Timothy Dalton Bond: Zwei Filme reichten aus, um die Figur des James Bond nachhaltig zu prägen. Am 21. März feiert der Schauspieler seinen 80. Geburtstag. Seine Interpretation des 007-Agenten war düsterer und näher an der Romanvorlage von Ian Fleming als die seiner Vorgänger.
| Steckbrief: Timothy Peter Dalton | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Timothy Peter Dalton |
| Geburtsdatum | 21. März 1944 |
| Geburtsort | Colwyn Bay, Wales |
| Alter | 80 Jahre |
| Beruf | Schauspieler |
| Bekannt durch | James Bond 007, „Der Hauch des Todes“, „Lizenz zum Töten“ |
| Aktuelle Projekte | „Doom Patrol“ (Fernsehserie, seit 2019) |
| Wohnort | London |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | 1 |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Timothy Dalton übernahm die Rolle des James Bond in einer Zeit des Umbruchs. Roger Moore, der den Agenten siebenmal verkörperte, hatte die Figur mit seinem humorvollen und augenzwinkernden Stil geprägt. Dalton hingegen wollte zurück zu den Wurzeln, zu einem Bond, der komplexer, verletzlicher und gefährlicher war. Laut einer Meldung von Gala, drückte er der Rolle seinen ganz eigenen, im Rückblick visionären Stempel auf.
Seine Interpretation stieß nicht überall auf Gegenliebe. Einige Kritiker und Zuschauer empfanden seinen Bond als zu ernst und humorlos. Doch gerade diese Ernsthaftigkeit und sein Fokus auf die psychologischen Aspekte der Figur machten seinen Bond so einzigartig. Er zeigte einen 007, der nicht nur ein unbesiegbarer Superagent war, sondern auch ein Mensch mit Zweifeln und inneren Konflikten.
Daltons Bond-Debüt gab er 1987 in „Der Hauch des Todes“. Der Film war ein Erfolg an den Kinokassen und wurde von vielen Kritikern positiv aufgenommen. Zwei Jahre später folgte „Lizenz zum Töten“, der noch düsterer und brutaler war als sein Vorgänger. In diesem Film nahm Bond das Gesetz in die eigene Hand, um den Tod seines Freundes Felix Leiter zu rächen. Dieser Film war kommerziell weniger erfolgreich und stieß bei einigen Zuschauern auf Ablehnung.
Timothy Peter Dalton wurde am 21. März 1944 in Colwyn Bay, Wales, geboren. Sein Vater war Engländer, seine Mutter US-Amerikanerin. Schon in jungen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Er trat dem National Youth Theatre bei und studierte später an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) in London. (Lesen Sie auch: Lothar Matthäus: Der gereifte Weltstar wird 65)
Sein Leinwanddebüt gab Dalton im Jahr 1968 in dem Historienfilm „Der Löwe im Winter“ an der Seite von Peter O’Toole (1932-2013) und Katharine Hepburn (1907-2003). In den 1970er Jahren folgten weitere Rollen in Historienfilmen wie „Cromwell – Krieg dem König“ und „Maria Stuart, Königin von Schottland“. Auch im Fernsehen war er in dieser Zeit präsent, unter anderem in der BBC-Serie „Elizabeth R“.
Bereits Anfang der 1970er Jahre soll Bond-Produzent Albert R. Broccoli (1909-1996) an Dalton herangetreten sein. Broccoli erwog, Dalton die Bond-Rolle zu geben, doch der damals Mitte 20-Jährige fühlte sich nach eigener Aussage dafür noch zu jung. Erst nach einem denkwürdigen Auftritt im Sci-Fi-Klassiker „Flash Gordon“ (1980) schlug seine große Stunde, als er Roger Moore (1927-2017) ablöste.
Nach „Lizenz zum Töten“ war eigentlich ein dritter Bond-Film mit Timothy Dalton geplant. Doch aufgrund von rechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Studio MGM und der Produktionsfirma Eon Productions verzögerte sich die Produktion immer wieder. Schließlich wurde das Projekt ganz eingestellt und Dalton verließ die Rolle des James Bond.
Die Produktionsverzögerungen nach „Lizenz zum Töten“ führten dazu, dass Timothy Dalton seinen Vertrag mit Eon Productions nicht verlängerte. Er hatte die Rolle eigentlich für drei Filme unterschrieben.
Es gab viele Spekulationen über die Gründe für Daltons Ausstieg. Einige behaupteten, er sei mit der Richtung, die die Bond-Filme einschlugen, nicht einverstanden gewesen. Andere sagten, er habe sich anderen Projekten widmen wollen. Dalton selbst hat sich zu den genauen Gründen nie öffentlich geäußert. Fest steht jedoch, dass sein Bond eine Zäsur darstellte und den Weg für spätere, düsterere Interpretationen der Figur ebnete, wie sie beispielsweise von Daniel Craig verkörpert wurden. IMDb listet seine zwei Auftritte als Bond. (Lesen Sie auch: Collien Fernandes: Erstes TV-Interview in den „Tagesthemen“)
Auch nach seiner Zeit als James Bond blieb Timothy Dalton ein gefragter Schauspieler. Er spielte in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit, darunter „Rocketeer“ (1991), „Looney Tunes: Back in Action“ (2003) und „Hot Fuzz“ (2007). Zudem kehrte er immer wieder auf die Theaterbühne zurück.
