Einsatz bei winterlicher Nacht in Altstadt, Feuerwehr und Auto vor Kirche in verschneiter Umgebung.
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Glatteis Berlin sorgt am Wochenende nach Weihnachten für gefährliche Straßenverhältnisse in der Hauptstadt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Gefahrenwarnung der Stufe 2 für das gesamte Stadtgebiet ausgegeben. Gefrierender Sprühregen und überfrierende Nässe verwandeln Straßen und Gehwege in Rutschbahnen.
Die Berliner Feuerwehr verzeichnete allein zwischen Freitagabend und Samstagmorgen rund 80 Einsätze wegen Glätte. Bei Temperaturen bis minus 5 Grad kam es zu zahlreichen Stürzen und Verkehrsunfällen. Die BSR ist mit Streufahrzeugen im Dauereinsatz.
Die gefährliche Wetterlage entsteht durch eine Kombination aus Minusgraden und leichten Niederschlägen. Der Glatteis Berlin verursachende Sprühregen fällt auf den gefrorenen Boden und bildet sofort eine gefährliche Eisschicht. Der DWD warnt:
„Heute Früh und am Vormittag gebietsweise Glatteis durch gefrierenden Sprühregen und überfrierende Nässe. In der Nacht zum Sonntag gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe.“
— Deutscher Wetterdienst, Warnlagebericht Berlin-Brandenburg
Die Glatteiswarnung zieht sich in einem Band von Norden Richtung Osten – von Bremen und Hamburg über Schwerin bis nach Berlin und Potsdam. Auch in der Nacht zum Sonntag bleibt die Situation angespannt.
Die Auswirkungen des Glatteis Berlin sind bei der Feuerwehr deutlich spürbar. Zwischen Freitagabend 20 Uhr und Samstagmorgen 6:30 Uhr kam es zu rund 80 Einsätzen wegen Glätte, bestätigte ein Feuerwehrsprecher.
| Unfallart | Anzahl/Details |
|---|---|
| Glätte-Einsätze gesamt | ca. 80 (Freitag 20 Uhr bis Samstag 6:30 Uhr) |
| Größter Einzelunfall | 12 Autos – Märkische Allee/Bentschener Weg |
| Unfälle A113 | 5 Glätte-Unfälle |
| Unfälle A13 | 3 Glätte-Unfälle |
| Hauptursachen | Stürze auf Gehwegen, Autounfälle |
Den größten Einsatz gab es am Freitagabend in der Märkischen Allee, Ecke Bentschener Weg: Dort fuhren zwölf Autos ineinander. Glücklicherweise blieb es bei Blechschäden. Auch für die Einsatzkräfte selbst ist das Glatteis gefährlich – vereinzelt kam es bereits zu Unfällen mit Feuerwehrfahrzeugen.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist seit der Glatteiswarnung im Dauereinsatz. Die Streufahrzeuge sind auf den Stadtautobahnen, Hauptverkehrsstraßen und ÖPNV-Strecken unterwegs – inklusive der Radfahrstreifen.
Die BSR teilte auf X (ehemals Twitter) mit: Für Gehwege sind die Anlieger selbst verantwortlich. Hauseigentümer und Mieter müssen ihre Gehwege räumen und streuen.
Die Berliner Feuerwehr ruft zur besonderen Vorsicht auf und empfiehlt, nicht notwendige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Das Unfallkrankenhaus Berlin empfiehlt den „Pinguingang“ – kleine Schritte mit leicht nach außen gedrehten Füßen.
Nach der aktuellen Vorhersage des DWD bleibt das Glatteis Berlin auch in der Nacht zum Sonntag ein Problem. Die Höchstwerte erreichen heute nur 1 bis 4 Grad, in der Nacht sinken die Temperaturen wieder auf -2 bis -5 Grad.
Ab Sonntag soll sich die Lage langsam entspannen, wenn von Norden her Aufklaren einsetzt. Allerdings bleibt die grundsätzliche Winterlage bestehen – Experten erwarten für Januar 2026 sogar einen möglichen historischen Wintereinbruch in Deutschland.
Nicht nur im Stadtgebiet, auch auf den Autobahnen rund um Berlin kam es zu Glätte-Unfällen. Die Polizeidirektion Süd meldete in der Nacht fünf Unfälle auf der A113 und drei auf der A13. In Niedersachsen ereignete sich sogar ein schwerer Massenunfall auf der A1 bei Wildeshausen mit 13 Verletzten.
Die Fahrbahnen glichen teilweise einer Eisfläche. Selbst Rettungskräfte konnten sich nach dem Aussteigen nur in kleinen Schritten fortbewegen. Erst als Streufahrzeuge eintrafen, konnten die Helfer sicher arbeiten.
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Die aktuelle Glatteiswarnung des DWD galt zunächst bis Samstagvormittag (27. Dezember, ca. 11 Uhr). Allerdings warnt der Wetterdienst auch für die Nacht zum Sonntag vor gebietsweiser Glätte durch überfrierende Nässe. Die Situation bleibt angespannt, solange die Temperaturen im Minusbereich liegen.
Grundsätzlich ist das gesamte Berliner Stadtgebiet von der Glatteiswarnung betroffen. Besonders gefährlich sind Nebenstraßen und Gehwege, die nicht gestreut wurden. Die BSR konzentriert sich auf Hauptverkehrsstraßen, Stadtautobahnen und ÖPNV-Strecken. Brücken und Überführungen frieren besonders schnell zu.
Für das Räumen und Streuen der Gehwege sind in Berlin die Anlieger verantwortlich – also Hauseigentümer oder Mieter, wenn die Pflicht im Mietvertrag übertragen wurde. Die BSR kümmert sich um Fahrbahnen, Stadtautobahnen und ÖPNV-Strecken inklusive Radfahrstreifen.
Der Pinguingang ist eine sichere Gehtechnik bei Glatteis: Machen Sie kleine Schritte, drehen Sie die Füße leicht nach außen und verlagern Sie das Gewicht auf das vordere Bein. Halten Sie die Hände aus den Taschen, um bei einem Ausrutscher reagieren zu können. Diese Technik empfiehlt auch das Unfallkrankenhaus Berlin.
Die Berliner Feuerwehr verzeichnete zwischen Freitagabend 20 Uhr und Samstagmorgen 6:30 Uhr rund 80 Einsätze wegen Glätte. Dabei handelte es sich überwiegend um Stürze auf Gehwegen und Verkehrsunfälle. Der größte Einzelunfall war eine Massenkarambolage mit 12 Fahrzeugen an der Märkischen Allee.
Am Sonntag soll sich die Lage leicht entspannen, wenn von Norden Aufklaren einsetzt. Die Temperaturen bleiben aber zunächst im Bereich um den Gefrierpunkt. Langfristig deuten die Wettermodelle auf einen kalten Januar 2026 hin, sodass weitere Glatteis-Phasen möglich sind.
Das Glatteis Berlin bleibt auch am Wochenende gefährlich. Die Kombination aus Minusgraden und Feuchtigkeit sorgt weiterhin für rutschige Straßen und Gehwege. Wer nicht unbedingt raus muss, sollte zu Hause bleiben. Alle anderen sollten den Pinguingang beherrschen und vorsichtig fahren.
Aktuelle Wetterwarnungen gibt es auf der Website des Deutschen Wetterdienstes sowie über die Warn-Apps NINA und Katwarn.
Über den Autor: Dieser Artikel wurde von der Redaktion altstadtkirche.de auf Basis aktueller Meldungen von DWD, Berliner Feuerwehr und Polizei zusammengestellt. Stand: 27. Dezember 2025, 10:00 Uhr.
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