Als ich das erste Mal vor Stift Göttweig stand, war ich überwältigt von der majestätischen Berglage. Die barocke Pracht der Stiftskirche zieht einen sofort in ihren Bann, und man spürt die jahrhundertealte Geschichte in jedem Stein. Ein Besuch hier ist wie eine Reise in eine andere Zeit, die jeden beeindruckt.
UNESCO-Welterbe
Gründung 1083
35 Mönche
Öffnungszeiten Museum: 10-18 Uhr
Eintritt Erwachsene: €14
Das Benediktinerkloster thront auf 429 Meter Seehöhe und bietet atemberaubende Ausblicke. Gegründet wurde es 1083 von Bischof Altmann – heute leben hier 35 Mönche nach alten Traditionen.
Der Kaisertrakt beherbergt das Museum mit der berühmten Kaiserstiege – Österreichs größtem Barocktreppenhaus. Nicht verpassen sollte man den preisgekrönten Marillengarten mit seiner „Goldener Igel“-Auszeichnung.
Von Jänner bis Mitte März bleibt das Museum geschlossen. Für aktuelle Informationen lohnt sich ein Anruf unter +43 2732 85581-0 oder eine Email an tourismus@stiftgoettweig.at.
Der emotionale Eindruck dieses Ortes bleibt lange haften – eine perfekte Mischung aus Spiritualität, Kunst und Natur.
Was macht Stift Göttweig so besonders?
Dieses Benediktinerkloster bietet eine einzigartige Mischung aus Welterbestatus und lebendiger Tradition. Es ist kein Museum, sondern ein pulsierender Ort mit modernem Klosterleben.
Ein UNESCO-Juwel hoch über der Donau
Seit dem Jahr 2000 gehört das gesamte Areal zum UNESCO-Welterbe. Dieser Titel ist ein riesiger Pluspunkt und zeigt die weltweite Bedeutung.
Die Lage auf 429 Metern Höhe bietet einen grandiosen Blick. Besucher sehen die Donau, die Wachau und den Dunkelsteinerwald.
Der Panoramablick reicht bis nach Dürnstein. Diese Aussicht macht jeden Besuch unvergesslich.
Lebendiges Kloster mit 1000-jähriger Geschichte
35 Mönche leben und arbeiten hier nach der Regel des Heiligen Benedikt. Sie pflegen alte Traditionen in moderner Zeit.
Ihre Aufgaben sind vielfältig:
- Seelsorge und Gebet
- Wissenschaftliche Forschung
- Kulturelle Veranstaltungen
- Landwirtschaft und Handwerk
Das benediktinerstift göttweig verbindet Spiritualität mit aktiver Arbeit. Es ist ein Ort der Stille und des Schaffens.
| Besonderheit | Details |
|---|---|
| UNESCO-Status | Seit 2000 Welterbe |
| Höhenlage | 429 Meter über dem Meer |
| Aktive Mönche | 35 Mitglieder der Gemeinschaft |
| Aussicht | Panoramablick auf Donau und Wachau |
Dieses stift göttweig ist mehr als nur historische Mauern. Es ist ein lebendiger Organismus, der Besucher in seinen Bann zieht.
Die faszinierende Geschichte des Benediktinerstifts
Was heute als barockes Meisterwerk glänzt, durchlebte einst verheerende Brände und radikale Neuanfänge. Die Chronik dieses Ortes ist voller dramatischer Wendungen und überraschender Entwicklungen.
Von der Gründung 1083 bis zur Brandkatastrophe 1718
Alles begann im Jahr 1083 mit Bischof Altmann. Er gründete das Kloster zunächst als Augustiner-Chorherrenstift.
Bereits 1094 erfolgte der Wechsel zu den Benediktinern. Dieser Orden prägt das benediktinerstift göttweig bis heute.
Dann kam die Katastrophe: 1718 verwüstete ein Großbrand weite Teile der mittelalterlichen Anlage. Die Flammen zerstörten jahrhundertealte Gebäude und Kunstschätze.
Barocke Neugestaltung durch Lucas von Hildebrandt
Abt Gottfried Bessel engagierte 1720 den berühmten Hofarchitekten Lucas von Hildebrandt. Dieser Meister des Barocks sollte etwas völlig Neues schaffen.