In den letzten Jahren war Dalton vor allem in Fernsehserien zu sehen. Er spielte eine wiederkehrende Rolle in der Serie „Chuck“ und übernahm 2014 die Rolle des Malcolm Murray in der Horrorserie „Penny Dreadful“. Seit 2019 ist er in der DC-Comics-Serie „Doom Patrol“ als Dr. Niles Caulder zu sehen. Damit bewies er einmal mehr seine Vielseitigkeit und sein Talent, unterschiedlichste Charaktere überzeugend zu verkörpern.
Über Timothy Daltons Privatleben ist wenig bekannt. Er gilt als sehr zurückhaltend und meidet das Rampenlicht. In den 1970er Jahren war er mit der Schauspielerin Vanessa Redgrave liiert. Aus einer späteren Beziehung mit der Musikerin Oksana Grigorieva ging ein Sohn hervor, der 1997 geboren wurde.
Dalton lebt in London und verbringt seine Freizeit gerne mit Lesen, Wandern und dem Besuch von Kunstausstellungen. Er ist ein begeisterter Naturliebhaber und setzt sich für den Schutz der Umwelt ein. Er hat sich bisher nicht öffentlich über seine aktuellen Projekte geäußert.
Obwohl er die Rolle des James Bond nur zweimal verkörperte, hat Timothy Dalton die Figur nachhaltig geprägt. Sein düsterer und realistischer Ansatz beeinflusste spätere Bond-Darsteller und trug dazu bei, dass die Filmreihe immer wieder neu erfunden wurde. Er bleibt eine Ikone des Kinos und ein Schauspieler, der für seine Vielseitigkeit und sein Talent geschätzt wird. Die Filmreihe James Bond ist bis heute ein großer Erfolg, wie Eon Productions, die Produktionsfirma, berichtet. (Lesen Sie auch: „Dumbledore“ aus der „Harry Potter“-Serie: John Lithgow…)
Timothy Dalton wurde am 21. März 1944 geboren und feiert somit im Jahr 2024 seinen 80. Geburtstag. Er kam in Colwyn Bay, Wales, zur Welt und begann seine Schauspielkarriere in den späten 1960er Jahren.
Über Timothy Daltons aktueller Beziehungsstatus ist öffentlich nichts bekannt. In der Vergangenheit war er unter anderem mit der Schauspielerin Vanessa Redgrave liiert und hatte eine Beziehung mit Oksana Grigorieva.
Ja, Timothy Dalton hat einen Sohn namens Alexander Dalton, der 1997 geboren wurde. Seine Mutter ist die russische Musikerin Oksana Grigorieva, mit der Dalton eine Beziehung führte. (Lesen Sie auch: Chuck Norris Gestorben: Sohn Nimmt Herzzerreißend Abschied)
Nach „Lizenz zum Töten“ war ein dritter Bond-Film mit Dalton geplant, aber rechtliche Streitigkeiten verzögerten die Produktion. Schließlich wurde das Projekt eingestellt und Dalton verließ die Rolle.
In der DC-Comics-Serie „Doom Patrol“ verkörpert Timothy Dalton den Dr. Niles Caulder, auch bekannt als „The Chief“. Er ist der Gründer und Leiter der Doom Patrol, einer Gruppe von Superhelden mit ungewöhnlichen Fähigkeiten.
Timothy Daltons Beitrag zur James Bond-Reihe ist unbestreitbar. Er brachte eine neue Tiefe und Komplexität in die Figur und beeinflusste damit die nachfolgenden Filme und Darsteller. Sein Vermächtnis als Bond lebt weiter.
Ist Ihnen auch schon öfter aufgefallen, dass sich Motorradfahrer mit einem bestimmten Handzeichen grüßen? Wir erklären,…
In England hat es einen ungewöhnlichen Ausbruch von Meningokokken gegeben, der sich von einem Nachtclub…
Die Milano-Sanremo 2026 findet am 20. März statt. Top-Favoriten sind Mathieu van der Poel und…
Eier Färben Tipps: Um ein farbenfrohes Ostern zu garantieren, sollten Sie auf die Frische der…
Наурыз ist das traditionelle Neujahrsfest in vielen zentralasiatischen Ländern, insbesondere in Kasachstan. Im Jahr 2026…
Die Bärlauch-Saison hat begonnen, doch beim Sammeln gilt es, einiges zu beachten. Zum einen drohen…