Steuerausgleich in Österreich: Was die Umstellung auf Id

Ab März 2025 können Arbeitnehmer in Österreich ihren Steuerausgleich online einreichen. Neu ist, dass der Zugang zu FinanzOnline nur noch mit ID Austria oder einer aktivierten Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich ist. Dies betrifft Millionen Österreicher und beruht auf einer EU-Vorgabe zur stärkeren Absicherung sensibler Daten.
tarifverhandlungen handel

Ab dem 1. März 2025 können Arbeitnehmer in Österreich ihren Steuerausgleich für das vergangene Jahr einreichen. Eine wesentliche Änderung betrifft den Zugang zu FinanzOnline: Dieser ist nunmehr nur noch mit ID Austria oder einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) möglich. Diese Neuerung betrifft Millionen von Bürgern und könnte zu Staus führen, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Symbolbild zum Thema Id Austria
Symbolbild: Id Austria (Bild: Picsum)

Hintergrund zur ID Austria und der Umstellung

Die Umstellung auf ID Austria und Zwei-Faktor-Authentifizierung ist auf eine EU-Vorgabe zurückzuführen, die eine stärkere Absicherung sensibler Daten vorsieht. Bereits seit Oktober 2025 ist der Zugang zu FinanzOnline nicht mehr wie bisher mit Benutzerkennung und Passwort allein möglich. Die ID Austria, die als Nachfolger der Bürgerkarte fungiert, soll eine sichere und eindeutige Identifizierung von Personen im digitalen Raum gewährleisten. Sie ermöglicht es Bürgern, sich online auszuweisen und digitale Services sicher zu nutzen. Informationen zur Aktivierung und Nutzung der ID Austria stellt das Bundesministerium für Finanzen bereit.

Aktuelle Entwicklung: Steuerausgleich 2025 und mögliche Staus

Ab Ende Februar 2026 müssen Arbeitgeber ihre Jahreslohnzettel an das Finanzamt übermitteln. Dies ermöglicht es den Arbeitnehmern, ab dem 1. März ihren Steuerausgleich für 2025 zu beantragen. Da der Zugang zu FinanzOnline nun jedoch eine ID Austria oder 2FA erfordert, könnten sich für all jene, die diese noch nicht eingerichtet haben, Verzögerungen ergeben. Die VOL.AT warnt, dass dies zu Staus führen könnte. (Lesen Sie auch: Champions League Tabelle: Wer zieht ins Achtelfinale…)

Für das Jahr 2025 gibt es auch einige inhaltliche Neuerungen beim Steuerausgleich, darunter Erhöhungen beim Mehrkindzuschlag sowie beim Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag. Diese Änderungen könnten für viele Familien in Österreich finanzielle Entlastungen bringen.

Die FinanzOnline-Plattform wickelt den Großteil der Arbeitnehmerveranlagungen ab. Die Umstellung auf die erhöhte Sicherheitsstufe könnte jedoch gerade zu Beginn zu Problemen führen, da viele Bürger die notwendigen Schritte zur Aktivierung ihrer ID Austria oder zur Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung noch nicht unternommen haben.

Alternativen und Unterstützung für Bürger

Für Personen, die Schwierigkeiten mit der digitalen Zwei-Faktor-Welt haben, gibt es ab 2026 die Möglichkeit einer unentgeltlichen Vertretung durch Vertrauenspersonen. Das Finanzamt ermöglicht jetzt die Vertretung durch Freunde oder Bekannte auf FinanzOnline, wie die Kleine Zeitung berichtet. Dies soll insbesondere älteren Menschen oder Personen mit geringen digitalen Kompetenzen helfen, ihren Steuerausgleich fristgerecht einzureichen. (Lesen Sie auch: Champions League Spiele heute live: Wer überträgt)

Es ist ratsam, sich frühzeitig um die Aktivierung der ID Austria oder die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung zu kümmern, um mögliche Verzögerungen beim Steuerausgleich zu vermeiden. Informationen und Anleitungen dazu sind auf der offiziellen Regierungswebsite verfügbar.

Was bedeutet die Umstellung auf ID Austria für die Zukunft?

Die Einführung der ID Austria als verpflichtenderLogin-Standard für FinanzOnline ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung in Österreich. Sie soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Grundlage für weitere digitale Services und Anwendungen schaffen. In Zukunft könnten Bürger zahlreiche Behördengänge und Verwaltungsakte online erledigen, ohne persönlich erscheinen zu müssen.

Detailansicht: Id Austria
Symbolbild: Id Austria (Bild: Picsum)

Die verstärkte Nutzung der ID Austria wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf andere Bereiche des öffentlichen Lebens haben. Denkbar ist, dass sie künftig auch für andere Online-Dienste von Bund, Ländern und Gemeinden eingesetzt wird. Dies würde die Nutzung digitaler Angebote vereinfachen und die Effizienz der Verwaltung steigern. (Lesen Sie auch: Champions League Auslosung: Alle Termine & Infos…)

R

Über den Autor
✓ Verifiziert

Redaktion

Online-Redakteur

Unser erfahrenes Redaktionsteam recherchiert und verfasst täglich aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte zu relevanten Themen.

📰 Redaktion
✓ Geprüfter Inhalt

Häufig gestellte Fragen zu id austria

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Illustration zu Id Austria
Symbolbild: Id Austria (Bild: Picsum)
Previous Post
Next Post
Advertisement