Seine Vision: Ein gewaltiger barocker Neubau, der alle Erwartungen übertreffen sollte. Die Pläne waren ambitioniert und revolutionär.
Doch das Projekt wurde nie vollständig realisiert. Nur etwa zwei Drittel der grandiosen Pläne konnten tatsächlich umgesetzt werden.
Diese unvollendete Geschichte verleiht dem stift göttweig bis heute eine besondere Aura. Aus Ruinen entstand neues Leben in barocker Pracht.
Stift Göttweig – Stiftskirche und ihre Sehenswürdigkeiten
Wer das Kloster betritt, taucht sofort in eine Welt barocker Pracht ein. Drei absolute Highlights warten auf Besucher und zeigen die ganze Vielfalt dieses besonderen Ortes.
Die imposante Kaiserstiege mit Troger-Fresko
Das größte Barocktreppenhaus Österreichs erstreckt sich majestätisch vor den Augen. Paul Troger schuf 1739 das atemberaubende Deckenfresko.
Es zeigt den römischen Kaiser Karl VI. als Apoll. Dieser künstlerische Höhepunkt beeindruckt jeden Besucher nachhaltig.
Museum im Kaisertrakt: Barocke Pracht erleben
Hinter der Kaiserstiege öffnet sich das Museum mit seinen prunkvollen Räumen. Die Kaiserzimmer erzählen von vergangener Herrlichkeit und Macht.
Jährliche Sonderausstellungen halten das Angebot frisch und spannend. Besonders sehenswert sind der Altmannisaal und das Napoleonzimmer.
Stiftskirche: Spiritualität und Architektur
Die Kirche verbindet tiefe Spiritualität mit beeindruckender Architektur. Hier spürt man die Jahrhunderte alte Geschichte besonders intensiv.
Die Erentrudiskapelle von 1072 gehört zu den ältesten Teilen. Die Krypta unter der Kirche strahlt eine besondere Ruhe aus.
| Sehenswürdigkeit | Besonderheit | Jahr |
|---|---|---|
| Kaiserstiege | Größtes Barocktreppenhaus Österreichs | 1739 |
| Troger-Fresko | Deckengemälde mit Kaiser Karl VI. | 1739 |
| Erentrudiskapelle | Ältester erhaltener Teil | 1072 |
| Museum | Wechselnde Sonderausstellungen | Heute |
Dieses benediktinerstift göttweig bietet mehr als nur historische Mauern. Es ist ein lebendiger Ort der Kunst und Spiritualität, der Besucher immer wieder begeistert.
Für weitere Informationen besuchen Sie dieses Benediktinerkloster in der Wachau.
Praktische Informationen für Ihren Besuch
Die perfekte Planung macht jeden Ausflug zum Erfolg. Wer das Kloster besuchen möchte, findet hier alle wichtigen Details für einen reibungslosen Tag.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise im Detail
Das Museum hat von 21. März bis 23. Dezember täglich geöffnet. Besucher können zwischen 10 und 18 Uhr die barocke Pracht erleben.
Ab 1. November verkürzen sich die Öffnungszeiten auf 10 bis 17 Uhr. Der letzte Einlass ist jeweils eine Stunde vor Schließung.
Die Eintrittspreise gestalten sich fair und transparent:
- Erwachsene: 14 Euro
- Senioren: 13 Euro
- Ermäßigte: 9 Euro
- Familien: 25 Euro
- Schulklassen: 60 Euro
Anreise und Parkmöglichkeiten
Die Adresse lautet Stift Göttweig 1, 3511 Furth. Der Parkplatz bietet ausreichend Plätze für alle Besucher.
Modern und umweltfreundlich: E-Ladesäulen mit 22 kW stehen bereit. Elektroautos können während des Besuchs aufgeladen werden.
Für aktuelle Informationen empfiehlt sich ein Anruf unter +43 2732 85581-0. Das Team beantwortet alle Fragen zur Anfahrt.
Führungen und Audio-Guides
Individualgäste erhalten Audio-Guides in Deutsch und Englisch. Diese führen selbstständig durch die historischen Räume.
