Beim Staatsbankett auf Schloss Windsor überstrahlte Prinzessin Kate die übrigen Gäste. Zum ersten Mal in diesem Jahr erschien sie mit Tiara.
Prinzessin Kate, 44, hatte am Mittwochabend ihren ersten Tiara-Auftritt des Jahres. Anlass war das Staatsbankett für Nigerias Präsidenten Bola Tinubu, 73, und seine Frau Oluremi Tinubu, 65, auf Schloss Windsor. Die Prinzessin von Wales trug ein grünes Abendkleid. Medienberichten zufolge stammt es von Designer Andrew Gn. Die Farbwahl war bewusst gesetzt: Das Grün griff eine der Farben der nigerianischen Flagge auf.
Über allem thronte ein altbekanntes Juwel: ihre „Lover’s Knot“-Tiara, die zuvor schon von Königin Mary, Queen Mum, Queen Elizabeth II. und Prinzessin Diana getragen wurde. Von den fünf Diademen, die Kate seit ihrer Heirat mit Prinz William, 43, getragen hat, ist es ihr mit Abstand liebstes. Schon im vergangenen Jahr hatte Kate die Tiara zweimal getragen: beim Staatsbankett für den US-amerikanischen und beim Empfang für den französischen Präsidenten. Zu dem Diadem kombinierte Kate Ohrringe aus dem Nachlass von Queen Elizabeth II. sowie den Royal Family Order und die Schärpe des Royal Victorian Order.
Beim bislang letzten Staatsbankett im Dezember 2025, als der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, 70, zu Gast war, überraschte Kate mit dem bislang größten Diadem: Queen Victorias Oriental Circlet Tiara. Auch das war Symbolpolitik in Edelstein: Das Stück war 1853 unter der Aufsicht von Prinz Albert gefertigt worden – einem geborenen Deutschen.
Die Vorbereitungen für das prunkvolle Staatsbankett hatten laut „People“ schon am Sonntag begonnen, die aufwendigen Blumenarrangements – mit Blumen aus den Gärten von Schloss Windsor und dem Buckingham Palast – wurden als letztes hinzugefügt.
Gastgeber des Abends waren König Charles, 77, und Königin Camilla, 78, flankiert von Prinz William und Prinzessin Kate, die bei solchen Anlässen eine zunehmend zentralere Rollen übernehmen. Seit Charles den Thron bestiegen und William damit zum Thronfolger gemacht hat, sind die beiden bei Staatsbesuchen unverzichtbar. 2025 waren sie bei allen drei Staatsbesuchen – aus Frankreich, Deutschland und den USA – präsent. Der Buckingham Palast, der eigentliche Ort solcher Empfänge, steht derzeit wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung.
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