Frühlingsanfang 2026: Datum, Uhrzeit & alle Fakten

Wann ist der Frühlingsanfang 2026? Erfahren Sie hier das exakte Datum und die Uhrzeit für den astronomischen und meteorologischen Frühlingsbeginn in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Alle Fakten zur Tagundnachtgleiche und den damit verbundenen Bräuchen.
Frühlingsanfang 2026
Frühlingsanfang 2026 – Frühlingsanfang 2026: Datum, Uhrzeit & alle Fakten

Der Frühlingsanfang 2026 markiert das lang ersehnte Ende des Winters und wird in der DACH-Region mit Spannung erwartet. Doch wann genau beginnt die wärmere Jahreszeit? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn es gibt zwei offizielle Termine: den meteorologischen und den astronomischen Frühlingsbeginn. Dieser Artikel liefert alle wichtigen Daten, Uhrzeiten und Hintergründe für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Stand 18.02.2026.

Der Frühlingsanfang 2026 wird durch zwei unterschiedliche Definitionen bestimmt. Meteorologisch beginnt der Frühling für eine bessere statistische Vergleichbarkeit stets am 1. März. Astronomisch, und damit kalendarisch, startet der Frühling auf der Nordhalbkugel im Jahr 2026 am 20. März um exakt 15:46 Uhr MEZ. Dieser Zeitpunkt wird als Tagundnachtgleiche oder Äquinoktium bezeichnet, an dem Tag und Nacht fast exakt gleich lang sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Astronomischer Frühlingsanfang 2026: Freitag, 20. März 2026, um 15:46 Uhr MEZ.
  • Meteorologischer Frühlingsanfang 2026: Sonntag, 1. März 2026.
  • Definition: Der astronomische Beginn richtet sich nach der Tagundnachtgleiche (Äquinoktium), wenn die Sonne senkrecht über dem Äquator steht.
  • Dauer: Der Frühling 2026 endet mit der Sommersonnenwende am 21. Juni 2026.
  • Konstanz: Der meteorologische Frühling umfasst für die Klimastatistik immer die Monate März, April und Mai.
  • Besonderheit: Zur Tagundnachtgleiche sind Tag und Nacht fast überall auf der Welt annähernd gleich lang.
  • Zeitumstellung: Kurz nach Frühlingsbeginn erfolgt die Zeitumstellung auf die Sommerzeit, was die Abende noch heller macht.

Wann ist der offizielle Frühlingsanfang 2026?

Der offizielle, kalendarische Frühlingsanfang 2026 ist auf der gesamten Nordhalbkugel, also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, am Freitag, den 20. März 2026. Der exakte Zeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator überquert, ist um 15:46 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dieses Ereignis wird als Frühjahrs-Tagundnachtgleiche oder Frühlingsäquinoktium bezeichnet.

Neben diesem astronomischen Datum gibt es auch den meteorologischen Frühlingsbeginn. Dieser ist für die Klimaforschung und Wetterstatistik relevant und fällt jedes Jahr auf denselben Tag. Für Meteorologen beginnt der Frühling daher bereits am 1. März 2026.

Astronomischer vs. meteorologischer Frühlingsbeginn

Die Unterscheidung zwischen dem astronomischen und meteorologischen Frühlingsanfang sorgt oft für Verwirrung. Beide Definitionen haben ihre Berechtigung und dienen unterschiedlichen Zwecken.

Der astronomische (kalendarische) Frühlingsanfang

Der astronomische Frühlingsanfang orientiert sich an der Position der Erde zur Sonne. Er tritt ein, wenn die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn, der Ekliptik, den Himmelsäquator von Süden nach Norden überquert. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator. Tag und Nacht sind dann annähernd gleich lang. Dieses Datum variiert zwischen dem 19., 20. und 21. März, wobei der 20. März in den kommenden Jahrzehnten der häufigste Termin sein wird. Erst im Jahr 2048 wird der Frühlingsanfang wieder auf den 19. März fallen.

