„Besonders diejenigen, die unser totes Kind mit dem Abscheulichsten beleidigt haben, will ich vor Gericht in die Augen sehen“, sagte Lisa-Marie Straube gegenüber der „Bild“-Zeitung. Nach dem tragischen Tod ihres Babys Xavi sehen sich Influencerin Lisa-Marie Straube und ihr Mann Furkan Akkaya einer Welle von Hasskommentaren im Netz ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen wegen der menschenverachtenden Hasskommentare nach dem Baby Tod aufgenommen. Hasskommentare Baby Tod steht dabei im Mittelpunkt.

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- Hasskommentare nach Baby Tod: Staatsanwaltschaft ermittelt
- Lisa-Marie Straube: Von „Temptation Island“ zum Familienglück und zur Tragödie
- Wie gehen Influencer mit Hasskommentaren um?
- Die Rolle der Staatsanwaltschaft
- Lisa-Marie Straube privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Lisa-Marie Straube | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Lisa-Marie Straube |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf | Influencerin |
| Bekannt durch | Temptation Island |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Furkan Akkaya |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | @lisamarie_straube (Instagram, 640k Follower) |
Hasskommentare nach Baby Tod: Staatsanwaltschaft ermittelt
Wie Stern berichtet, beschäftigen verächtliche Internetkommentare zum plötzlichen Tod des Babys von Lisa-Marie Straube und Furkan Akkaya nun die Staatsanwaltschaft. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte gegenüber der dpa, dass ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Dortmund gegen einen Beschuldigten aus Salzgitter übernommen wurde.
Die Influencerin hatte ein Posting im Internet zur Anzeige gebracht, in dem ihr und ihrem Partner vorgeworfen wurde, den Tod ihres Kindes öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Dabei wurde unter anderem behauptet, dem toten Kind gehe es jetzt besser. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob die Äußerungen strafrechtlich als Beleidigung oder als – wenn auch pietätlose – Meinungsäußerung zu bewerten sind.
Beleidigung ist in Deutschland gemäß § 185 StGB strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet werden. Bei übler Nachrede oder Verleumdung können die Strafen noch höher ausfallen.
Lisa-Marie Straube: Von „Temptation Island“ zum Familienglück und zur Tragödie
Lisa-Marie Straube erlangte zunächst Bekanntheit durch ihre Teilnahme an der RTL-Treuetest-Realityshow „Temptation Island“. Dort stellte sie ihre Beziehung auf die Probe und meisterte die Herausforderungen, die das Format mit sich brachte. Im Anschluss an die Sendung heiratete sie ihren Partner Furkan Akkaya. Das Paar schien sein Glück gefunden zu haben, als sie zwei Kinder bekamen. Die junge Familie teilte ihr Leben gerne mit ihren Followern auf Instagram, wo Lisa-Marie Straube eine große Fangemeinde aufgebaut hat. (Lesen Sie auch: Suchbild Hunde Alter: Wie viele Sehen Sie…)
Im Februar dieses Jahres erreichte die Follower dann die schreckliche Nachricht: Der jüngste Sohn der Familie, Xavi, war im Alter von nur vier Monaten plötzlich verstorben. Die Anteilnahme war groß, doch leider blieben auch Hasskommentare nicht aus. Diese unsäglichen Äußerungen richteten sich nicht nur gegen die Eltern, sondern beleidigten auch das tote Kind auf das Übelste.
Wie gehen Influencer mit Hasskommentaren um?
Der Fall Lisa-Marie Straube ist kein Einzelfall. Immer wieder sehen sich Influencer mit Hasskommentaren, Beleidigungen und Drohungen konfrontiert. Viele Betroffene versuchen, die Kommentare zu ignorieren oder zu löschen. Einige gehen jedoch auch juristisch gegen die Verfasser vor. Die Plattformen selbst sind ebenfalls gefordert, gegen Hassrede vorzugehen und ihre Nutzer besser zu schützen. Es gibt verschiedene Beratungsstellen und Initiativen, die Betroffenen Unterstützung anbieten.
Für Lisa-Marie Straube war es wichtig, ein Zeichen zu setzen und gegen die Hasskommentare vorzugehen. „Besonders diejenigen, die unser totes Kind mit dem Abscheulichsten beleidigt haben, will ich vor Gericht in die Augen sehen“, sagte sie gegenüber der „Bild“-Zeitung. Sie erstattete mehrere Anzeigen gegen die Verfasser solcher Hasskommentare.
Hassrede ist nicht nur ein Problem für Prominente und Influencer. Jeder kann Opfer von Hasskommentaren im Netz werden. Es ist wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich zur Wehr zu setzen. Melden Sie Hasskommentare bei der Plattform und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige bei der Polizei.
