Der Pollenflug ist aktuell in Teilen Deutschlands eine Belastung für Allergiker. Besonders betroffen sind derzeit Hessen und Rheinland-Pfalz, wo Hasel und Erle in teils mäßiger bis starker Konzentration fliegen. Die plötzliche Zunahme des Pollenflugs ist auf die milden Temperaturen und trockenen Wetterbedingungen zurückzuführen, die nach einer Phase mit Regen und Kälte eingesetzt haben.

Pollenflug: Ein wiederkehrendes Phänomen
Pollenflug ist ein natürlicher Prozess, der jedes Jahr auftritt, wenn Pflanzen ihre Pollen freisetzen, um sich fortzupflanzen. Die Intensität und Dauer des Pollenflugs hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Pflanzenart, das Wetter und die geografische Lage. Für viele Menschen ist der Pollenflug jedoch mit unangenehmen Symptomen wie tränenden Augen, laufender Nase und Niesreiz verbunden. Diese Symptome treten auf, wenn das Immunsystem auf die Pollen reagiert und eine allergische Reaktion auslöst. (Lesen Sie auch: Wetter Würzburg: Aktuelle Prognose mit Schnee &…)
Die Auswirkungen des Pollenflugs auf die menschliche Gesundheit sind vielfältig und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben den genannten Symptomen können auch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Atembeschwerden auftreten. In schweren Fällen kann eine Pollenallergie sogar zu Asthma führen. Es ist daher wichtig, sich über den aktuellen Pollenflug zu informieren und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung zu reduzieren.
Aktuelle Entwicklung des Pollenflugs in Hessen und Rheinland-Pfalz
Wie die Tagesschau berichtet, sind in Rheinland-Pfalz vor allem das Rheintal und die Städte von einer hohen Pollenkonzentration betroffen. Im Mittelgebirge ist die Belastung hingegen geringer. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) meldet, dass bereits ein milder Abschnitt ausreiche, um die Pollenkurve nach oben schnellen zu lassen. Regen und Kälte können die Werte zwar kurzzeitig senken, doch bei trockenem Wetter setzen Hasel und Erle in kurzer Zeit große Mengen an Pollen frei. (Lesen Sie auch: Wetter Magdeburg: Amtliche Warnung vor Sturmböen (Update))
Auch in Hessen leiden Allergiker unter dem aktuellen Pollenflug. Laut Hessenschau sind vor allem die Erlenpollen in mindestens mäßiger, in Südhessen sogar in starker Konzentration unterwegs. Im äußersten Norden Hessens ist die Belastung noch nicht ganz so hoch. Der hr-Wetterexperte Stefan Laps erklärte, dass die milde Luft vom Atlantik die Ausbreitung der Pollen begünstigt. Besonders ab Mitte der Woche wird ein Hochdruckgebiet mit viel Sonnenschein über Hessen erwartet, was die Situation für Allergiker weiter verschärfen könnte.
Auswirkungen auf Allergiker und Empfehlungen
Für Allergiker bedeutet der aktuelle Pollenflug eine große Belastung. Triefende Augen, schniefende Nasen und ständiger Niesreiz können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, sich über die aktuelle Pollenbelastung zu informieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören: (Lesen Sie auch: wetter.com: Test der App, Radar & Vorhersage-Genauigkeit)
- Regelmäßiges Lüften der Wohnung, vorzugsweise in den frühen Morgenstunden oder nach Regenschauern, wenn die Pollenkonzentration geringer ist.
- Tragen von Pollenfiltern in der Nase oder im Auto.
- Waschen der Haare vor dem Schlafengehen, um Pollen zu entfernen.
- Vermeidung von Aufenthalten im Freien während der Hauptflugzeiten der Pollen.
- Einnahme von Antihistaminika oder anderen Medikamenten nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.
Die richtigen Informationen und Verhaltensweisen können helfen, die Allergiesaison besser zu überstehen. Es ist auch ratsam, einen Allergologen aufzusuchen, um die spezifischen Auslöser der Allergie zu identifizieren und eine individuelle Therapie zu entwickeln.

Pollenflug aktuell: Was bedeutet das für die kommenden Wochen?
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Pollensaison bereits in vollem Gange ist. Es ist davon auszugehen, dass die Belastung durch Hasel- und Erlenpollen in den kommenden Wochen weiter zunehmen wird. Zudem werden bald auch andere Pflanzenarten wie Birke, Esche und Gräser ihre Pollen freisetzen, was die Situation für Allergiker zusätzlich verschärfen könnte. Es ist daher ratsam, sich frühzeitig auf die Pollensaison vorzubereiten und die genannten Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung zu reduzieren. (Lesen Sie auch: Wetter Remscheid: Schneefall & Glätte am 19.02.2026)
Tabelle: Pollenflugkalender für die häufigsten Allergieauslöser
| Pflanzenart | Hauptflugzeit |
|---|---|
| Hasel | Januar bis April |
| Erle | Februar bis April |
| Birke | März bis Mai |
| Esche | April bis Mai |
| Gräser | Mai bis August |
| Ambrosia | August bis Oktober |
Häufig gestellte Fragen zu pollenflug aktuell
Welche Pollen sind aktuell die Hauptauslöser für Allergien?
Aktuell sind vor allem Hasel- und Erlenpollen die Hauptauslöser für allergische Reaktionen. Diese beiden Pflanzenarten blühen früh im Jahr und setzen große Mengen an Pollen frei, die bei vielen Menschen allergische Symptome hervorrufen können.
Wie kann ich mich vor den aktuellen Pollen schützen?
Um sich vor den aktuellen Pollen zu schützen, sollten Sie regelmäßig lüften, Pollenfilter in der Nase oder im Auto tragen, die Haare vor dem Schlafengehen waschen und Aufenthalte im Freien während der Hauptflugzeiten vermeiden. Bei Bedarf können auch Antihistaminika eingenommen werden.
Wo ist die aktuelle Pollenbelastung besonders hoch?
Die aktuelle Pollenbelastung ist besonders hoch in Regionen mit mildem Klima und trockenem Wetter. In Rheinland-Pfalz sind vor allem das Rheintal und die Städte betroffen, während in Hessen die Erlenpollen in Südhessen in starker Konzentration fliegen.
Welche Rolle spielt das Wetter beim aktuellen Pollenflug?
Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle beim Pollenflug. Milde Temperaturen und trockene Phasen begünstigen die Ausbreitung der Pollen, während Regen und Kälte die Werte oft senken, weil Pollen zu Boden gedrückt werden und Pflanzen sich langsamer entwickeln.
Wann ist mit einer Entspannung der aktuellen Pollenflug-Situation zu rechnen?
Eine Entspannung der aktuellen Pollenflug-Situation ist von den Wetterbedingungen abhängig. Anhaltende Regenfälle und kühlere Temperaturen können die Pollenkonzentration reduzieren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Belastung durch Hasel- und Erlenpollen in den kommenden Wochen zunächst weiter zunehmen wird.
