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Die Sendung Aktenzeichen XY ungelöst ist auch am 25.02.2026 eine feste Institution im deutschen Fernsehen und ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei und Bevölkerung. Seit Jahrzehnten unterstützt das ZDF-Format die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung schwerer Verbrechen. Moderator Rudi Cerne präsentiert monatlich reale Kriminalfälle und bittet die Zuschauer um Mithilfe – oft mit entscheidendem Erfolg.
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Aktenzeichen XY ungelöst ist eine der langlebigsten und erfolgreichsten Fahndungssendungen im deutschen Fernsehen. Das vom ZDF ausgestrahlte Format rekonstruiert unaufgeklärte Kriminalfälle und bittet die Zuschauer um Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen können. Die Sendung hat eine hohe Aufklärungsquote und ist ein wichtiges Instrument der Verbrechensbekämpfung.
In der Sendung vom 25. Februar 2026 präsentiert Rudi Cerne wieder mehrere ungelöste Kriminalfälle, bei denen die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen ist. Die Ermittler erhoffen sich durch die Ausstrahlung entscheidende neue Hinweise.
Ein zentraler Fall der aktuellen Sendung ist der Mord an der 16-jährigen Auszubildenden Seckin Caglar in Köln. Sie wurde am Abend des 16. Oktober 1991 auf ihrem Heimweg vergewaltigt und ermordet. Obwohl fast 35 Jahre vergangen sind, hofft die Kölner Kripo, durch die erneute Vorstellung des Falles bei Aktenzeichen XY ungelöst doch noch den Täter fassen zu können. Möglicherweise gibt es Zeugen, die damals aus Angst geschwiegen haben oder deren Erinnerungen durch die Rekonstruktion wieder geweckt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer Serie schwerer Sexualstraftaten, die sich zwischen 2020 und 2024 in Hamburg und Neumünster ereigneten. Ein unbekannter Mann hat dabei mehrere junge Frauen im Alter von 17 bis 19 Jahren angegriffen und vergewaltigt. Trotz gesicherter DNA-Spuren und eines Phantombildes konnte der Täter bisher nicht identifiziert werden. Die Ermittler des LKA Hamburg gehen von einem Serientäter aus und warnen vor seiner Vorgehensweise: Er spricht seine Opfer im öffentlichen Raum an, sucht das Gespräch und setzt sie dann massiv unter Druck.
Zudem werden zwei brutale Raubüberfälle aus Baden-Württemberg thematisiert. In Villingen-Schwenningen überfiel ein Täter am 28. November 2024 in nur 90 Sekunden eine Sparkassenfiliale und bedrohte Angestellte mit einem Messer. In Karlsruhe drangen im Juni 2024 zwei maskierte Männer nachts in das Haus eines älteren Ehepaares ein, bedrohten die Schlafenden und erbeuteten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro. In beiden Fällen hofft die Polizei auf Zeugenhinweise, die zur Identifizierung der Täter führen.
Auch im Jahr 2026 bleibt Aktenzeichen XY ungelöst ein fester Bestandteil des ZDF-Programms. Der Sender plant für das gesamte Jahr zwölf neue Ausgaben der Fahndungssendung. Die Ausstrahlung erfolgt in der Regel an einem Mittwochabend zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr.
Nach der heutigen Sendung am 25. Februar 2026 sind die nächsten bekannten Termine:
Alle Folgen sind nach der Ausstrahlung für einen begrenzten Zeitraum in der ZDF-Mediathek verfügbar. Dort können Zuschauer die Sendung im Livestream verfolgen oder später als Video-on-Demand abrufen.
Die Idee zur Sendung stammt von Eduard Zimmermann, der das Format 1967 ins Leben rief und bis 1997 moderierte. Das Grundprinzip ist bis heute unverändert: In enger Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden wie dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern werden ungelöste Kriminalfälle für das Fernsehpublikum aufbereitet. Im Fokus stehen dabei sogenannte Kapitaldelikte wie Mord, Raub oder schwere Sexualstraftaten.
Die Tathergänge werden in kurzen, filmischen Rekonstruktionen von Schauspielern nachgestellt. Diese Beiträge sollen den Zuschauern ein möglichst genaues Bild des Geschehens vermitteln. Im Anschluss werden im Studio konkrete Fragen an die Bevölkerung gerichtet: Wer hat etwas beobachtet? Wer kennt die abgebildeten Personen oder Gegenstände? Während und nach der Sendung können Zuschauer ihre Hinweise telefonisch an die zuständigen Polizeidienststellen oder ein zentrales Aufnahmestudio weitergeben.
Die Wirksamkeit von Aktenzeichen XY ungelöst ist beachtlich. Die Sendung ist nicht nur ein Quotenhit, sondern auch ein effektives Fahndungsinstrument. Laut einer offiziellen Statistik des ZDF konnten von den über 5.000 seit 1967 behandelten Fällen insgesamt 1.960 aufgeklärt werden. Dies entspricht einer Aufklärungsquote von 39,2 Prozent.