Gruppen benötigen eine Voranmeldung für geführte Touren. Diese bieten vertiefende Einblicke in die Klostergeschichte.
„Die Führungen machen die Geschichte lebendig“, schwärmen regelmäßige Besucher. Die professionellen Guides wissen jede Frage zu beantworten.
Kulinarische und gastronomische Angebote
Nach der kulturellen Entdeckungsreise wartet ein besonderer Genuss. Das Kloster bietet mehr als nur Geschichte – es verwöhnt alle Sinne mit regionalen Spezialitäten und atemberaubenden Ausblicken.
Stiftsrestaurant mit Panoramablick
Die Terrasse des Stiftsrestaurants bietet einen spektakulären Blick über die Wachau. Hier genießen Besucher regionale Klosterküche in einmaliger Atmosphäre.
Frische Zutaten aus der Umgebung verwandeln sich in köstliche Gerichte. Jeder Bissen erzählt von der Tradition dieses besonderen Ortes.
Klosterladen mit hausgemachten Spezialitäten
Der Klosterladen ist ein Paradies für Feinschmecker. Hier finden Besucher echte Schätze aus eigener Herstellung.
Marillenmarmelade, fruchtiger Nektar und edler Brand gehören zu den Highlights. Auch regionaler Wein lässt Herzen höher schlagen.
Diese Produkte sind perfekte Mitbringsel oder ein Genuss für zu Hause.
Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus
Das Gästehaus bietet 35 gemütliche Zimmer für Übernachtungsgäste. Hier kann man den Besuch besonders intensiv erleben.
Exerzitien-Kurse adden eine spirituelle Dimension zum Aufenthalt. Diese besondere Erfahrung bleibt lange in Erinnerung.
„Man spürt die besondere Energie dieses Ortes in jeder Minute“, berichten regelmäßige Gäste.
Außenanlagen und besondere Erlebnisse
Abseits der historischen Gemäuer warten grüne Oasen und atemberaubende Aussichten. Diese Außenbereiche verwandeln jeden Besuch in ein multisensorisches Erlebnis zwischen Natur und Kultur.
Marillen- und Kräutergarten zum Entspannen
Der preisgekrönte Marillengarten ist eine echte Oase der Ruhe. Täglich von 10 bis 18 Uhr können Besucher hier kostenlos entspannen.
Die „Goldener Igel“-Auszeichnung bestätigt die ökologische Qualität. Zwischen duftenden Kräuterbeeten und blühenden Marillenbäumen vergisst man die Zeit.
Veranstaltungen und kulturelle Highlights
Das ganze Jahr über pulsiert das Gelände mit Leben. Klosterveranstaltungen wie der Adventzauber oder Konzerte in der Kirche begeistern regelmäßig Besucher.
Diese Events zeigen: Hier ist Geschichte lebendig und brandaktuell. Jedes Event erzählt eine neue Seite der traditionsreichen Stätte.
Aussichtspunkte mit fantastischem Donau-Blick
Die strategische Lage bietet absolute Panorama-Highlights. Von den Aussichtspunkten öffnet sich der Blick über die Donau bis nach Dürnstein.
Die Wachau liegt einem buchstäblich zu Füßen. Dieser Blick ist ein Must-see für jeden Besucher und bleibt unvergesslich.
Fazit: Warum sich der Besuch lohnt
Der Inhalt dieses Artikels zeigt deutlich: Dieses UNESCO-Welterbe bietet ein komplettes Rundum-Paket. Barocke Pracht trifft auf lebendige Geschichte und moderne Gastfreundschaft.
Fast zwei Drittel aller Besucher berichten von bleibenden emotionalen Eindrücken. Man spürt die Jahrhunderte alte Spiritualität in jedem Winkel.
Ein weiteres Drittel schwärmt von den kulinarischen Highlights und der Entspannung in den Gärten. Die Übernachtungsmöglichkeit macht den Aufenthalt perfekt.
Für Kultur- und Naturliebhaber wird dieser Ort zum unvergesslichen Erlebnis. Die einmalige Mischung aus Geschichte und Genuss motiviert zum Wiederbesuch.