Touristen in der Altstadt mit der beeindruckenden Kirche, umgeben von grünen Hügeln und Bergen in einer idyllischen Kulisse.
Als ich zum ersten Mal vor der Basilika Mariazell stand, spürte ich sofort diese besondere Energie, die diesen Ort umgibt. Die Jahrhunderte alte Geschichte scheint in jedem Stein zu leben und erzählt von unzähligen Pilgern, die hier Trost fanden.
Dieses Gefühl der Verbundenheit macht Mariazell zu mehr als nur einer Sehenswürdigkeit – es ist ein Ort der Begegnung und inneren Einkehr.
Die überwältigende Größe des Bauwerks beeindruckt jeden Besucher. Gotik und Barock verschmelzen hier zu einem einzigartigen architektonischen Meisterwerk.
Für viele wird der Besuch zu einem emotionalen Erlebnis, das Generationen und Kulturen verbindet. Selbst junge Besucher spüren die besondere Atmosphäre dieses lebendigen Wallfahrtsortes.
Mehr Informationen zum Besuch helfen bei der Planung Ihres Aufenthalts. Die spirituelle Bedeutung des Ortes bleibt trotz moderner Zeiten ungebrochen.
Die Geschichte dieses Ortes liest sich wie ein spannendes Abenteuerbuch. Was mit einer kleinen Holzhütte begann, wurde zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas.
Alles startete an einem kalten Wintertag. Am 21. Dezember 1157 baute ein Benediktinermönch eine einfache Zelle im Wald. Er brachte eine geschnitzte Marienstatue mit.
Schon 1243 wurde der Ort erstmals urkundlich als „Cell“ erwähnt. Die kleine Holzkapelle zog immer mehr Gläubige an. 1344 erhielt Mariazell sogar das Marktrecht.
Der große Durchbruch kam 1399. Papst Bonifaz IX. gewährte einen vollkommenen Ablass. Dies löste einen wahren Pilgerboom aus. Um 1400 gab es bereits zwei Dutzend Votivgaben-Stände.
Die Habsburger Dynastie vertraute diesem Ort besonders. Sie übergaben ihr persönliches Schicksal und das ganze Land unter den Schutz Marias.
Die Herrscher machten den Wallfahrtsort zum Nationalheiligtum Österreichs. Ihr Einfluss half, die Kirche weiter auszubauen. Die ständig wachsenden Pilgerzahlen machten Erweiterungen notwendig.
Schon im 15. Jahrhundert kamen Pilger aus ganz Europa. Aus Bayern, Böhmen, Frankreich und Italien. Aber auch aus Kroatien, Polen und Ungarn.
1948 wurde Mariazell zur Stadt erhoben. Dies geschah trotz der kleinen Einwohnerzahl. Die kulturelle Bedeutung war einfach zu groß.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 änderte sich alles wieder. Pilger aus Osteuropa konnten endlich wieder ungehindert kommen. Die internationale Gemeinschaft war wieder vereint.
Die Öffnungszeiten der historischen Stätte sind heute von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Mehr über die geschichtliche Entwicklung erfahren Besucher bei Führungen.
Diese lebendige Geschichte spürt man in jedem Stein des Bauwerks. Sie verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise.
Ein architektonisches Wunder erwartet Besucher beim Eintreten in das Gotteshaus. Die Baukunst vereint Stilepochen auf einzigartige Weise.
Zwei mächtige Barocktürme flankieren den schlanken gotischen Mittelturm. Dieser dramatische Kontrast beeindruckt jeden Betrachter.
Die Kuppel überwölbt den Ostteil des Bauwerks. Terrakottafarbige Pilaster schmücken die weißen Wände. Gotik und Barock verschmelzen hier zu einer Einheit.
„Diese Architektur verbindet Jahrhunderte in einem atemberaubenden Zusammenspiel“
Die Nord- und Südschatzkammer bewahren jahrhundertealte Schätze. Votivbilder und Mirakelbilder erzählen persönliche Geschichten.
In der Nordschatzkammer findet sich ein besonderes Bild. König Ludwig I. von Ungarn stiftete es als Zeichen seiner Verehrung. Bis 10 Uhr morgens dient dieser Raum manchmal als Gottesdienstraum.
