Der Unterschied zwischen WLAN und Wi-Fi ist für viele Nutzer ein Mysterium. Oft werden die Begriffe synonym verwendet, doch das ist nicht ganz korrekt. WLAN beschreibt das Netzwerk, Wi-Fi hingegen ist ein Standard dafür. Wie genau sich die beiden unterscheiden, klären wir im Folgenden. Unterschied WLAN Wifi steht dabei im Mittelpunkt.
Der Unterschied zwischen WLAN und Wi-Fi liegt darin, dass WLAN (Wireless Local Area Network) die Technologie hinter drahtlosen Netzwerken beschreibt, während Wi-Fi ein Markenname und ein Standard für diese Technologie ist. Wi-Fi-zertifizierte Geräte garantieren Interoperabilität, aber auch Geräte ohne Zertifikat können WLAN nutzen. Im Grunde ist Wi-Fi also eine Art „Gütesiegel“ für WLAN-fähige Geräte.
WLAN, die Abkürzung für „Wireless Local Area Network“, beschreibt ein lokales Netzwerk, das ohne Kabel funktioniert. Das bedeutet, Geräte wie Smartphones, Laptops und Tablets können sich drahtlos mit einem Router verbinden und so auf das Internet oder andere Geräte im Netzwerk zugreifen. Im Grunde ist WLAN der Oberbegriff für jede Art von drahtloser Netzwerkverbindung in einem begrenzten Bereich, beispielsweise zu Hause oder im Büro. Wie Stern berichtet, wird der Begriff WLAN oft mit dem Heimnetzwerk gleichgesetzt.
Die Reichweite eines WLANs ist begrenzt und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Bauweise des Gebäudes, der Sendeleistung des Routers und möglichen Störquellen. In der Regel deckt ein WLAN aber einen Radius von einigen Dutzend Metern ab. Es gibt aber auch öffentliche WLAN-Netzwerke, beispielsweise in Cafés oder Bibliotheken, die einen größeren Bereich abdecken können. Der Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes wird von der Bundesregierung gefördert. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Disney geht nach neuem KI-Videomodell…)
Wi-Fi hingegen ist mehr als nur ein Begriff – es ist ein Markenname, der von der Wi-Fi Alliance gehalten wird. Diese Organisation, bestehend aus zahlreichen Unternehmen der Netzwerkbranche, zertifiziert Produkte, die bestimmte Standards für drahtlose Netzwerkverbindungen erfüllen. Die Wi-Fi Alliance stellt sicher, dass Geräte verschiedener Hersteller problemlos miteinander kommunizieren können. Schwergewichte wie Apple, Cisco, Dell, Sony oder Qualcomm sind Mitglieder der Wi-Fi Alliance.
Um das Wi-Fi-Zertifikat zu erhalten, müssen Geräte bestimmte Tests bestehen, die die Kompatibilität und Leistung sicherstellen. Das bedeutet aber nicht, dass Geräte ohne Wi-Fi-Zertifikat nicht mit dem WLAN-Standard kommunizieren können. Sie haben lediglich nicht die offizielle Bestätigung, dass sie die von der Wi-Fi Alliance festgelegten Standards erfüllen. Die Wi-Fi Alliance arbeitet kontinuierlich an neuen Standards, um die Leistung und Sicherheit von Wi-Fi-Netzwerken zu verbessern. So gibt es beispielsweise verschiedene Wi-Fi-Generationen, wie Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7, die jeweils höhere Datenübertragungsraten und verbesserte Technologien bieten.
Die Wi-Fi Alliance vergibt die Namen der Wi-Fi-Generationen fortlaufend. Die aktuelle Generation ist Wi-Fi 7, die noch höhere Geschwindigkeiten und eine verbesserte Effizienz bietet.