Die Erfolgsquote variiert je nach Deliktart. Bei Tötungsdelikten, die fast ein Drittel aller Fälle ausmachen, liegt die Quote bei über 41 Prozent. Oft sind es unscheinbare Details, die ein Zuschauer bemerkt und die den Ermittlern den entscheidenden neuen Ansatz liefern. Manchmal führt die öffentliche Fahndung auch dazu, dass der Druck auf den Täter oder sein Umfeld so groß wird, dass es zu einer Festnahme kommt. Der Erfolg der Sendung zeigt, wie wichtig die Zivilcourage und die Mithilfe der Bevölkerung bei der Verbrechensbekämpfung sind. Ein Beispiel für einen durch DNA-Spuren nach langer Zeit gelösten Fall ist der Cold Case aus Koblenz, der ebenfalls für Aufsehen sorgte.
Seit Januar 2002 ist Rudi Cerne das Gesicht von Aktenzeichen XY ungelöst. Der ehemalige Profi-Eiskunstläufer und ARD-Sportmoderator übernahm die Moderation von Butz Peters. Mit seiner ruhigen, sachlichen und einfühlsamen Art hat er das Format maßgeblich geprägt. Cerne schafft es, die oft brutalen und erschütternden Fälle seriös zu präsentieren, ohne voyeuristisch zu wirken. Er sieht seine Rolle als Bindeglied zwischen den Ermittlern und den Zuschauern und betont immer wieder die Bedeutung der Sendung für die Opfer und deren Angehörige.
Um auch ein jüngeres und digital-affines Publikum zu erreichen, hat das ZDF das Angebot rund um Aktenzeichen XY ungelöst in den letzten Jahren erweitert. Bereits seit November 2025 gibt es den YouTube-Kanal „ZDF True Crime“, auf dem Inhalte aus dem XY-Kosmos gebündelt werden.
Zudem ist der offizielle Podcast „Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen“ sehr erfolgreich. Darin sprechen Rudi Cerne und seine Co-Moderatoren Conny Neumeyer oder Nicola Haenisch-Korus über bereits gelöste Kriminalfälle und Cold Cases. Gemeinsam mit Ermittlern, Experten und manchmal auch Angehörigen werden die Hintergründe der Taten und die Herausforderungen bei den Ermittlungen beleuchtet. Dieses Format bietet die Möglichkeit, noch tiefer in die Fälle einzutauchen, als es in der Fernsehsendung möglich ist.
| Deliktart | Behandelte Fälle (bis 01/2026) | Geklärte Fälle (bis 01/2026) | Aufklärungsquote |
|---|---|---|---|
| Tötungsdelikte | 1683 | 684 | ca. 40,6% |
| Raubüberfälle | 1497 | 443 | ca. 29,6% |
| Einbrüche | 279 | 108 | ca. 38,7% |
Quelle: ZDF, Stand Januar 2026
Die nächste Ausgabe von „Aktenzeichen XY… ungelöst“ wird am Mittwoch, den 18. März 2026, um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
Die Sendung wird seit 2002 von Rudi Cerne moderiert. Er trat die Nachfolge von Eduard Zimmermann und Butz Peters an.
Während der Live-Sendung wird eine Telefonnummer eingeblendet, unter der Hinweise direkt an ein Aufnahmestudio weitergegeben werden können. Alternativ kann man sich jederzeit an jede Polizeidienststelle wenden oder die Online-Portale der Polizei nutzen.
Laut offiziellen Angaben des ZDF liegt die Aufklärungsquote bei rund 39 Prozent aller in der Sendung behandelten Fälle seit 1967.
Aktuelle Folgen sind nach der Ausstrahlung für eine begrenzte Zeit in der ZDF-Mediathek verfügbar. Ältere Fälle werden teilweise im Rahmen des Podcasts „Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen“ oder auf dem YouTube-Kanal „ZDF True Crime“ neu aufgerollt.
Aktenzeichen XY ungelöst bleibt auch nach über 50 Jahren ein unverzichtbares Instrument der Verbrechensbekämpfung und ein faszinierendes Fernsehformat. Die Sendung beweist eindrücklich, dass die Mithilfe der Bevölkerung oft der Schlüssel zum Erfolg polizeilicher Ermittlungen ist. Durch die Kombination aus klassischer Fernsehausstrahlung und modernen digitalen Angeboten wie Podcast und YouTube erreicht das Format heute mehr Menschen als je zuvor und trägt maßgeblich zur Aufklärung schwerer Straftaten bei. Themen wie die Messenger-Überwachung zeigen, wie sich Ermittlungsmethoden im digitalen Zeitalter verändern, doch die Mithilfe von Zeugen bleibt unersetzlich.
Facebook/Instagram: #AktenzeichenXY: In der heutigen Sendung wird ein 35 Jahre alter Mordfall aus Köln neu aufgerollt. Die Ermittler hoffen auf den entscheidenden Hinweis. Außerdem: Eine brutale Serie von Sexualstraftaten in Norddeutschland. Alle Infos zur Sendung und den Fällen bei uns. #TrueCrime #RudiCerne #ZDF #Fahndung #ColdCase
Twitter/X: Heute Abend, 20:15 Uhr im @ZDF: #AktenzeichenXY ungelöst. Im Fokus: Der Cold Case Seckin Caglar (16) von 1991 und eine Vergewaltigungsserie in Hamburg/Neumünster. Eure Hinweise können den Durchbruch bringen! #XY #Fahndung #Polizei
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