8 Fakten über Dom St. Stephan (Passau)

Erlebe den majestätischen Dom St. Stephan in Passau. Bestaune die größte Domorgel der Welt. Ein Muss!
Dom St. Stephan (Passau)-Titel

Der Dom St. Stephan in Passau zählt zu den beeindruckendsten Barockbauten Deutschlands und thront majestätisch über der Dreiflüssestadt. Mit seiner imposanten Fassade und dem markanten Turm prägt er nicht nur die Silhouette Passaus, sondern beherbergt auch die größte Domorgel der Welt, die mit ihren klangvollen Tönen jährlich tausende Besucher verzaubert. Der heutige Bau entstand nach einem verheerenden Stadtbrand im 17. Jahrhundert und vereint italienische und süddeutsche Barockkunst auf einzigartige Weise.

Als geistliches Zentrum des ehemaligen Fürstbistums Passau blickt der Stephansdom auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht. Im Inneren beeindruckt der Dom durch sein lichtdurchflutetes Kirchenschiff, prachtvolle Deckenfresken und kunstvoll gestaltete Altäre, die von bedeutenden Künstlern ihrer Zeit geschaffen wurden. Die Verbindung von architektonischer Meisterleistung, kunsthistorischer Bedeutung und lebendiger Spiritualität macht den Dom St. Stephan zu einem unvergleichlichen Kulturschatz im Herzen Europas.

Baustil: Barock (erbaut 1668-1693 nach Plänen von Carlo Lurago)

Besonderheit: Beherbergt die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern

Besucherzahl: Jährlich über 1 Million Besucher aus aller Welt

Der Dom St. Stephan in Passau: Ein barockes Meisterwerk im Herzen Bayerns

Der Dom St. Stephan thront majestätisch auf dem höchsten Punkt der Passauer Altstadt und beeindruckt Besucher mit seiner imposanten barocken Architektur. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1662 wurde das Gotteshaus unter der Leitung des italienischen Baumeisters Carlo Lurago neu errichtet und präsentiert sich heute als eines der bedeutendsten Barockbauwerke Süddeutschlands. Das prachtvolle Innere des Doms wird von den beeindruckenden Fresken des berühmten Künstlers Carpoforo Tencalla geschmückt, die biblische Szenen in atemberaubender Detailfülle darstellen. Mit seiner harmonischen Verbindung aus italienischem Barock und bayerischer Bautradition verkörpert der Dom St. Stephan die kulturelle und religiöse Bedeutung Passaus als historische Bischofsstadt an der Grenze zu Österreich.

Die Geschichte des Passauer Doms St. Stephan durch die Jahrhunderte

Der Passauer Dom St. Stephan blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht, als an dieser Stelle die erste christliche Kirche errichtet wurde. Nach mehreren verheerenden Bränden, besonders jenem von 1662, der große Teile der mittelalterlichen Kathedrale zerstörte, erfolgte der Wiederaufbau im prächtigen Barockstil unter der Leitung des italienischen Baumeisters Carlo Lurago. Die heutige Erscheinung des Doms prägt maßgeblich der mächtige grüne Kuppelturm, der im 19. Jahrhundert seine charakteristische Form erhielt und seitdem das Stadtbild Passaus dominiert. Im Laufe der Jahrhunderte diente der Dom nicht nur als religiöses Zentrum des Bistums Passau, sondern auch als Machtdemonstration der Fürstbischöfe, die bis zur Säkularisation 1803 weltliche und geistliche Herrscher über ein ausgedehntes Territorium waren. Trotz zahlreicher Renovierungen und Umgestaltungen hat der Dom seinen einzigartigen Charakter bewahrt und gilt heute als eines der bedeutendsten Barockbauwerke nördlich der Alpen.

Der Dom beherbergt die größte Domorgel der Welt mit 17.774 Pfeifen und 233 Registern.

Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1662 wurde der Dom im Barockstil unter Beibehaltung der gotischen Grundstruktur wiederaufgebaut.

Die Deckengemälde im Hauptschiff und in den Seitenkapellen stammen vom venezianischen Künstler Carpoforo Tencalla.