Hinter WLAN und Wi-Fi steckt der Standard IEEE 802.11. Dieser Standard definiert die technischen Spezifikationen für drahtlose Netzwerke. Die Wi-Fi Alliance zertifiziert Produkte, die diesen Standard erfüllen, um die Interoperabilität zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Varianten des IEEE 802.11-Standards, wie 802.11a, 802.11b, 802.11g, 802.11n, 802.11ac und 802.11ax, die jeweils unterschiedliche Datenübertragungsraten und Frequenzbänder unterstützen. (Lesen Sie auch: Smartphone Nachts Ausschalten: Darum ist es so…)
Die neueren Varianten, wie 802.11ac und 802.11ax (Wi-Fi 5 und Wi-Fi 6), bieten deutlich höhere Geschwindigkeiten und eine bessere Leistung als ältere Standards. Sie nutzen beispielsweise die 5-GHz-Frequenzbande, die weniger anfällig für Störungen ist als die 2,4-GHz-Frequenzbande. Die Wahl des richtigen WLAN-Standards hängt von den individuellen Bedürfnissen und den unterstützten Standards der verwendeten Geräte ab.
Heise.de bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen WLAN-Standards und deren technischen Spezifikationen.
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden WLAN und Wi-Fi oft synonym verwendet. Wenn jemand nach dem „Wi-Fi-Passwort“ fragt, meint er in der Regel das Passwort für das drahtlose Netzwerk. Auch wenn das technisch nicht ganz korrekt ist, verstehen die meisten Menschen, was gemeint ist. Der Begriff „Wi-Fi“ hat sich im Laufe der Zeit als Synonym für drahtlose Netzwerkverbindungen etabliert, ähnlich wie „Tempo“ für Papiertaschentücher.
Der Unterschied wird jedoch deutlicher, wenn es um technische Details geht. Beispielsweise bei der Auswahl eines neuen Routers oder WLAN-Adapters. Hier ist es wichtig, auf die unterstützten WLAN-Standards und die Wi-Fi-Zertifizierung zu achten, um eine optimale Leistung und Kompatibilität zu gewährleisten. Ein Router mit Wi-Fi 6-Zertifizierung bietet beispielsweise eine höhere Datenübertragungsrate und eine bessere Leistung als ein Router ohne Zertifizierung. (Lesen Sie auch: Patentstreit Telefon: Bells Listiger Sieg vor 150…)
Achten Sie beim Kauf eines neuen Routers auf die unterstützten WLAN-Standards und die Wi-Fi-Zertifizierung, um eine optimale Leistung und Kompatibilität zu gewährleisten.
Ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung von WLAN ist die Sicherheit. Ein ungesichertes WLAN-Netzwerk kann ein Einfallstor für Hacker sein, die Zugriff auf persönliche Daten und andere sensible Informationen erhalten können. Daher ist es wichtig, das WLAN-Netzwerk mit einem sicheren Passwort zu schützen und die Verschlüsselung zu aktivieren. Die aktuellen WLAN-Standards bieten verschiedene Verschlüsselungsmethoden, wie WPA3, die einen hohen Schutz bieten.
Neben einem sicheren Passwort und einer aktivierten Verschlüsselung gibt es weitere Maßnahmen, die die Sicherheit des WLAN-Netzwerks erhöhen können. Beispielsweise die Aktivierung der Firewall, die regelmäßige Aktualisierung der Router-Firmware und die Deaktivierung der WPS-Funktion (Wi-Fi Protected Setup), die als Sicherheitslücke gilt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet umfassende Informationen und Empfehlungen zur WLAN-Sicherheit.
Obwohl die Begriffe WLAN und Wi-Fi oft synonym verwendet werden, beschreiben sie streng genommen unterschiedliche Dinge. WLAN ist die Technologie, die drahtlose Netzwerke ermöglicht, während Wi-Fi ein Markenname und ein Standard ist, der die Interoperabilität von WLAN-Geräten sicherstellt. Im Alltag ist der Unterschied oft nicht relevant, aber bei technischen Details und der Auswahl von Geräten sollte man sich der Unterschiede bewusst sein. Die Sicherheit des WLAN-Netzwerks sollte dabei immer im Vordergrund stehen, um persönliche Daten und sensible Informationen zu schützen. (Lesen Sie auch: WhatsApp Hack: So Schützen Sie Ihr Konto…)
Ursprünglich berichtet von: Stern
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