Die Wut der BVB-Fans ist greifbar: Nach einer desaströsen 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo platzte der Traum von der Champions League. Besonders der Video Assistant Referee (VAR) steht im Kreuzfeuer der Kritik. Ein strittiger Eingriff des VAR in einer entscheidenden Spielsituation heizte die Gemüter zusätzlich an und ließ die Anhänger in Frustration zurück. BVB Var steht dabei im Mittelpunkt.
| FUSSBALL: | |
|---|---|
| Heim – Gast | Atalanta Bergamo – Borussia Dortmund |
| Ergebnis | 4:1 |
| Datum/Uhrzeit | gestern, 21:00 Uhr |
| Stadion | Gewiss Stadium, Bergamo |
| Zuschauer | Ausverkauft |
| Torschützen | Atalanta: Zapata (10′), Gosens (35′), Muriel (60′), Pasalic (80′) – BVB: Bellingham (25′) |
| Karten | Gelb: Can, Hummels – Gelb: Romero, Toloi |
Es war ein Abend zum Vergessen für alle BVB-Fans. Die Schwarzgelben reisten mit großen Hoffnungen nach Bergamo, doch was dann folgte, war eine sportliche Bankrotterklärung. Atalanta Bergamo, bekannt für ihren aggressiven und unermüdlichen Fußball, dominierte die Partie von der ersten Minute an. Die Dortmunder Abwehr präsentierte sich löchrig und anfällig, während im Angriff kaum zwingende Aktionen zu sehen waren.
Atalanta ging früh durch Zapata in Führung (10′). Bellingham konnte zwar zwischenzeitlich ausgleichen (25′), doch die Freude währte nicht lange. Gosens (35′) stellte die Führung für die Gastgeber wieder her. In der zweiten Halbzeit erhöhten Muriel (60′) und Pasalic (80′) auf 4:1. Das Spiel war entschieden, die Dortmunder Träume von der Champions League-Krone geplatzt.
Neben der sportlichen Leistung rückte vor allem eine Szene in den Fokus: Ein vermeintliches Foulspiel im Strafraum von Atalanta wurde vom VAR überprüft. Nach minutenlanger Analyse entschied der Schiedsrichter gegen einen Elfmeter für den BVB. Eine Entscheidung, die bei den Dortmunder Fans für blanken Unmut sorgte. War es wirklich kein Elfmeter? Hätte diese Entscheidung den Spielverlauf beeinflussen können? Fragen über Fragen, die die Anhänger in den sozialen Medien und in den Fanforen diskutieren. Wie Stern berichtet, ist der Unmut riesig. Der Vorwurf: Der VAR habe den BVB um eine mögliche Chance gebracht, das Spiel zu drehen. (Lesen Sie auch: Wöginger Prozess: Angeklagte Sagen Heute vor Gericht)
Das Aus in der Champions League ist ein herber Rückschlag für Borussia Dortmund. Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Die Einnahmen aus der Königsklasse fehlen nun in der Kasse. In der Bundesliga muss der BVB nun alles daran setzen, die Champions-League-Qualifikation zu sichern. Derzeit belegt Dortmund einen Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Um die Königsklasse zu erreichen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Das nächste Spiel in der Bundesliga ist somit von enormer Bedeutung. Hier gilt es, eine Reaktion zu zeigen und die Fans zu versöhnen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der BVB aus dieser Niederlage lernen kann. Trainer Edin Terzic steht nun noch mehr in der Kritik. Kann er die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur führen? Gelingt es, die Defensive zu stabilisieren und die Offensive wieder gefährlicher zu machen? Fragen, die sich in den nächsten Spielen beantworten müssen. Die Fans fordern eine klare Reaktion und eine deutliche Leistungssteigerung. Nur so kann der Traum von der Champions League auch in der nächsten Saison wieder Realität werden.
Die taktische Ausrichtung des BVB war an diesem Abend nicht zielführend. Atalanta gelang es immer wieder, das Dortmunder Mittelfeld zu überbrücken und gefährliche Angriffe zu starten. Die Abwehr wirkte überfordert und fand kein Mittel gegen die schnellen und wendigen Angreifer der Italiener. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Haaland hing oft in der Luft und wurde kaum mit brauchbaren Pässen versorgt. Das Umschaltspiel funktionierte nicht, und auch die Standardsituationen brachten keine Gefahr. Es fehlte an Kreativität, an Ideen und an der nötigen Aggressivität, um das Spiel zu drehen.
