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Nach Sturz und Reha: Sohn schenkt Senta Berger eigene Premiere

Senta Berger verpasste ihre Filmpremiere nach einem Sturz. Ihr Sohn Simon Verhoeven plant jetzt eine eigene Vorstellung für sie.

Es war ein herber Rückschlag für Schauspiellegende Senta Berger, 84: Mitte Januar stürzte sie bei den Proben für eine Lesung in der Hamburger Laeiszhalle schwer und zog sich einen komplizierten Oberschenkelbruch zu. Die Folge: Eine mehrstündige Operation und die bittere Erkenntnis, dass sie die Weltpremiere ihres neuen Kinofilms „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ in München verpassen würde. Seitdem befindet sich die 84-Jährige in einer Münchner Rehaklinik auf dem Weg der Besserung.

Ihr Sohn, Regisseur Simon Verhoeven, 53, hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Beim NRW-Empfang anlässlich der Berlinale verriet er „Bild“, dass er seiner Mutter eine ganz eigene Kino-Premiere organisieren will – sobald sie aus der Reha zurück ist. „Damit sie den Film in einem vollen Kinosaal sehen kann“, so Verhoeven gegenüber dem Blatt.

Erfolgreiche Buchverfilmung

Denn ausgerechnet in dem Werk, das sie bislang nur vom Drehbuch und Set und nicht vom Kinosessel aus kennt, spielt Berger eine der Hauptrollen. Seit 29. Januar ist die Schauspielerin in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach einem Buch von Joachim Meyerhoff zu sehen, der unter der Regie ihres Sohnes entstanden ist.

Darin geht es um Joachim (Bruno Alexander), der überraschend an einer renommierten Schauspielschule in München aufgenommen wird. Er zieht in die alte Villa seiner Großeltern Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn), wo exzentrische Eigenheiten und weinselige Rituale den Alltag bestimmen. Zwischen den skurrilen Übungen der Schauspielschule und den unberechenbaren Launen seiner Großeltern sucht Joachim nach seinem Platz im Leben.

Was Sie über Senta Berger wissen müssen

Verhoeven zeigte sich begeistert über den bisherigen Zuspruch. „Wir sind sehr glücklich, wie der Film vom Publikum aufgenommen wurde“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Bald wolle man die Marke von einer Million Zuschauern knacken. Bemerkenswert sei der Erfolg auch deshalb, weil das anspruchsvolle Thema Verlust behandelt werde.

Anfang Februar berichtete die „Bild“ von Bergers Verlegung vom Krankenhaus in Hamburg in eine Rehaklinik in ihrem Heimatort München. Die Schauspielerin meldete sich zudem in einem Statement zu Wort: „Ich bedanke mich für die Anteilnahme und freue mich über die Genesungswünsche. Ebenso die vielen schönen Reaktionen auf unseren Film, die mich erreicht haben. Ich bin sehr gerührt.“

Quelle: Gala

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