Der Stromverbrauch von Ladegeräten, die dauerhaft in der Steckdose verbleiben, ist oft unterschätzt. Auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, ziehen viele Netzteile weiterhin geringe Mengen an Strom. Dieser sogenannte Leerlaufverbrauch kann sich über das Jahr summieren und unnötige Kosten verursachen. Es lohnt sich also, den Standby-Verbrauch zu minimieren und Ladegeräte nach Gebrauch auszustecken. Stromverbrauch Ladegerät steht dabei im Mittelpunkt.
Es ist eine Gewohnheit, die viele teilen: Das Ladekabel bleibt in der Steckdose, auch wenn das Smartphone, Tablet oder der Laptop längst wieder vom Netz getrennt sind. Bequemlichkeit siegt oft über Energieeffizienz. Doch diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. Auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, verbrauchen viele Ladegeräte weiterhin Strom. Dieser sogenannte Standby-Verbrauch, auch Leerlaufverbrauch genannt, ist zwar gering, aber er summiert sich über die Zeit. Wie hoch dieser Stromverbrauch tatsächlich ist und welche Auswirkungen er auf die Stromrechnung hat, wird oft unterschätzt.
Nutzen Sie Steckerleisten mit Schalter, um mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz zu trennen. Das spart Energie und erhöht die Sicherheit.
Auch wenn ein Ladegerät nicht aktiv ein Gerät auflädt, verbraucht es weiterhin Strom. Das liegt an der Funktionsweise von Netzteilen. Sie wandeln die hohe Netzspannung (230 Volt) in eine niedrigere Spannung um, die für die elektronischen Geräte benötigt wird. Dieser Wandlungsprozess ist nie verlustfrei. Ein Teil der Energie wird in Wärme umgewandelt und geht verloren. Auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, arbeiten die internen Komponenten des Netzteils weiterhin und verbrauchen eine geringe Menge Strom. Dieser Leerlaufverbrauch ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und hängt von der Bauart und Qualität des Netzteils ab. (Lesen Sie auch: Unpacked-Aktion bei Freenet: Samsung stellt neue Smartphones…)
Der Stromverbrauch eines Ladegeräts im Leerlauf kann stark variieren. Moderne, energieeffiziente Ladegeräte verbrauchen oft weniger als 0,3 Watt im Standby-Modus. Ältere oder minderwertige Geräte können jedoch deutlich mehr verbrauchen, teilweise bis zu 1 Watt oder mehr. Um den tatsächlichen Stromverbrauch zu ermitteln, kann ein Strommessgerät verwendet werden, das zwischen Steckdose und Ladegerät gesteckt wird. Diese Geräte zeigen den aktuellen Stromverbrauch in Watt an und können auch den kumulierten Verbrauch über einen bestimmten Zeitraum messen.
Stern berichtet von Tests mit verschiedenen Ladegeräten, die jedoch keinen Verbrauch anzeigten. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit, denn Strom verbrauchen die Geräte trotzdem, was an den darin verbauten Komponenten liegt.
Die Kosten für den Stromverbrauch von Ladegeräten im Leerlauf lassen sich leicht berechnen. Angenommen, ein Ladegerät verbraucht 0,5 Watt im Standby-Modus. Das entspricht einem jährlichen Verbrauch von etwa 4,4 Kilowattstunden (kWh). Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro kWh entstehen Kosten von etwa 1,32 Euro pro Jahr für dieses eine Ladegerät. Wenn man bedenkt, dass in einem Haushalt oft mehrere Ladegeräte dauerhaft in der Steckdose stecken, kann sich dieser Betrag schnell summieren.
Ein Fernseher im Standby-Modus kann bis zu 50 Euro im Jahr kosten.
Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland lag im Jahr 2023 bei rund 36 Cent pro kWh für Haushaltskunden. Die Preise können je nach Anbieter und Region variieren. (Lesen Sie auch: Hyperschallrakete Test: Deutsches Startup Schreibt Geschichte)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Stromverbrauch von Ladegeräten zu reduzieren. Die einfachste und effektivste Methode ist, die Ladegeräte nach Gebrauch aus der Steckdose zu ziehen. Alternativ können Steckerleisten mit Schalter verwendet werden, um mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz zu trennen. Beim Kauf neuer Ladegeräte sollte auf energieeffiziente Modelle geachtet werden, die einen geringen Standby-Verbrauch haben. Moderne Ladegeräte mit dem Energy Star-Label erfüllen hohe Effizienzstandards. Es kann auch sinnvoll sein, alte und ineffiziente Ladegeräte auszutauschen, da diese oft einen höheren Leerlaufverbrauch haben.
Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von intelligenten Steckdosen, die den Stromverbrauch messen und bei Bedarf automatisch abschalten. Diese Steckdosen können so programmiert werden, dass sie beispielsweise nach dem vollständigen Aufladen eines Geräts den Stromfluss unterbrechen.
Die Verbraucherzentrale bietet weitere Tipps zum Stromsparen im Haushalt.
Die Bedeutung der Energieeffizienz wird in Zukunft weiter zunehmen. Angesichts steigender Energiepreise und des wachsenden Bewusstseins für den Klimaschutz werden energieeffiziente Technologien und Verhaltensweisen immer wichtiger. Hersteller von elektronischen Geräten arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von energieeffizienteren Netzteilen und Ladegeräten. Zukünftige Modelle werden voraussichtlich noch geringere Standby-Verbräuche aufweisen und möglicherweise sogar über intelligente Funktionen verfügen, die den Stromverbrauch automatisch optimieren. Auch die Gesetzgebung spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der Energieeffizienz. Die Europäische Union hat beispielsweise strenge Anforderungen an den Energieverbrauch von elektronischen Geräten festgelegt, um den Stromverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Die Bundesregierung setzt sich ebenfalls für die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen ein. (Lesen Sie auch: Madeline Juno Schwanger: „Sing Meinen Song“-Star Erwartet…)
Ja, viele Ladegeräte verbrauchen auch im Leerlauf Strom, wenn sie in der Steckdose stecken. Dieser sogenannte Standby-Verbrauch kann sich über das Jahr summieren und unnötige Kosten verursachen.
Der Stromverbrauch im Standby-Modus variiert je nach Gerät. Moderne, energieeffiziente Ladegeräte verbrauchen oft weniger als 0,3 Watt, während ältere oder minderwertige Geräte bis zu 1 Watt oder mehr verbrauchen können. (Lesen Sie auch: Skilangläufer Bauchfrei: Us-Star Trotzt der Kälte bei…)
Die jährlichen Kosten hängen vom Stromverbrauch des Ladegeräts und dem Strompreis ab. Bei einem Verbrauch von 0,5 Watt und einem Strompreis von 30 Cent pro kWh entstehen Kosten von etwa 1,32 Euro pro Jahr.
Die einfachste Methode ist, die Ladegeräte nach Gebrauch aus der Steckdose zu ziehen. Alternativ können Steckerleisten mit Schalter verwendet werden, um mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz zu trennen.
Energieeffiziente Ladegeräte können in der Anschaffung etwas teurer sein, aber die langfristigen Einsparungen beim Stromverbrauch können die höheren Kosten ausgleichen. Achten Sie auf das Energy Star-Label.
Der Stromverbrauch von Ladegeräten, die dauerhaft in der Steckdose verbleiben, ist ein oft unterschätztes Problem. Durch bewusstes Handeln und den Einsatz energieeffizienter Geräte lässt sich jedoch bares Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Ziehen Sie Ihre Ladegeräte aus der Steckdose, sobald sie nicht mehr benötigt werden und achten Sie beim Neukauf auf den Stromverbrauch. Kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Beitrag zur Energieeffizienz leisten.
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