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Elsie Hewitt Stillen: Darum hat Sie Schuldgefühle

Viele Mütter stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob sie ihr Baby stillen oder zur Flasche greifen sollen. Elsie Hewitt, Freundin von Pete Davidson, hat sich nach der Geburt ihrer Tochter Scottie bewusst gegen das Stillen entschieden. Einige Monate später spricht sie offen über die Schuldgefühle, die sie mit dieser Entscheidung begleiten und wie sie lernt, ihren eigenen Weg als Mutter zu finden. Elsie Hewitt Stillen – ein Thema, das viele Mütter beschäftigt und zu dem es keine einfachen Antworten gibt.

Symbolbild: Elsie Hewitt Stillen (Bild: Picsum)

Eltern-Info

  • Die Entscheidung für oder gegen das Stillen ist eine sehr persönliche.
  • Schuldgefühle sind häufige Begleiter von Müttern, unabhängig von ihrer Entscheidung.
  • Es ist wichtig, sich selbst und seine Bedürfnisse als Mutter ernst zu nehmen.
  • Professionelle Beratung kann helfen, mit Schuldgefühlen umzugehen.

Die Entscheidung gegen das Stillen: Ein Tabu?

Die Entscheidung für oder gegen das Stillen ist eine der ersten großen Entscheidungen, die Eltern für ihr Kind treffen müssen. Während Stillen von vielen als die natürlichste und gesündeste Option angesehen wird, entscheiden sich manche Mütter bewusst dagegen. Elsie Hewitt, ein bekanntes Model und die Partnerin von Pete Davidson, gehört zu diesen Müttern. Nach der Geburt ihrer Tochter Scottie Rose am 12. Dezember 2025 entschied sie sich, ihr Baby mit der Flasche zu ernähren. Wie Gala berichtet, teilte sie ihre Beweggründe in einem Essay auf Gala mit.

Hewitt beschreibt, dass sie sich bereits vor der Schwangerschaft der „stillen Scham“ bewusst war, die mit der Flaschenernährung verbunden ist. Sie hinterfragte die moralische Hierarchie rund ums Stillen und erkannte, dass das, was für sie und ihr Baby am besten war, nicht auf unterschiedlichen Ebenen existierte – sondern ein und dasselbe war. Sie musste das Gefühl wiederfinden, dass ihr Körper ihr gehörte.

👨‍👩‍👧‍👦 Gut zu wissen

Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stillen in Deutschland etwa 80% der Mütter ihre Kinder direkt nach der Geburt. Nach sechs Monaten sind es jedoch nur noch etwa 30%.

Warum entscheiden sich Mütter gegen das Stillen?

Es gibt viele Gründe, warum sich Mütter gegen das Stillen entscheiden. Einige Mütter haben gesundheitliche Probleme, die das Stillen unmöglich machen. Andere haben Schwierigkeiten mit dem Anlegen oder der Milchproduktion. Wieder andere möchten einfach mehr Flexibilität und Unabhängigkeit. (Lesen Sie auch: Macaulay Culkin + Brenda Song: „Kevin –…)

Für Elsie Hewitt spielten mehrere Faktoren eine Rolle. Sie wog ihre psychische Gesundheit, ihre Genesung und die Art von Mutter ab, die sie sein wollte. Sie wollte eine Mutter sein, die präsent und ausgeglichen ist, und sie glaubte, dass sie dies besser erreichen könnte, wenn sie nicht stillt.

Es ist wichtig zu betonen, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Entscheidung gibt. Jede Mutter muss für sich selbst entscheiden, was für sie und ihr Baby am besten ist. Die Entscheidung von Elsie Hewitt, ihr Kind nicht zu stillen, ist ein Beispiel dafür, wie individuell die Bedürfnisse von Müttern sein können. Es ist entscheidend, dass diese Entscheidungen respektiert werden, ohne Urteile oder Schuldzuweisungen.

💡 Tipp

Sprich offen mit deinem Partner, deiner Familie und deinen Freunden über deine Entscheidung. Suche dir Unterstützung bei anderen Müttern, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es ist wichtig, dass du dich nicht allein fühlst.

Wie äußern sich die Schuldgefühle?

Auch wenn die Entscheidung gegen das Stillen bewusst getroffen wurde, können Schuldgefühle auftreten. Elsie Hewitt beschreibt, dass sie sich schuldig fühlt, weil ihr Körper biologisch darauf ausgelegt ist, ihr Baby zu ernähren, und sie sich dagegen entscheidet. Dieses Gefühl ist verständlich und weit verbreitet.

