Die Frage, wann sich die Behörden in die Angelegenheit um Prinz Andrew einschalten, gewinnt angesichts neuer Enthüllungen im Fall Jeffrey Epstein an Dringlichkeit. Der Druck auf Andrew Mountbatten-Windsor, den ehemaligen Herzog von York, wächst stetig, da brisante Dokumente aus dem Nachlass des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein erneut ins Rampenlicht geraten sind und den Verdacht auf Korruption und sexuelle Vergehen verstärken.
| Steckbrief: Andrew Albert Christian Edward | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Andrew Albert Christian Edward |
| Geburtsdatum | 19. Februar 1960 |
| Geburtsort | London, England |
| Alter | 64 Jahre |
| Beruf | Ehemaliges Mitglied des britischen Königshauses, Marineoffizier (a.D.) |
| Bekannt durch | Seine Rolle im britischen Königshaus und die Kontroverse um seine Verbindung zu Jeffrey Epstein |
| Aktuelle Projekte | Keine öffentlichen Projekte bekannt |
| Wohnort | Windsor, England |
| Partner/Beziehung | Geschieden von Sarah, Duchess of York |
| Kinder | Zwei Töchter: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie |
| Social Media | Keine offiziellen Social-Media-Profile |
Die neuen Enthüllungen im Epstein-Fall setzen Prinz Andrew weiter unter Druck. Stephen Parkinson, der Leiter der britischen Staatsanwaltschaft, betonte kürzlich gegenüber der „Sunday Times“, dass niemand über dem Gesetz stehe. Er versicherte, dass sein Amt das Gesetz „ohne Furcht oder Begünstigung“ durchsetzen werde, unabhängig vom Status der betroffenen Person.
Die Polizei von Thames Valley hat bestätigt, dass sie in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft steht, insbesondere im Hinblick auf den Vorwurf des Fehlverhaltens im öffentlichen Dienst. Diese Zusammenarbeit könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Behörden die Vorwürfe gegen Prinz Andrew ernst nehmen und eine formelle Untersuchung in Erwägung ziehen.
Im Zentrum der erneuten Aufmerksamkeit steht Andrews ehemalige Rolle als britischer Sonderbotschafter für Handel und Investitionen, die er von 2001 bis 2011 innehatte. Die sogenannten Epstein-Files legen nahe, dass Andrew diese Position möglicherweise missbraucht hat, um seinem Freund Jeffrey Epstein und dessen Geschäftspartnern Vorteile zu verschaffen. Wie Gala berichtet, zeigen E-Mails, dass Andrew sensible Informationen über die Royal Bank of Scotland weitergegeben haben soll, nachdem diese staatlich gerettet werden musste.
Darüber hinaus sollen Vertraute des ehemaligen Prinzen diplomatische Depeschen über Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und China an Geschäftsfreunde Epsteins weitergeleitet haben. Epstein soll auch Treffen für Andrew organisiert haben, während dieser auf steuerzahlerfinanzierten Dienstreisen in China war, um dort „diskrete“ Deals für Epsteins Netzwerk vorzubereiten. Besonders brisant ist eine Nachricht, in der sich Epstein damit brüstete, er habe „Großbritannien fest im Griff“, dank seiner Kontakte zu Andrew und anderen politischen Figuren. (Lesen Sie auch: Cruz Beckham: Nach dieser Geburtstagsaktion kullern die…)
Die Rolle des Sonderbotschafters sollte dazu dienen, britische Interessen im Ausland zu fördern und ausländische Investitionen anzuziehen. Der Vorwurf des Missbrauchs dieser Position wiegt daher besonders schwer.
Ein entscheidender Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung von Prinz Andrew war sein Interview mit der BBC im November 2019. In dem Interview versuchte er, die Vorwürfe von Virginia Giuffre zu entkräften, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigte. Das Interview wurde jedoch von vielen Zuschauern als katastrophal empfunden. Andrews Erklärungen wirkten unglaubwürdig und sein Mangel an Empathie für die Opfer von Epstein stieß auf breite Kritik.