Der meteorologische Frühlingsanfang

Der meteorologische Frühlingsanfang wurde von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegt, um die Vergleichbarkeit von Klimadaten zu vereinfachen. Die Jahreszeiten werden dabei in feste Dreimonatsblöcke eingeteilt. Der meteorologische Frühling umfasst daher immer die vollen Monate März, April und Mai. Diese Einteilung erleichtert es Klimatologen, saisonale Statistiken zu erstellen und Wetteraufzeichnungen über lange Zeiträume hinweg zu analysieren.

Was genau passiert bei der Tagundnachtgleiche?

Die Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) ist ein faszinierendes astronomisches Ereignis. Es wird durch die Neigung der Erdachse um etwa 23,5 Grad verursacht. Während die Erde die Sonne umkreist, ist mal die Nord- und mal die Südhalbkugel stärker der Sonne zugeneigt, was unsere Jahreszeiten hervorruft.

Zweimal im Jahr, im März und im September, erreicht die Erde einen Punkt auf ihrer Umlaufbahn, an dem die Neigung der Erdachse genau seitlich zur Sonne zeigt. Die Sonneneinstrahlung trifft an diesem Tag senkrecht auf den Äquator. Die Folge: Tag und Nacht sind theoretisch exakt 12 Stunden lang. In der Praxis sorgt die Lichtbrechung in der Erdatmosphäre dafür, dass der Tag etwas länger als die Nacht ist. Ab dem Frühlingsanfang 2026 werden die Tage auf der Nordhalbkugel dann wieder länger als die Nächte, bis zur Sommersonnenwende im Juni.

Frühlingsanfang 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Da Deutschland, Österreich und die Schweiz in derselben Zeitzone (MEZ) liegen, gelten die genannten Daten und Uhrzeiten für die gesamte DACH-Region. Der Frühlingsanfang 2026 ist in keinem der drei Länder ein gesetzlicher Feiertag.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Termine für den Frühlingsanfang 2026 und die darauffolgenden Jahre zusammen:

Jahr Astronomischer Frühlingsanfang (Datum & Uhrzeit MEZ) Meteorologischer Frühlingsanfang
2026 20. März, 15:46 Uhr 1. März
2027 20. März, 21:24 Uhr 1. März
2028 20. März, 03:17 Uhr 1. März
2029 20. März, 09:02 Uhr 1. März

Quelle: Berechnungen des Institut de Mécanique Céleste et de Calcul des Éphémérides (IMCCE) und timeanddate.de.

Welche Bräuche gibt es zum Frühlingsanfang?

Mit dem Erwachen der Natur sind zahlreiche Feste und Bräuche verbunden, die den Winter verabschieden und das neue Leben begrüßen. Viele dieser Traditionen haben heidnische Wurzeln und wurden später mit christlichen Festen wie Ostern verknüpft.

  • Osterfeuer: Ein weit verbreiteter Brauch, bei dem in der Nacht zum Ostersonntag große Feuer entzündet werden. Sie symbolisieren den Sieg der Sonne und des Lichts über die Dunkelheit des Winters.
  • Ostereier: Das Ei gilt als Symbol für neues Leben und Fruchtbarkeit. Das Färben und Verstecken von Eiern ist eine der bekanntesten Ostertraditionen im deutschsprachigen Raum.
  • Maibaumaufstellen: Am 1. Mai wird in vielen Gemeinden ein geschmückter Baumstamm aufgestellt, um den Sieg des Frühlings über den Winter zu feiern.
  • Walpurgisnacht: In der Nacht zum 1. Mai wird traditionell der „Tanz in den Mai“ gefeiert, der auf heidnische Rituale zur Vertreibung böser Geister zurückgeht.

Viele Menschen nutzen die ersten warmen Tage auch für die Gartenarbeit oder Ausflüge in die Natur, um das Erwachen der Pflanzenwelt zu erleben. Die richtige Gartenschere ist dabei ein wichtiges Werkzeug für jeden Hobbygärtner.

