Der Druck war gewaltig, doch die Antwort gab er auf dem Platz. Noah Klose hat den Sprung zu den Profis gemeistert. Ein Meilenstein, der seinen Vater Miroslav Klose zu einem rührenden Statement hinreißt.
Es gibt Namen im Fußball, die eine fast magische Schwere tragen. Miroslav Klose, 47, ist so einer – ein Name, der untrennbar mit dem WM-Titel 2014, Salto-Jubeln und der Krone des WM-Rekordtorschützen verbunden ist. Es sind gigantische Fußstapfen, in die sein Sohn Noah Klose, 21, nun tritt.
Fast zwölf Jahre ist es her, dass der damals Neunjährige gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Luan und seinem Vater im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro stand, die Hand am goldenen WM-Pokal. Damals war er der stolze Sohn eines Weltmeisters, heute will er seine eigene Geschichte auf dem Rasen schreiben.
Im beschaulichen Wilhelm-Langrehr-Stadion des TSV Havelse in Niedersachsen feierte Noah am Samstag, 14. Februar 2026, sein Debüt als Fußball-Profi für den TSV 1860 München. In der 87. Spielminute war es schließlich so weit: Für die letzten Augenblicke der Partie wurde Klose eingewechselt und feierte unter dem Jubel der Fans Premiere.
Ein besonders emotionaler Moment für seinen Vater Miroslav: „Natürlich bin ich sehr stolz auf ihn“, gestand die Fußball-Legende anschließend gegenüber „Bild“. Besonders wichtig sei Miroslav, dass Noah diesen Weg aus eigener Kraft gegangen ist, ohne den Bonus eines berühmten Nachnamens einzufordern.
Während Luan Klose nach einer Verletzungspause inzwischen für den TSV Grünwald aufläuft, hat sich Noah bei den Löwen nach oben gekämpft. In der Reservemannschaft der Münchner ist er bereits Torschützenkönig und hat sich die Aufmerksamkeit der Profi-Abteilung redlich verdient. „Das hat er sich alles allein erarbeitet“, betont Miroslav Klose mit Nachdruck. Es ist das Lob eines Vaters, der weiß, wie viel Schweiß und Disziplin hinter dem Traum vom Profifußball stecken.
Auf dem Platz in Havelse zeigte der 21-Jährige sofort, dass er die Gene eines Stürmers geerbt hat. In seiner kurzen Einsatzzeit kam er auf sieben Ballkontakte und gewann vier von fünf Zweikämpfen, wie „Kicker“ berichtete. Beinahe wäre das Debüt sogar von einem märchenhaften Höhepunkt gekrönt worden: Kurz nach seiner Einwechslung tauchte Noah frei stehend vor dem Tor auf. Nur Zentimeter fehlten zu seinem ersten Treffer in der 3. Liga.
Auch Trainer Markus Kauczinski zeigte sich beeindruckt von der Präsenz des Newcomers: „Noah hat gezeigt, dass er Talent hat und Dinge mitbringt.“
© Stefan Matzke
Obwohl der ganz große Torjubel an diesem Nachmittag ausblieb, markiert dieses Spiel einen Wendepunkt im Leben der Familie Klose. Der kleine Junge, der einst den WM-Pokal in den Händen hielt, ist erwachsen geworden. Er trägt nun nicht mehr nur den Namen seines Vaters spazieren, sondern die Verantwortung für seine eigene Karriere. Wie weit diese führen wird, lässt sein Vater bewusst offen, doch die Freude über den ersten Schritt ist riesig. Mit den Worten „Mal schauen, wohin die Reise geht“ blickt Miroslav Klose hoffnungsvoll in die Zukunft seines Sohnes, der gerade erst begonnen hat, seine eigenen Spuren in der Fußballwelt zu hinterlassen.
Verwendete Quellen: bild.de, kicker.de
Quelle: Gala
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