Architektonische Besonderheiten des Doms St. Stephan in Passau

Der Dom St. Stephan beeindruckt Besucher mit seiner einzigartigen Mischung aus gotischer und barocker Architektur, wobei besonders die imposante Barockfassade ins Auge fällt. Im Inneren beherbergt die Kathedrale die größte Domorgel der Welt mit ihren 17.774 Pfeifen und 233 Registern, die auf fünf Orgelwerke verteilt sind. Die drei charakteristischen grünen Kuppeln des Doms prägen die Silhouette der Stadt Passau und sind weithin sichtbar von den Zusammenflüssen von Donau, Inn und Ilz. Trotz mehrerer verheerender Brände, besonders dem Stadtbrand von 1662, wurde der Dom stets wieder aufgebaut und erhielt durch den italienischen Baumeister Carlo Lurago seine heutige prachtvolle barocke Gestalt.

Die größte Domorgel der Welt: Das Klangwunder im Passauer Stephansdom

Die Passauer Domorgel gilt mit ihren 17.974 Pfeifen und 233 Registern als die größte Domorgel der Welt und beeindruckt Besucher durch ihren majestätischen Klang. Das mächtige Instrument, dessen Hauptbestandteil 1928 von der Firma Steinmeyer erbaut und 1980-1981 erweitert wurde, vereint fünf eigenständige Orgelwerke, die von einem zentralen Spieltisch aus bedient werden können. Täglich finden in den Sommermonaten Orgelkonzerte statt, bei denen Musikliebhaber die akustische Vielfalt und beeindruckende Klangfülle dieses einzigartigen Instruments erleben können. Der gewaltige Orgelklang füllt den gesamten Kirchenraum des Stephansdoms aus und trägt wesentlich zur internationalen Bekanntheit Passaus als „Orgelstadt“ bei.

  • Mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern die größte Domorgel der Welt
  • Besteht aus fünf eigenständigen Orgelwerken mit zentralem Spieltisch
  • Tägliche Orgelkonzerte ziehen im Sommer zahlreiche Musikliebhaber an
  • Prägt Passaus internationalen Ruf als „Orgelstadt“

Kunstschätze im Dom St. Stephan: Altäre, Gemälde und Skulpturen

Im Inneren des Dom St. Stephan entfaltet sich ein beeindruckender Kosmos sakraler Kunst, der Besucher aus aller Welt in seinen Bann zieht. Der prachtvolle Hochaltar, geschaffen von Carlo Lurago und Giovanni Battista Carlone, dominiert mit seiner imposanten Darstellung des Martyriums des heiligen Stephanus den Chorraum und bildet den spirituellen Mittelpunkt des Doms. In den zahlreichen Seitenkapellen finden sich kunstvolle Altarbilder namhafter Künstler wie Ferdinand Maximilian Brokoff und Johann Michael Rottmayr, die biblische Szenen in dramatischer Barockmanier inszenieren. Besonders bemerkenswert ist die Kreuzkapelle mit ihrem wertvollen gotischen Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert, das als eines der ältesten Kunstwerke im Dom gilt. Die Passauer Domkirche beherbergt zudem eine bedeutende Sammlung barocker Skulpturen, darunter die ausdrucksstarken Apostelfiguren an den Pfeilern des Hauptschiffs, die den künstlerischen Reichtum dieser einzigartigen Bischofskirche eindrucksvoll unterstreichen.

Der Hochaltar von Carlo Lurago (1662-1666) zählt zu den bedeutendsten Barockaltären Süddeutschlands und ist 17 Meter hoch.

Die Domschatzkammer beherbergt kostbare liturgische Gegenstände aus acht Jahrhunderten, darunter das Rationale aus dem 13. Jahrhundert.

Die älteste Skulptur im Dom ist das gotische Kruzifix aus Lindenholz (um 1480) in der Kreuzkapelle.

