Die Hauptuntersuchung (HU) ist für jeden Fahrzeughalter Pflicht, doch viele Autos fallen durch. Hauptuntersuchung Mängel sind oft vermeidbar, wenn man sich im Vorfeld informiert und sein Fahrzeug entsprechend vorbereitet. Im vergangenen Jahr fiel etwa jedes fünfte Auto bei der HU durch, wobei nur 67,8 Prozent die Prüfung ohne Beanstandung bestanden.
Für Autofahrer bedeutet das, dass eine gute Vorbereitung auf die Hauptuntersuchung bares Geld sparen kann. Werden bei der HU erhebliche Mängel festgestellt, muss das Fahrzeug innerhalb eines Monats nachgebessert und erneut vorgeführt werden. Das kostet Zeit und Geld. Daher ist es ratsam, vorab die wichtigsten Punkte zu überprüfen und gegebenenfalls reparieren zu lassen.
⚠️ Wichtige Details aus der Originalmeldung:
Die Hauptuntersuchung (HU) dient dazu, die Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs zu gewährleisten. Dabei werden verschiedene Bauteile und Funktionen geprüft. Mängel werden in vier Kategorien eingeteilt: ohne festgestellte Mängel, geringe Mängel, erhebliche Mängel und gefährliche Mängel. Insbesondere erhebliche und gefährliche Mängel führen dazu, dass die Plakette verweigert wird.
Grundsätzlich unterscheidet man vier Mängelklassen: (Lesen Sie auch: Mobilität: Warum man im Winter alte Socken…)
Einige Mängel treten bei der Hauptuntersuchung besonders häufig auf. Dazu gehören:
Eine Checkliste mit den häufigsten Mängeln hilft bei der Vorbereitung auf die HU. Gehen Sie die Liste Punkt für Punkt durch und beheben Sie erkannte Mängel selbst oder lassen Sie sie in einer Werkstatt beheben.
Die Kosten für die Hauptuntersuchung variieren je nach Fahrzeugtyp, Prüforganisation und Region. In der Regel liegen die Kosten für eine PKW-HU zwischen 100 und 150 Euro. Eine Nachprüfung kostet in der Regel zwischen 30 und 50 Euro. Es lohnt sich also, Mängel im Vorfeld zu beseitigen, um die Kosten für eine Nachprüfung zu sparen.
Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Hier einige Tipps:
Wie Stern berichtet, ist es oft nicht schwer, mit dem Auto schon beim ersten Versuch eine neue Plakette zu bekommen und teure Nachprüfungen zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Knifflige Fragen: Führerschein-Quiz: Würden Sie die Theorie-Prüfung…)
Wenn bei der Hauptuntersuchung erhebliche oder gefährliche Mängel festgestellt werden, wird die Plakette verweigert. Der Fahrzeughalter erhält einen Prüfbericht, in dem die Mängel aufgeführt sind. Er hat dann einen Monat Zeit, die Mängel zu beseitigen und das Fahrzeug erneut zur Nachuntersuchung vorzuführen. Wird die Nachuntersuchung bestanden, erhält das Fahrzeug die neue Plakette.
Sollten Sie bei der HU durchgefallen sein, holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Werkstätten ein, bevor Sie die Reparaturen in Auftrag geben. So können Sie Kosten sparen und sicherstellen, dass die Reparaturen fachgerecht durchgeführt werden.
Rostbefall ist ein häufiges Problem bei älteren Fahrzeugen und kann bei der Hauptuntersuchung zu erheblichen Mängeln führen, insbesondere wenn tragende Teile betroffen sind. Oberflächlicher Rost ist meist kein Problem, solange die Substanz des Bauteils nicht beeinträchtigt ist. Bei starkem Rostbefall sollte man sich an eine Fachwerkstatt wenden, die den Rost fachgerecht entfernt und das Bauteil versiegelt oder ersetzt.
Auch in Österreich und der Schweiz ist die regelmäßige Fahrzeugüberprüfung Pflicht. In Österreich wird diese als „Pickerl-Überprüfung“ bezeichnet und ist in §57a des Kraftfahrgesetzes geregelt. Die Intervalle sind ähnlich wie in Deutschland, wobei es auch hier Unterschiede je nach Fahrzeugtyp gibt. In der Schweiz ist die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) obligatorisch. Die Intervalle sind ebenfalls gestaffelt und richten sich nach dem Alter des Fahrzeugs. Es ist ratsam, sich vorab über die spezifischen Bestimmungen im jeweiligen Land zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Detaillierte Informationen zur §57a-Überprüfung in Österreich finden sich auf der offiziellen Website der österreichischen Bundesregierung.
In beiden Ländern gelten ähnliche Kriterien wie in Deutschland, wobei der Fokus auf Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit liegt. Auch hier können Mängel an Beleuchtung, Bremsen, Reifen und Fahrwerk zum Nichtbestehen der Prüfung führen. (Lesen Sie auch: Führerschein nicht Dabei? Wann es Besser ist,…)
Der ADAC bietet eine ausführliche Checkliste zur Vorbereitung auf die Hauptuntersuchung an.
Die Hauptuntersuchung muss nicht zum Albtraum werden. Mit einer guten Vorbereitung und regelmäßiger Wartung können viele Hauptuntersuchung Mängel vermieden werden. Wer sein Fahrzeug pflegt und kleinere Reparaturen rechtzeitig durchführt, hat gute Chancen, die Plakette ohne Probleme zu bekommen. Eine Investition in die Sicherheit lohnt sich immer.
Die Frist für die Hauptuntersuchung hängt vom Fahrzeugtyp ab. Neuwagen müssen in der Regel nach drei Jahren zur ersten HU, danach alle zwei Jahre. Bei älteren Fahrzeugen ist die HU in der Regel alle zwei Jahre fällig.
Wird die HU-Frist überschritten, drohen Bußgelder. Je nach Überschreitungsdauer können Punkte in Flensburg hinzukommen. Bei einer Überschreitung von mehr als acht Monaten kann die Zulassungsbehörde das Fahrzeug stilllegen. (Lesen Sie auch: Handzeichen mit Tradition: Kennen Sie den Bikergruß…)
Ja, die HU kann auch vor dem eigentlichen Termin durchgeführt werden. Der nächste HU-Termin richtet sich dann nach dem Datum der vorgezogenen Untersuchung.
Für die HU benötigen Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein). Gegebenenfalls sind auch Nachweise über durchgeführte Reparaturen oder Wartungen erforderlich.
Bei gefährlichen Mängeln wird die Plakette verweigert, und das Fahrzeug darf nur noch zur Werkstatt oder nach Hause gefahren werden. Die Mängel müssen umgehend behoben werden, bevor das Fahrzeug wieder am Straßenverkehr teilnehmen darf. Die Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bietet Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen.
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