Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gegen den chinesischen Online-Händler Shein eingeleitet. Im Fokus stehen dabei der Vertrieb von Produkten, die als illegal eingestuft werden, darunter auch der Verkauf von Shein Kindersexpuppen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, nicht ausreichend gegen den Vertrieb solcher Produkte vorzugehen und den Verbraucherschutz zu vernachlässigen.
Die EU-Kommission hat ein formelles Verfahren gegen Shein eingeleitet. Verbraucher sollten:
Die EU-Kommission hat das Verfahren gegen Shein eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass der Online-Händler nicht ausreichend gegen den Vertrieb illegaler Produkte vorgeht. Wie Stern berichtet, wurden auf der Plattform unter anderem kindlich aussehende Sexpuppen angeboten, was einen klaren Verstoß gegen den Kinder- und Jugendschutz darstellt. Solche Produkte können als Kinderpornografie eingestuft werden und sind in den meisten Ländern illegal. Die Kommission will nun prüfen, ob Shein genügend Maßnahmen ergreift, um solche Angebote zu verhindern und den Verbraucherschutz zu gewährleisten.
Neben dem Verkauf von Shein Kindersexpuppen stehen noch weitere Vorwürfe im Raum. So sollen Kundinnen und Kunden zeitweise auch genehmigungspflichtige Waffen sowie Medikamente auf dem Online-Marktplatz erwerben können. Das Unternehmen hatte diese Angebote nach öffentlicher Kritik zwar von seiner Seite genommen, doch die EU-Kommission will nun klären, wie es überhaupt dazu kommen konnte und ob Shein ausreichend Vorkehrungen trifft, um solche Verstöße in Zukunft zu verhindern. (Lesen Sie auch: Shein Illegale Produkte: EU Nimmt Vertrieb Ins…)
Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die unrealistisch günstig erscheinen. Oftmals handelt es sich dabei um Fälschungen oder illegale Produkte.
Der Online-Riese hat angekündigt, bei dem Verfahren mit der EU-Kommission zusammenarbeiten zu wollen. „Wir teilen das Ziel der Kommission, eine sichere und vertrauenswürdige Online-Umgebung zu gewährleisten, und werden uns weiterhin konstruktiv an diesem Verfahren beteiligen“, teilte Shein mit. Seit den vergangenen Vorfällen habe es bereits eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen gegeben – etwa bei altersbeschränkten Produkten. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Bedenken der EU-Kommission auszuräumen, wird sich im Laufe des Verfahrens zeigen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den Belohnungssystemen und Algorithmen, die Shein einsetzt. Die EU-Kommission befürchtet, dass diese Systeme süchtig machend wirken und Kundinnen und Kunden zu mehr Konsum animieren könnten. So sollen etwa Punkte- und Belohnungssysteme dazu führen, dass Nutzerinnen und Nutzer immer wieder auf der Plattform einkaufen, um weitere Vorteile zu erhalten. Auch die Transparenz der Empfehlungen, mit denen Shein seinen Nutzern Produkte per Algorithmus vorschlägt, wird hinterfragt. Das europäische Recht schreibt großen Plattformen vor, die wesentlichen Parameter ihrer Algorithmen offenzulegen, damit Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehen können, wie die Empfehlungen zustande kommen.
Setzen Sie sich ein monatliches Budget für Online-Shopping und überschreiten Sie dieses nicht. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre Ausgaben. (Lesen Sie auch: Längere Arbeitszeiten: Fatal für Wirtschaft und Gesundheit?)
Sollte die EU-Kommission zu dem Schluss kommen, dass Shein gegen europäisches Recht verstößt, drohen dem Unternehmen empfindliche Strafen. Diese können von hohen Geldbußen bis hin zu Auflagen reichen, die Shein dazu verpflichten, seine Geschäftspraktiken zu ändern. Im Extremfall könnte die EU-Kommission sogar die Sperrung der Plattform in der Europäischen Union anordnen. Frankreich hatte bereits einen Antrag auf eine dreimonatige Blockade von Shein gestellt, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Die Untersuchung der EU-Kommission soll nun Klarheit darüber bringen, ob und welche Maßnahmen gegen Shein erforderlich sind.
Rückrufe und Warnungen im Online-Handel sind leider keine Seltenheit. Durch die zunehmende Globalisierung und die Vielfalt der angebotenen Produkte steigt auch das Risiko, dass fehlerhafte oder gefährliche Waren in den Umlauf gelangen. Die EU-Kommission und die nationalen Behörden arbeiten jedoch kontinuierlich daran, die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten und illegale Produkte vom Markt zu nehmen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher stets wachsam sein und verdächtige Angebote den zuständigen Behörden melden. Informationen zu aktuellen Rückrufen und Warnungen finden sich beispielsweise auf der Webseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie auf dem EU-Portal für Produktwarnungen.
Shein wird vorgeworfen, nicht ausreichend gegen den Vertrieb illegaler Produkte auf seiner Plattform vorzugehen. Dazu gehören unter anderem kindlich aussehende Sexpuppen, genehmigungspflichtige Waffen und Medikamente. Zudem stehen die Belohnungssysteme und Algorithmen des Unternehmens in der Kritik.
Der Kauf von illegalen Produkten kann verschiedene Risiken bergen. Zum einen können solche Produkte gesundheitsschädlich oder gefährlich sein. Zum anderen machen sich Käuferinnen und Käufer unter Umständen strafbar, wenn sie illegale Waren erwerben oder besitzen.
Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die unrealistisch günstig erscheinen. Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters und lesen Sie Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden. Melden Sie verdächtige Angebote den zuständigen Behörden.
Sie haben das Recht, das Produkt zurückzugeben und Ihr Geld zurückzufordern. Wenden Sie sich an den Kundenservice des Anbieters oder an eine Verbraucherberatungsstelle, um sich über Ihre Rechte zu informieren. (Lesen Sie auch: Inflationsrate steigt: Lebensmittelpreise steigen im Januar deutlich…)
Verdächtige Angebote können Sie den zuständigen Behörden melden, wie beispielsweise der Polizei oder dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Auch die Verbraucherzentralen nehmen Meldungen entgegen.
Die Untersuchung der EU-Kommission gegen Shein wegen des Verdachts auf Vertrieb von Shein Kindersexpuppen und anderen illegalen Produkten zeigt, wie wichtig der Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Online-Handel ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Verfahren dazu beiträgt, die Sicherheitsvorkehrungen auf Online-Marktplätzen zu verbessern und illegale Angebote einzudämmen. Verbraucher sollten wachsam sein und verdächtige Produkte melden, um sich selbst und andere zu schützen. Die EU-Kommission hat sich dem Ziel verschrieben, eine sichere und vertrauenswürdige Online-Umgebung zu gewährleisten.
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