Besucherinformationen: Den Passauer Dom St. Stephan optimal erkunden

Für einen unvergesslichen Besuch des Passauer Doms St. Stephan empfiehlt es sich, mindestens zwei Stunden für die Besichtigung der beeindruckenden Kathedrale mit der weltgrößten Kirchenorgel einzuplanen. Die regulären Öffnungszeiten ermöglichen täglich zwischen 9:00 und 17:00 Uhr einen Besuch, wobei während der Gottesdienste und Orgelkonzerte keine touristischen Besichtigungen möglich sind. Besonders lohnenswert sind die geführten Domführungen, die tiefe Einblicke in die Geschichte des Bauwerks vermitteln und auch Zugang zu Bereichen bieten, die normalerweise nicht zugänglich sind.

Fakten zum Dom St. Stephan Details
Baujahr 1668-1693 (Barockbau)
Orgelpfeifen 17.974
Höhe des Domturms 99,8 Meter
Sitzplätze ca. 1.000
Orgelkonzerte Mai bis Oktober, täglich um 12:00 Uhr

Festliche Anlässe und Konzerte im Dom St. Stephan zu Passau

Der Dom St. Stephan bietet mit seiner beeindruckenden Akustik den perfekten Rahmen für zahlreiche festliche Veranstaltungen und Konzerte, die das kulturelle Leben der Stadt Passau bereichern. Besonders die Aufführungen an der größten Domorgel der Welt locken jährlich tausende Musikliebhaber aus aller Welt an, die den majestätischen Klängen in dem prächtigen Kirchenschiff lauschen. Während der Festspiele Europäische Wochen wird der Dom regelmäßig zur Bühne für namhafte Künstler und Ensembles, die klassische Werke in der besonderen Atmosphäre des Sakralbaus interpretieren. Neben den weltlichen Konzerten finden hier auch bedeutende kirchliche Feiern wie Pontifikalämter, Diakon- und Priesterweihen sowie besondere liturgische Feiern zu hohen kirchlichen Festtagen statt, die den Dom in seiner ursprünglichen Funktion als spirituelles Zentrum des Bistums erlebbar machen.

  • Regelmäßige Orgelkonzerte an der weltweit größten Domorgel
  • Veranstaltungsort der renommierten Festspiele Europäische Wochen
  • Kirchliche Hochfeste und besondere liturgische Feiern im Jahreskreis
  • Bedeutender kultureller Anziehungspunkt mit überregionaler Strahlkraft

Der Stephansdom Passau als spirituelles Zentrum der Drei-Flüsse-Stadt

Der Stephansdom bildet seit Jahrhunderten das spirituelle Herz Passaus, wo sich Donau, Inn und Ilz vereinen. Pilgernde aus nah und fern suchen in diesem gewaltigen Sakralbau Trost, Inspiration und einen Moment der Besinnung inmitten des geschäftigen Treibens der Drei-Flüsse-Stadt. Als Bischofskirche und religiöses Zentrum prägt der Dom nicht nur die Silhouette Passaus, sondern auch das kulturelle und gesellschaftliche Leben der gesamten Region. Die majestätische Kathedrale verkörpert mit ihren täglichen Gottesdiensten, Konzerten und spirituellen Veranstaltungen die lebendige Verbindung zwischen himmlischer Erhabenheit und irdischer Gemeinschaft.

Häufige Fragen zum Dom St. Stephan (Passau)

Wann wurde der Dom St. Stephan in Passau erbaut?

Der Passauer Stephansdom in seiner heutigen Form wurde nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1662 im Barockstil neu errichtet. Die Bauarbeiten begannen unter der Leitung des italienischen Baumeisters Carlo Lurago, später übernahm der Architekt Carlo Antonio Carlone. Der Wiederaufbau des Gotteshauses dauerte rund 30 Jahre. Allerdings reicht die Geschichte der Kathedrale viel weiter zurück – an gleicher Stelle standen bereits im 5. Jahrhundert erste christliche Sakralbauten, gefolgt von romanischen und gotischen Vorgängerbauten des heutigen Kirchengebäudes.

Was macht die Orgel im Dom St. Stephan so besonders?

