Ein Unwetter zieht über die Kanaren: Das Sturmtief „Therese“ hat die Inselgruppe erreicht und bringt neben starkem Wind auch enorme Regenmengen mit sich. Meteorologen befürchten Niederschläge, die es so seit Menschengedenken nicht mehr gegeben hat. Urlauber und Bewohner müssen sich auf Einschränkungen einstellen.
Die Kanarischen Inseln, gelegen vor der Küste Nordwestafrikas, sind aufgrund ihrer geografischen Lage häufig von unterschiedlichen Wetterlagen betroffen. Einerseits prägen die Passatwinde das Klima, die für angenehme Temperaturen sorgen, andererseits können atlantische Tiefdruckgebiete, wie jetzt das Sturmtief „Therese“, heftige Unwetter mit sich bringen. Die gebirgige Topografie der Inseln verstärkt die Niederschläge zusätzlich, da die feuchte Luft an den Hängen aufsteigt und abkühlt, was zu intensiven Regenfällen führt.
Das Sturmtief „Therese“ hat die Kanaren am 18. März 2026 erreicht und sorgt seither für unruhiges Wetter. Besonders betroffen sind die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria, für die der staatliche Wetterdienst Aemet Wetterwarnungen herausgegeben hat. Aemet warnt vor starken Windböen von über 70 Kilometern pro Stunde und Wellen von bis zu fünf Metern Höhe. (Lesen Sie auch: Celtics – Warriors: Analyse & Ergebnis der…)
Noch besorgniserregender sind jedoch die erwarteten Regenmengen. Meteorologe Jörg Kachelmann warnte auf der Plattform X vor Niederschlägen, „wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind“. Konkret bedeutet das, dass lokal bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter fallen könnten. WEB.DE berichtet, dass „Therese“ mindestens bis zum Wochenende über die Inselgruppe fegen wird.
Die Inselverwaltung von Teneriffa hat bereits reagiert und den Teide-Nationalpark sowie das Teno-Gebirge gesperrt. Auch das „Tenerife Bluetrail“-Rennen wurde abgesagt. Reisende sollten sich vor Ort über aktuelle Einschränkungen informieren und die Warnungen der Behörden ernst nehmen.
Die Kanarischen Inseln sind ein beliebtes Urlaubsziel, das jährlich Millionen von Touristen anzieht. Das aktuelle Unwetter stellt die Urlauber vor Ort vor Herausforderungen. Outdoor-Aktivitäten sind riskant, Strände sind gesperrt, und es kommt zu Beeinträchtigungen im Flug- und Fährverkehr. Wer in den nächsten Tagen eine Reise auf die Kanaren geplant hat, sollte die Wettervorhersage genau beobachten und gegebenenfalls seine Pläne anpassen. (Lesen Sie auch: ZDF live: Programm & Stream am 18.03.2026…)
Die lokalen Behörden raten, unnötige Fahrten zu vermeiden und sich von Küstengebieten fernzuhalten. Auch Wanderungen in den Bergen sollten aufgrund der Gefahr von Erdrutschen und Steinschlägen unterlassen werden.
Extremwetterereignisse wie das aktuelle Unwetter auf den Kanaren werden aufgrund des Klimawandels voraussichtlich häufiger und intensiver auftreten. Das bedeutet, dass sich die Inseln und ihre Bewohner auf solche Ereignisse vorbereiten müssen. Dazu gehören der Ausbau des Katastrophenschutzes, die Verbesserung der Infrastruktur und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren von Extremwetterlagen. Auch der Tourismus muss sich an die veränderten Bedingungen anpassen und nachhaltige Konzepte entwickeln, die die Umwelt schonen und die Widerstandsfähigkeit der Inseln stärken.
Derzeit (Stand: 19. März 2026) gelten folgende Warnungen für die Kanarischen Inseln: (Lesen Sie auch: Filip Pavic: Bayerns 16-jähriges Juwel feiert CL-Debüt)
Die Entwicklung der Wetterlage kann sich schnell ändern. Es wird daher empfohlen, die aktuellen Wettervorhersagen und Warnungen des staatlichen Wetterdienstes Aemet zu verfolgen. Informationen bieten auch die lokalen Medien und die Webseiten der Inselverwaltungen.
Meteorologen gehen davon aus, dass sich das Unwetter auf den Kanaren im Laufe des Wochenendes abschwächen wird. Die Regenmengen sollen nachlassen und der Wind nach und nach abflauen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da die Böden durch die starken Niederschläge aufgeweicht sind und weiterhin die Gefahr von Erdrutschen besteht. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. T-Online meldet, dass das Unwetter voraussichtlich bis zum Wochenende andauern wird.
| Insel | Warnung | Details |
|---|---|---|
| Teneriffa | Starker Wind, hoher Seegang | Teide-Nationalpark und Teno-Gebirge gesperrt |
| La Palma | Starkregen, Windböen | Hohe Regenmengen erwartet |
| El Hierro | Hoher Seegang | Wellen bis zu fünf Metern Höhe |
| Gran Canaria | Starker Wind | Windböen über 70 km/h |
Besonders betroffen sind Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria. Für diese Inseln hat der staatliche Wetterdienst Aemet Wetterwarnungen herausgegeben. Reisende sollten sich vor Ort informieren und die Hinweise der Behörden beachten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. (Lesen Sie auch: Mohamed Salah: Liverpools Star, WM-Held & Zukunft…)
Nach aktuellen Prognosen wird das Unwetter mindestens bis zum Wochenende über die Inselgruppe fegen. Meteorologen erwarten, dass sich die Lage danach langsam entspannt. Es ist jedoch ratsam, die Wettervorhersage weiterhin aufmerksam zu verfolgen.
Urlauber sollten unnötige Fahrten vermeiden, sich von Küstengebieten fernhalten und auf Wanderungen in den Bergen verzichten. Es ist wichtig, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen und sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Auch sollten sie prüfen, ob ihre Reiseversicherung Unwetterschäden abdeckt.
Ob eine kostenlose Stornierung möglich ist, hängt von den Bedingungen des Reiseveranstalters und der aktuellen Gefahrenlage ab. Wenn eine Reisewarnung für die Kanaren ausgesprochen wird, haben Reisende in der Regel Anspruch auf eine kostenlose Stornierung. Es empfiehlt sich, sich direkt mit dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen.
Aktuelle Informationen und Warnungen finden Sie auf der Webseite des staatlichen Wetterdienstes Aemet, in den lokalen Medien und auf den Webseiten der Inselverwaltungen. Auch Reiseveranstalter informieren ihre Kunden in der Regel über die aktuelle Lage vor Ort.
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