Noch bevor Fürst Albert in das Leben von Fürstin Charlène trat und es für immer verändern sollte, nahm ein anderer Mann einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein: Graham Hill, der einstige Trainer der Ex-Schwimmerin, den sie bald wiedersieht.
In einem bewegenden Interview mit der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ hat Fürstin Charlène, 48, kürzlich über den absoluten Tiefpunkt ihrer Schwimmkarriere gesprochen. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen 2004 sollte eigentlich ihr absolutes Highlight werden. Doch dazu kam es nie. Charlène durfte aus politischen Gründen nicht antreten.
Sie wollte alles hinschmeißen. Doch es war ihr Trainer Graham Hill, 60, der Charlène gut zuredete, ihr immer ein treuer Begleiter war und jemand, bei dem sie sich anlehnen konnte. Noch heute haben die beiden Kontakt – und werden sich bald sehen.
Durch die Nichtqualifikation habe Fürstin Charlène damals „alle […] Sponsoren verloren. […] Ich weiß nicht, wie ich diese Enttäuschung überwinden konnte. Die Sonne scheint immer noch, aber die Narbe ist da“, offenbart sie kürzlich gegenüber „L’Équipe“. Trainer Graham Hill habe Charlène damals versucht, wieder aufzubauen und sagte zu ihr: „Gib nicht auf. Mach eine Pause.“
© Pascal Le Segretain
Das tat die Ehefrau von Fürst Albert, 68, und holte sich 2007 noch den südafrikanischen Meistertitel über 50 Meter Rücken, beendete wenig später aber ihre aktive Karriere. Auch die Olympischen Spiele 2008 in Peking verpasste sie wegen anhaltender Schulterprobleme. Der Kontakt zu ihrem Trainer ist aber über die Jahre hinweg geblieben, betont Charlène jetzt.
Graham Hill sei heute 60 Jahre alt und würde „in Auckland in Neuseeland“ leben. Fürstin Charlène freut sich: „Er wird im kommenden Mai mit Schwimmerinnen nach Frankreich kommen, um am Mare Nostrum [eine Reihe von Wettkämpfen in Canet-en-Roussillon, Barcelona und Monaco] teilzunehmen.“
Dann werde die Fürstin ihn wiedersehen. Die einstige Profischwimmerin, die erste Schwimmerfolge in den 90er-Jahren erzielte, schwärmt im Interview mit der französischen Sportzeitung: „Er hatte die Gabe, uns mit einem einzigen Blick zu durchschauen, und wusste, wie er uns mental, körperlich und emotional stark halten konnte.“
Verwendete Quelle: lequipe.fr
Quelle: Gala
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