewiesen habe. Mayr selbst sieht die ÖNB als „zentralen Ort des Wissens und der kulturellen Identität des Landes“ und als Ort der Orientierung in Zeiten erheblicher Herausforderungen. Laut einem Bericht der Zeitung Der Standard wurden ihre Ideen für die zukünftige Ausrichtung der Bibliothek in drei Punkten zusammengefasst: Nutzerorientierung durch zeitgemäße Lesesäle, innovative Vermittlungskonzepte und eine engere Verzahnung von analogem und digitalem Angebot.
Die Bestellung von Michaela Mayr zur Generaldirektorin wurde von vielen Seiten positiv aufgenommen. Der Kurier kommentierte, dass Kulturminister Babler damit „die seriöse Kontinuität“ ermöglicht habe. Die Entscheidung für eine interne Lösung unterstreiche die Bedeutung von Fachkompetenz und Erfahrung. Auch Richard Starkel bleibt weiterhin wirtschaftlicher Geschäftsführer der Nationalbibliothek. Die Findungskommission hatte sich einstimmig für Mayr ausgesprochen. (Lesen Sie auch: V BTS bricht TikTok-Rekorde: Millionen Fans in…)
Die Amtszeit von Johanna Rachinger war von zahlreichen Erfolgen geprägt. Sie modernisierte die Nationalbibliothek und öffnete sie für neue Zielgruppen. Allerdings gab es auch Herausforderungen, wie Budgetkürzungen und die Bewältigung der Digitalisierung. Ihr plötzlicher Ausfall aufgrund eines Unfalls im Sommer 2025 führte zu einer schwierigen Situation, die nun mit der Bestellung von Michaela Mayr ein Ende gefunden hat.
Michaela Mayr übernimmt die Leitung der Nationalbibliothek in einer Zeit des Wandels. Die Digitalisierung schreitet voran, und die Bibliothek muss sich neuen Herausforderungen stellen. Mayr will die ÖNB noch stärker als Ort der Begegnung und des Austauschs positionieren. Sie plant, die Sammlungen noch besser zugänglich zu machen und neue Vermittlungsangebote zu entwickeln. Dabei setzt sie auf die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalbibliothek. Die Österreichische Nationalbibliothek spielt eine zentrale Rolle in der Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes Österreichs. Ihre Arbeit ist von großer Bedeutung für die Gesellschaft. (Lesen Sie auch: "The Sopranos": Neue Ausstellung erweckt Kultserie zum…)
Johanna Rachinger wurde nach einem Unfall im Sommer 2025 und 24 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen als Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek abberufen. Sie hatte die Position seit dem Jahr 2002 inne und prägte die Entwicklung der Bibliothek maßgeblich.
Die Nachfolgerin von Johanna Rachinger ist Michaela Mayr. Sie war zuvor bereits Rachingers Stellvertreterin und übernahm die interimistische Leitung der Bibliothek nach Rachingers Unfall. Ihre offizielle Amtszeit beginnt am 1. April 2026. (Lesen Sie auch: Drohnenangriff auf US-Basis in Bagdad verschärft Spannungen)
Michaela Mayr plant, die Nutzerorientierung der Österreichischen Nationalbibliothek zu stärken. Dies soll durch zeitgemäße Lesesäle, innovative Vermittlungskonzepte und eine engere Verzahnung von analogem und digitalem Angebot erreicht werden. Sie sieht die Bibliothek als wichtigen Ort des Wissens und der kulturellen Identität.
Johanna Rachinger war 24 Jahre lang Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie trat ihr Amt im Jahr 2002 an und prägte die Institution in dieser Zeit maßgeblich durch ihre Innovationsbereitschaft und strategische Weitsicht.
Die Österreichische Nationalbibliothek ist ein zentraler Ort des Wissens und der kulturellen Identität des Landes. Sie bewahrt und vermittelt das kulturelle Erbe Österreichs und spielt eine wichtige Rolle bei der Orientierung in Zeiten erheblicher Herausforderungen, wie Michaela Mayr betonte.
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Abberufung Johanna Rachingers | Dezember 2025 |
| Bestellung Michaela Mayrs | 16. März 2026 |
| Amtsantritt Michaela Mayrs | 1. April 2026 |
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