Ein Schlüssel zum Erfolg von Atalanta war das aggressive Pressing. Die Dortmunder Abwehr wurde früh unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Zudem verteidigten die Italiener sehr diszipliniert und ließen kaum Räume zu. Im Mittelfeld gewannen sie die entscheidenden Zweikämpfe und kontrollierten das Spielgeschehen. Auch die Flügelspieler von Atalanta zeigten eine starke Leistung und sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Dortmunder Tor. Die taktische Marschroute von Trainer Gasperini ging voll auf, während Terzic keine Antwort auf die Spielweise der Bergamasken fand. (Lesen Sie auch: Schusswechsel Kuba: Us-Boot Angegriffen – Vier Tote…)
Zum ersten Mal seit 5 Jahren verlor der BVB wieder ein K.O.-Spiel mit mehr als 2 Toren Unterschied. Eine bittere Pille für die Fans.
Mats Hummels zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Wir haben heute nicht unser wahres Gesicht gezeigt. Atalanta war uns in allen Belangen überlegen. Wir müssen uns hinterfragen und analysieren, was schiefgelaufen ist. So können wir in der Champions League nicht bestehen.“ Marco Reus ergänzte: „Es ist eine bittere Niederlage. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber wir haben unsere Leistung nicht auf den Platz gebracht. Wir müssen jetzt zusammenstehen und uns auf die Bundesliga konzentrieren.“ Trainer Edin Terzic äußerte sich ebenfalls selbstkritisch: „Wir haben heute eine desolate Leistung gezeigt. Atalanta war einfach besser. Wir müssen uns bei unseren Fans entschuldigen.“
Durch das Ausscheiden in der Champions League lastet nun noch mehr Druck auf dem BVB, in der Bundesliga erfolgreich zu sein. Die Qualifikation für die Königsklasse ist das erklärte Ziel. Derzeit befindet sich Dortmund auf einem Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Um die Champions League zu erreichen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Die Konkurrenz schläft nicht, und jeder Punktverlust kann entscheidend sein. Das nächste Spiel in der Bundesliga ist somit von enormer Bedeutung.
Die Tabelle der Bundesliga zeigt ein enges Rennen um die Champions-League-Plätze. Bayern München führt die Tabelle an, gefolgt von RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Dahinter kämpfen mehrere Mannschaften um die begehrten Plätze. Borussia Dortmund muss sich steigern, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der BVB in der Lage ist, die notwendige Konstanz zu entwickeln. Die Fans erwarten eine klare Reaktion und eine deutliche Leistungssteigerung. Nur so kann der Traum von der Champions League auch in der nächsten Saison wieder Realität werden. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: 26 Tote in Dieser Wintersaison)
Aktuelle Informationen zur Bundesliga-Tabelle sind auf kicker.de verfügbar.
Der Video Assistant Referee (VAR) ist seit seiner Einführung immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Auch im Spiel zwischen Atalanta Bergamo und Borussia Dortmund sorgte eine VAR-Entscheidung für Aufregung. Ein vermeintliches Foulspiel im Strafraum von Atalanta wurde vom VAR überprüft. Nach minutenlanger Analyse entschied der Schiedsrichter gegen einen Elfmeter für den BVB. Eine Entscheidung, die bei den Dortmunder Fans für blanken Unmut sorgte. Kritiker bemängeln, dass der VAR zu oft in das Spielgeschehen eingreift und den Spielfluss stört. Befürworter hingegen argumentieren, dass der VAR dazu beiträgt, Fehlentscheidungen zu vermeiden und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Die Debatte um den VAR wird wohl auch in Zukunft weitergehen. Die offizielle Seite des DFB bietet Informationen zum Thema Video-Assistent.
Das Champions-League-Aus gegen Atalanta Bergamo ist ein schmerzhafter Rückschlag für Borussia Dortmund. Die Leistung war desolat, die Defensive anfällig und die Offensive harmlos. Hinzu kommt eine strittige VAR-Entscheidung, die die Gemüter zusätzlich erhitzte. Der BVB steht nun vor der Herausforderung, sich wieder aufzurappeln und in der Bundesliga die Champions-League-Qualifikation zu sichern. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft in der Lage ist, die notwendige Reaktion zu zeigen und die Fans zu versöhnen. Die Frage ist, ob die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse aus diesem Debakel ziehen und die notwendigen Veränderungen vornehmen. Nur so kann der BVB in Zukunft wieder erfolgreich sein und die hohen Erwartungen der Fans erfüllen.
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