Die Rolle der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob die Äußerungen der Beschuldigten strafrechtlich relevant sind. Dabei wird unter anderem geprüft, ob die Kommentare als Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung zu werten sind. Auch der Tatbestand der Volksverhetzung kann in Betracht kommen, wenn die Kommentare geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. (Lesen Sie auch: Radioaktive Orte: Wo die Gefahr Unsichtbar Lauert)
Das Verfahren gegen den Beschuldigten aus Salzgitter wurde von der Staatsanwaltschaft Dortmund nach Niedersachsen verlegt, da sich dort der Wohnsitz des Beschuldigten befindet. Ein weiteres Ermittlungsverfahren soll wegen des Wohnsitzes eines weiteren möglichen Verfassers von der Staatsanwaltschaft in Wuppertal geprüft werden. Es bleibt abzuwarten, wie die Ermittlungen ausgehen und welche Konsequenzen die Verfasser der Hasskommentare zu tragen haben werden. Die Arbeit der Staatsanwaltschaft ist ein wichtiger Schritt, um gegen Hassrede im Netz vorzugehen und die Opfer zu schützen.
Lisa-Marie Straube privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über das Privatleben von Lisa-Marie Straube ist aktuell wenig bekannt, abgesehen von den öffentlichen Informationen, die sie selbst auf ihren Social-Media-Kanälen teilt. Nach dem Tod ihres Sohnes hat sie sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Es ist verständlich, dass sie und ihr Mann Furkan Akkaya Zeit für sich brauchen, um mit dem Verlust fertig zu werden.
Ihre Instagram-Seite, auf der sie zuvor regelmäßig Einblicke in ihr Familienleben gewährte, ist seit dem tragischen Ereignis deutlich ruhiger geworden. Es ist jedoch zu erwarten, dass sie sich nach einer gewissen Zeit wieder ihren Followern zuwenden wird, möglicherweise auch, um auf das Thema Hass im Netz aufmerksam zu machen und andere Betroffene zu ermutigen, sich zur Wehr zu setzen.
Es bleibt zu hoffen, dass Lisa-Marie Straube und Furkan Akkaya die Kraft finden, mit dem Verlust ihres Sohnes umzugehen und sich von den Hasskommentaren nicht unterkriegen zu lassen. Die Anteilnahme vieler Menschen und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind ein Zeichen, dass Hassrede im Netz nicht toleriert wird und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Lisa-Marie Straube?
Das genaue Alter von Lisa-Marie Straube ist nicht öffentlich bekannt. Da sie jedoch durch ihre Teilnahme an der Reality-Show „Temptation Island“ bekannt wurde, dürfte sie sich im jungen Erwachsenenalter befinden.
Hat Lisa-Marie Straube einen Partner/ist sie verheiratet?
Lisa-Marie Straube ist mit Furkan Akkaya verheiratet. Die beiden lernten sich bei „Temptation Island“ kennen und lieben. Nach der Sendung gaben sie sich das Ja-Wort und gründeten eine Familie.
Hat Lisa-Marie Straube Kinder?
Lisa-Marie Straube und Furkan Akkaya haben zwei Kinder. Ihr jüngster Sohn, Xavi, verstarb jedoch im Februar 2024 im Alter von nur vier Monaten. Die Familie trauert um den Verlust.
Was sind Hasskommentare und warum sind sie so schädlich?
Hasskommentare sind beleidigende, verletzende oder bedrohende Äußerungen, die im Internet verbreitet werden. Sie können für die Betroffenen sehr belastend sein und zu psychischen Problemen führen. Zudem können sie den öffentlichen Diskurs vergiften und zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen. (Lesen Sie auch: Tchibo ALDI Prozess: Revision im Kaffeepreis-Streit!)
Was kann man gegen Hasskommentare tun?
Gegen Hasskommentare kann man sich auf verschiedene Weise zur Wehr setzen. Man kann die Kommentare bei der Plattform melden, den Verfasser blockieren oder juristisch gegen ihn vorgehen. Zudem ist es wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Der Fall Lisa-Marie Straube verdeutlicht auf tragische Weise, wie schnell aus Anteilnahme und Mitgefühl blanker Hass werden kann. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind ein wichtiges Signal, dass solche Entgleisungen nicht toleriert werden und Konsequenzen haben müssen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und dass Lisa-Marie Straube und Furkan Akkaya die Kraft finden, mit dem Verlust ihres Sohnes und den menschenverachtenden Hasskommentaren umzugehen.