Auswirkungen des Frühlings auf Mensch und Natur

Der Frühlingsanfang 2026 bringt nicht nur wärmere Temperaturen, sondern auch spürbare Veränderungen mit sich. Die zunehmende Tageslänge und die intensivere Sonneneinstrahlung kurbeln die Produktion des Glückshormons Serotonin an, was bei vielen Menschen für eine bessere Stimmung sorgt. Gleichzeitig kann die Umstellung des Hormonhaushalts zu der bekannten Frühjahrsmüdigkeit führen.

In der Natur ist der Wandel unübersehbar: Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen blühen, die Bäume treiben aus und Zugvögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Der Frühling ist eine Zeit des Neubeginns und der Erneuerung, die alle Sinne anspricht. Für aktuelle Wetterwarnungen, beispielsweise bei späten Frosteinbrüchen, kann ein Dienst wie Downdetector nützlich sein, um die Verfügbarkeit von Wetter-Apps zu prüfen.

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Häufig gestellte Fragen zum Frühlingsanfang 2026

Wann genau ist Frühlingsanfang 2026 in Deutschland?

Der kalendarische (astronomische) Frühlingsanfang 2026 in Deutschland ist am Freitag, den 20. März, um 15:46 Uhr MEZ. Der meteorologische Frühlingsanfang ist bereits am 1. März 2026.

Ist der Frühlingsanfang immer am 20. März?

Nein, das Datum kann variieren. Der astronomische Frühlingsanfang kann auf den 19., 20. oder 21. März fallen. Dies liegt daran, dass ein Erdenjahr nicht exakt 365 Tage dauert und dies durch Schaltjahre ausgeglichen wird. In den nächsten Jahrzehnten wird der 20. März jedoch der häufigste Termin sein.

Warum gibt es zwei Termine für den Frühlingsanfang?

Es gibt den astronomischen und den meteorologischen Frühlingsanfang. Der astronomische richtet sich nach der Tagundnachtgleiche, einem exakten Zeitpunkt der Erdposition zur Sonne. Der meteorologische Beginn ist immer am 1. März, um Wetter- und Klimadaten in festen Dreimonatszeiträumen statistisch besser vergleichen zu können.

Sind Tag und Nacht am Frühlingsanfang wirklich gleich lang?

Nicht ganz. Obwohl die Sonne an diesem Tag die Erde theoretisch für 12 Stunden beleuchtet, sorgt die Lichtbrechung in der Atmosphäre dafür, dass wir die Sonne schon sehen, bevor sie aufgegangen ist, und noch, nachdem sie untergegangen ist. Dadurch ist der lichte Tag am Äquinoktium bereits etwas länger als 12 Stunden. Der Tag, an dem Tag und Nacht tatsächlich fast exakt gleich lang sind (Äquilux), liegt einige Tage vor dem Frühlingsanfang.

Was bedeutet Äquinoktium?

Äquinoktium ist der lateinische Begriff für „Tagundnachtgleiche“. Er bezeichnet die beiden Zeitpunkte im Jahr (im März und September), an denen die Sonne senkrecht über dem Äquator steht und Tag und Nacht annähernd die gleiche Länge haben. Eine vertrauenswürdige Erklärung dazu findet sich auch auf Wikipedia.

Fazit: Vorfreude auf den Frühling 2026

Der Frühlingsanfang 2026 ist ein feststehendes Ereignis, das sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus kultureller Sicht von Bedeutung ist. Während Meteorologen bereits am 1. März den Frühling einläuten, markiert der astronomische Beginn am 20. März um 15:46 Uhr MEZ den offiziellen, kalendarischen Start in die wärmere Jahreszeit. An diesem Tag der Tagundnachtgleiche werden die Tage endlich wieder länger als die Nächte, ein untrügliches Zeichen für das Ende des Winters. Ob mit traditionellen Bräuchen oder einfach nur mit der Freude an der erwachenden Natur – der Frühling ist eine Zeit des Aufbruchs und der Erneuerung. Weitere Informationen zu den Jahreszeiten bietet auch der Deutsche Wetterdienst (DWD).


Autor: Ihr Online-Redaktionsteam
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