Die Folgen des Interviews waren verheerend. Innerhalb weniger Tage zog sich Andrew von seinen öffentlichen Aufgaben zurück und wurde von der Queen von seinen militärischen Ehrentiteln und königlichen Schirmherrschaften entbunden. Dieser Schritt markierte einen tiefen Fall für den Prinzen, der einst als wichtiger Repräsentant des Königshauses galt.
Nach seinem Rücktritt aus dem öffentlichen Leben versuchte Prinz Andrew, sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Er blieb jedoch weiterhin im Fokus der Medien, insbesondere im Zusammenhang mit dem Zivilprozess, den Virginia Giuffre gegen ihn in den USA anstrengte. Im Februar 2022 einigte sich Andrew mit Giuffre auf einen Vergleich, ohne jedoch ein Schuldeingeständnis abzugeben. Die Einigung beendete den Rechtsstreit, konnte aber den Ruf des Prinzen nicht wiederherstellen.
Die finanziellen Details des Vergleichs wurden nicht öffentlich bekannt gegeben, aber es wird spekuliert, dass Andrew eine beträchtliche Summe an Giuffre zahlte. Ein Teil der Summe soll von der Queen persönlich gekommen sein. Die gesamte Affäre hat dem Ansehen der königlichen Familie erheblich geschadet und die Frage aufgeworfen, wie mit Mitgliedern des Königshauses umgegangen werden soll, die in Skandale verwickelt sind. (Lesen Sie auch: Fastenzeit Alkohol: 40 Tage Verzicht und die…)
Prinz Andrews Privatleben steht seit Jahren im Schatten der öffentlichen Kontroverse. Nach seiner Scheidung von Sarah, Duchess of York, im Jahr 1996 blieb er unverheiratet. Er lebt weiterhin auf dem Royal Lodge in Windsor, einem Anwesen, das ihm von der Queen zur Verfügung gestellt wurde. Obwohl er sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hat, nimmt er weiterhin an einigen privaten Familienveranstaltungen teil.
Seine Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, haben sich in der Vergangenheit öffentlich zu ihrem Vater bekannt und ihm ihre Unterstützung zugesagt. Es wird berichtet, dass er ein enges Verhältnis zu seinen Enkelkindern pflegt. In den letzten Jahren hat Andrew versucht, ein unauffälliges Leben zu führen, abseits der Kameras und der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Trotz seines Rückzugs bleibt er eine umstrittene Figur. Viele Menschen im Vereinigten Königreich sind der Meinung, dass er für seine Verbindung zu Jeffrey Epstein zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Die Frage, ob er jemals wieder eine öffentliche Rolle übernehmen wird, bleibt offen, scheint aber angesichts der anhaltenden Kontroverse unwahrscheinlich. Die britische Monarchie steht vor der Herausforderung, das Image der Institution zu wahren, während sie gleichzeitig mit den Fehltritten einzelner Mitglieder umgeht. Aktuell sind keine offiziellen Social-Media-Profile von Prinz Andrew bekannt. Informationen zum britischen Rechtssystem finden sich hier.
Prinz Andrew wurde am 19. Februar 1960 geboren und ist somit aktuell 64 Jahre alt.
Prinz Andrew ist geschieden. Er war von 1986 bis 1996 mit Sarah, Duchess of York, verheiratet.
Ja, Prinz Andrew hat zwei Töchter: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie.
Die Vorwürfe umfassen mutmaßliches Fehlverhalten im öffentlichen Dienst während seiner Zeit als Sonderbotschafter, Korruption und sexuelle Vergehen im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein (1953-2019).
Jeffrey Epstein war ein enger Freund von Prinz Andrew. Diese Freundschaft hat zu erheblicher Kontroverse geführt, insbesondere nachdem Epstein wegen Sexualverbrechen verurteilt wurde. Die Freundschaft ist auch auf der offiziellen Seite des britischen Königshauses ein Thema. (Lesen Sie auch: Nico Santos Schwester: Seltene Einblicke zum 30.…)
Die Frage nach den Prinz Andrew Ermittlungen bleibt also weiterhin offen. Die neuen Enthüllungen könnten den Stein ins Rollen bringen und die Behörden zum Handeln zwingen.
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