United Airlines stellte sich auf einen Höhenflug in diesem Jahr ein. Doch der Iran-Krieg bremst mit hohen Treibstoff-Preisen die Entwicklung.
Die US-Fluggesellschaft United Airlines streicht wegen der hohen Kerosinpreise als Folge des Iran-Kriegs ihre Gewinnprognose zusammen. Die Airline rechnet für dieses Jahr noch mit einem Ergebnis pro Aktie von 7 bis 11 Dollar statt der zuvor erwarteten 12 bis 14 Dollar. Mit den Zahlen für das vergangene Quartal übertraf United die Markterwartungen.
Doch schon im vergangenen Vierteljahr gab die Fluggesellschaft mit gut drei Milliarden Dollar 12,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor für Treibstoff aus. United reduziert als Reaktion die Pläne für den Ausbau der Kapazitäten in diesem Jahr. Die hohen Kerosinpreise gehen auf die wochenlange Blockade der Straße von Hormus durch den Iran nach amerikanischen und israelischen Angriffen zurück. Die Meerenge ist ein zentraler Weg für Erdöl aus der Region.
Der Umsatz von United stieg unterdessen im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 10,6 Prozent auf gut 14,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang um 80 Prozent auf 699 Millionen Dollar.
Quelle: Stern
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