Schuldgefühle können sich auf verschiedene Weise äußern. Manche Mütter fühlen sich schlecht, weil sie glauben, dass sie ihrem Baby etwas Gutes vorenthalten. Andere haben Angst vor den Urteilen anderer. Wieder andere kämpfen mit dem Gefühl, ihrem Körper nicht zu vertrauen. (Lesen Sie auch: „Hochzeit auf den ersten Blick“: „Ehe gescheitert“!…)

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Gefühle normal sind. Viele Mütter erleben Schuldgefühle, unabhängig davon, wie sie ihr Baby ernähren. Es ist entscheidend, sich selbst Mitgefühl entgegenzubringen und sich daran zu erinnern, dass man sein Bestes gibt.

Was können Mütter gegen die Schuldgefühle tun?

Es gibt verschiedene Strategien, die Müttern helfen können, mit Schuldgefühlen umzugehen:

  • Sich informieren: Informiere dich über die Vor- und Nachteile des Stillens und der Flaschenernährung. Je besser du informiert bist, desto sicherer kannst du deine Entscheidung treffen.
  • Sich Unterstützung suchen: Sprich mit deinem Partner, deiner Familie, Freunden oder einer Stillberaterin über deine Gefühle. Der Austausch mit anderen kann helfen, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und zu verarbeiten.
  • Sich selbst Mitgefühl schenken: Sei nachsichtig mit dir selbst. Du bist eine gute Mutter, egal wie du dein Baby ernährst.
  • Die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen: Achte auf deine eigenen Bedürfnisse und dein Wohlbefinden. Eine glückliche und ausgeglichene Mutter ist das Beste für ihr Kind.
  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Wenn die Schuldgefühle sehr stark sind und das tägliche Leben beeinträchtigen, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Therapeut oder eine Psychologin kann helfen, die Ursachen der Schuldgefühle zu erkennen und Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.

Elsie Hewitt suchte sich ebenfalls Unterstützung und sprach offen über ihre Gefühle. In ihrem Essay, der unter anderem auf elle.com veröffentlicht wurde, ermutigt sie andere Mütter, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sich nicht von äußeren Erwartungen unter Druck setzen zu lassen.

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Symbolbild: Elsie Hewitt Stillen (Bild: Picsum)

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Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile hat das Stillen für das Baby?

Stillen bietet viele Vorteile für das Baby, darunter eine optimale Nährstoffversorgung, Schutz vor Infektionen und Allergien sowie eine Stärkung der Mutter-Kind-Bindung. Muttermilch enthält Antikörper, die das Immunsystem des Babys unterstützen.

Welche Vorteile hat die Flaschenernährung?

Die Flaschenernährung ermöglicht eine größere Flexibilität und Unabhängigkeit für die Mutter. Auch der Partner kann sich aktiv an der Fütterung beteiligen. Zudem lässt sich die Menge der aufgenommenen Milch genau kontrollieren.

Wie kann ich mein Baby auch ohne Stillen optimal versorgen?

Moderne Säuglingsnahrungen sind so konzipiert, dass sie alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die ein Baby für ein gesundes Wachstum benötigt. Achte auf hochwertige Produkte und lass dich von deinem Kinderarzt beraten.

Was ist, wenn ich nicht genug Milch zum Stillen habe?

Viele Mütter haben Phasen, in denen sie das Gefühl haben, nicht genug Milch zu haben. Sprich mit deiner Hebamme oder Stillberaterin. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Milchproduktion anzuregen. Ergänzend kann auch zugefüttert werden.

Wo finde ich Unterstützung, wenn ich mich mit meiner Entscheidung unsicher fühle?

Es gibt zahlreiche Anlaufstellen für Mütter, die Unterstützung suchen. Dazu gehören Hebammen, Stillberaterinnen, Selbsthilfegruppen und Online-Foren. Auch der Kinderarzt kann eine wertvolle Anlaufstelle sein. (Lesen Sie auch: Jim Curtis Jennifer Aniston: Gemeinsames Nest in…)

Ein Plädoyer für Akzeptanz und Selbstliebe

Die Geschichte von Elsie Hewitt zeigt, dass die Entscheidung für oder gegen das Stillen eine sehr persönliche ist. Es gibt keine allgemeingültige Antwort und keine „richtige“ oder „falsche“ Wahl. Wichtig ist, dass Mütter ihre eigenen Bedürfnisse und ihr Wohlbefinden berücksichtigen und sich nicht von äußeren Erwartungen unter Druck setzen lassen.

Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft offener und akzeptierender mit dem Thema Babyernährung umgehen. Statt Schuldgefühle zu schüren, sollten wir Mütter darin bestärken, ihren eigenen Weg zu finden und sich selbst Mitgefühl entgegenzubringen. Denn eine glückliche und ausgeglichene Mutter ist das Beste für ihr Kind – egal ob sie stillt oder nicht.

Ein konkreter Tipp für Familien: Nehmt euch als Eltern Zeit für euch selbst und eure Partnerschaft. Organisiert regelmäßig Babysitter, um gemeinsame Unternehmungen zu ermöglichen. So könnt ihr neue Kraft tanken und eure Beziehung stärken.

Symbolbild: Elsie Hewitt Stillen (Bild: Picsum)
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