Die Südschatzkammer zeigt Gaben aus kaiserlichen Häusern. Jedes Stück spiegelt europäische Geschichte wider. Seit 1996 sind diese Schätze modern präsentiert.
| Schatzkammer | Besondere Stücke | Öffnungszeiten |
|---|---|---|
| Nordschatzkammer | Votivbild von König Ludwig I. | Bis 10 Uhr als Gottesdienstraum |
| Südschatzkammer | Kaiserliche Gaben | Täglich zugänglich |
| Westempore | Historische Galerien | Bei Führungen |
Das Gnadenbild bildet das spirituelle Zentrum. Eine spätromanische Statue zeigt die Gottesmutter mit Kind auf dem rechten Arm.
Seit der Steirischen Landesausstellung 1996 wird sie neu präsentiert. Millionen Pilger zog diese Statue über die Jahrhunderte an. Ihre Ausstrahlung bleibt ungebrochen.
Dieses Kunstwerk verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Es ist das Herzstück des gesamten Wallfahrtsortes.
Planung ist alles bei einem Besuch dieses besonderen Ortes. Mit den richtigen Tipps wird Ihr Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Türen stehen täglich von 6 bis 20 Uhr offen. Diese langen Öffnungszeiten ermöglichen flexible Besuchsplanung.
Besonders magisch sind die Abendstunden. Die Lichterprozessionen im Mai bieten spezielle Atmosphäre. Dann gelten verlängerte Öffnungszeiten.
Für ruhige Momente empfehlen sich die Morgenstunden. Vor 10 Uhr herrscht meistens weniger Betrieb.
Die Anreise gestaltet sich einfach für Familien und junge Besucher. Gut ausgebaute Straßen führen direkt zum Ziel.
Ausreichend Parkplätze stehen rund um das Gelände zur Verfügung. Besucher finden problemlos einen Parkplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel bieten regelmäßige Verbindungen. Busse und Züge halten in unmittelbarer Nähe.
Regelmäßige Gottesdienste finden außerhalb der Mittagszeit statt. Von 12 bis 14 Uhr ist eine Pause eingeplant.
Messfeiern, Andachten und das Bußsakrament sind täglich möglich. Gruppen melden sich im Wallfahrtsbüro an.
Führungen sind derzeit nicht verfügbar. Doch die Selbsterkundung bietet viele Entdeckungsmöglichkeiten.
Zwei Papstbesuche prägten die jüngere Geschichte. 1983 und 2007 kam das Oberhaupt der Kirche persönlich.
Regelmäßige Events begeistern die Besucher. Behindertenzüge, Fußwallfahrten und ungarische Pilgergruppen sind häufig zu Gast.
Die Wallfahrt der Vielfalt 1996 bleibt unvergessen. Tausende pilgerten damals zur Basilika Mariazell.
| Veranstaltungstyp | Häufigkeit | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Lichterprozessionen | Mai | Verlängerte Öffnungszeiten |
| Fußwallfahrten | Regelmäßig | Traditionelle Pilgerwege |
| Internationale Treffen | Jährlich | Pilger aus ganz Europa |
| Spezialgottesdienste | Nach Bedarf | Gruppenanmeldung erforderlich |
Kontaktieren Sie Pater Michael Staberl für individuelle Anfragen. Das Wallfahrtsbüro unter Benedictusplatz 1, 8630 Mariazell, ist unter (0043) 3882 2595-0 erreichbar.
Der Wallfahrtskalender und Informationen zu Pilgerwegen finden sich auf der Homepage. Planen Sie Ihren Besuch mit den aktuellen Daten.
Dieser Ort gehört zur europäischen Spitzenliga der Wallfahrtsorte. Zusammen mit Fatima, Lourdes und anderen bedeutenden Stätten.
Dieser besondere Ort ist mehr als nur ein Gebäude. Er ist das Herz der österreichischen Wallfahrt und verbindet Menschen über Grenzen hinweg.
Junge und alte Besucher spüren hier die kraftvolle Energie. Über eine Million Menschen kommen jährlich – das spricht für sich!
Architektonische Pracht trifft auf tiefen Glauben. Moderne Bedeutung paart sich mit jahrhundertealter Tradition.
Ein Besuch lohnt sich für jeden. Erleben Sie selbst, warum dieser Ort Generationen und Nationen verbindet.
Die Zukunft dieses einzigartigen Zentrums bleibt strahlend hell. Mariazell wird weiter Pilger aus aller Welt begeistern.
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