Die Domorgel im Passauer Stephansdom gilt als eine der größten Kirchenorgeln der Welt und ist ein wahres Klangwunder. Mit ihren 17.974 Pfeifen und 233 Registern, verteilt auf fünf Teilwerke (Hauptorgel, Epistelorgel, Evangelienorgel, Chororgel und Fernwerk), bildet sie das größte Orgelinstrument in einer katholischen Kirche weltweit. Die gesamte Orgelanlage kann von einem zentralen Spieltisch aus bespielt werden und erzeugt einen majestätischen, raumfüllenden Klang, der Besucher aus aller Welt anzieht. Regelmäßig finden im Sakralbau hochkarätige Orgelkonzerte statt, die das beeindruckende Potenzial dieses einzigartigen Instruments demonstrieren.

Welche Kunstschätze kann man im Inneren des Doms besichtigen?

Das Innere des Stephansdoms beherbergt zahlreiche künstlerische Kostbarkeiten. Die imposanten Deckenfresken von Carpoforo Tencalla und Carlo Innocenzo Carlone zählen zu den bedeutendsten Barockgemälden der Region. Der prachtvolle Hochaltar mit dem Gemälde der Steinigung des Heiligen Stephanus von Christoph Schwarz bildet den visuellen Mittelpunkt des Gotteshauses. Bemerkenswert sind auch die fein geschnitzten Chorgestühle, die kunstvollen Stuckarbeiten von Giovanni Battista Carlone und die opulente Kanzel. In den Seitenkapellen finden Besucher wertvolle Reliquiare, historische Grabmäler der Fürstbischöfe und barocke Altarbilder. Besonders eindrucksvoll ist die Kreuzkapelle mit ihrer aufwendigen Marmorausstattung.

Kann man den Dom St. Stephan im Rahmen einer Führung besichtigen?

Ja, der Passauer Dom bietet regelmäßige Führungen für Besucher an. Diese fachkundigen Rundgänge durch das Gotteshaus finden mehrmals täglich statt und werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Die Domführungen dauern etwa 45 Minuten und beleuchten die Geschichte, Architektur und Kunstschätze der Kathedrale. Für Gruppen ab 10 Personen empfiehlt sich eine Voranmeldung. Zusätzlich gibt es spezielle thematische Touren, beispielsweise zu den Domorgeln mit kleinen Kostproben des imposanten Klangs. In den Sommermonaten werden auch kombinierte Besichtigungen angeboten, die den Dom mit anderen historischen Sehenswürdigkeiten der Bischofsstadt verbinden.

Wie unterscheidet sich der Dom St. Stephan von anderen Barockkirchen in Bayern?

Der Passauer Stephansdom hebt sich durch mehrere Besonderheiten von anderen bayerischen Barockkirchen ab. Seine außergewöhnliche Lage auf dem höchsten Punkt der Altstadt zwischen Inn und Donau verleiht dem Sakralbau eine dominierende Präsenz. Mit einer Kuppelhöhe von 70 Metern übertrifft er viele vergleichbare Gotteshäuser. Architektonisch beeindruckt der Dom durch die harmonische Verbindung italienischer und süddeutscher Barocktraditionen. Das Innere besticht durch sein strahlend weißes Erscheinungsbild mit Goldakzenten – im Gegensatz zu den oft farbintensiveren Ausmalungen anderer bayerischer Barockkirchen. Die monumentale Orgelanlage ist einzigartig in ihrer Dimension und klanglichen Vielfalt. Zudem bewahrt der Dom als ehemalige Fürstbischofskathedrale besondere historische Bedeutung.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Doms St. Stephan?

Für ein optimales Besuchserlebnis empfiehlt sich ein Aufenthalt im Passauer Dom während der Vormittagsstunden unter der Woche, wenn weniger Touristen unterwegs sind. Das Lichtspiel durch die Kirchenfenster ist besonders eindrucksvoll bei Sonnenschein zwischen 10 und 12 Uhr. Musikliebhabern sei ein Besuch während der täglichen Orgelkonzerte (meist um 12 Uhr) nahegelegt, bei denen die weltberühmte Domorgel erklingt. In der Adventszeit bietet der beleuchtete Dom mit seinen festlichen Konzerten eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. An katholischen Hochfesten kann man zudem feierliche Gottesdienste mit dem Domchor erleben. Zu beachten ist, dass während religiöser Zeremonien keine touristischen Besichtigungen möglich sind.

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